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	<title>Feldpolitik &#187; weltwirtschaftskrise</title>
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	<description>...dann geh doch nach drüben!</description>
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		<title>welt.wirtschaft.wackelt</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 10:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[immobilienkrise]]></category>
		<category><![CDATA[monopole]]></category>
		<category><![CDATA[weltwirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Jahresbeginn schwelt die Krise bei Hypothekenkrediten f&#252;r Schuldner niedriger Bonit&#228;t, den sogenannten Subprimes. Doch w&#228;hrend die unverw&#252;stlichen Optimisten, die sich ihre so sch&#246;n nach oben laufenden B&#246;rsen nicht kaputt machen lassen wollten, das Problem kleinzureden suchten, nahm es im Untergrund weiter zu. Die Zahl der platzenden Kreditvertr&#228;ge nahm ebenso weiter zu wie die der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span class="dunkelgrau fs-12 lh-16"><span class="dunkelgrau fs-12 lh-16">Seit Jahresbeginn schwelt die Krise bei Hypothekenkrediten f&#252;r Schuldner niedriger Bonit&#228;t, den sogenannten Subprimes. Doch w&#228;hrend die unverw&#252;stlichen Optimisten, die sich ihre so sch&#246;n nach oben laufenden B&#246;rsen nicht kaputt machen lassen wollten, das Problem kleinzureden suchten, nahm es im Untergrund weiter zu.</span></span></p>
<p class="dunkelgrau fs-12 lh-16">Die Zahl der platzenden Kreditvertr&#228;ge nahm ebenso weiter zu wie die der Zahlungsausf&#228;lle. Mit diesen stiegen die Sorgen darum, was die mit Hypothekenkrediten besicherten Anleihen [...] &#252;berhaupt noch wert sein mochten.</p>
<p class="MsoNormal"><a title="Frankfurter Allgemeine Zeitung" href="http://www.faz.net/s/RubBB54EA6E094A4553B3590FBCF445E2D5/Doc~E80105275351441C597EF76EEB1A4B70F~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Amerikas Hypothekenproblem liegt offen, FAZ, 11. Juli 2007<br />
</a></p>
</blockquote>
<p>Selbst solch konservative Bl&#228;tter wie die FAZ berichten dar&#252;ber, wie sich die US-Immobilienkrise entwickelt. Diese Entwicklung trifft nahezu zeitgleich auf gro&#223;e Schwankungen an den Aktienm&#228;rkten (&#8220;hohe Volatilit&#228;t&#8221;), die einerseits neue Rekorde (z.B. beim DAX) und andererseits recht flotte Abst&#252;rzen hinlegen.</p>
<blockquote><p><span class="dunkelgrau fs-12 lh-16"><span class="dunkelgrau fs-12 lh-16">Die internationalen Finanzm&#228;rkte boomen, aber nicht nur sie. Denn auch die Preise vieler anderer G&#252;ter und so genannter Verm&#246;genswerte laufen nach oben &#8211; und zwar weltweit. Diese Entwicklung ist unter anderem auf die reichlich vorhandene Liquidit&#228;t zur&#252;ckzuf&#252;hren, erkl&#228;rt Verm&#246;gensverwalter Jens Erhardt im Interview.</span></span></p>
<p class="dunkelgrau fs-12 lh-16">Solange gen&#252;gend Geld da ist und die Zinsen vergleichweise tief sind, steigen die Aktienkurse weiter, erl&#228;utert er. Die Anleger m&#252;ssten jedoch h&#246;llisch aufpassen, wann die Liquidit&#228;tsquellen versiegten. Denn „die Hausse selbst s&#228;t die Saat f&#252;r ihre Zerst&#246;rung“.</p>
<p class="MsoNormal"><a title="Frankfurter Allgemeine Zeitung" href="http://www.faz.net/s/Rub034D6E2A72C942018B05D0420E6C9831/Doc~EB38E393FB7054CF6BC33B323789DC577~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8220;Die gr&#246;&#223;te Blase, die es je gab&#8221;</a>, FAZ, 16. Juli 2007</p>
<p class="MsoNormal">
</blockquote>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: 'Times New Roman';">Bereits 2004 war diese Entwicklung <a title="feldblog: global domino" href="http://www.feldpolitik.de/feldblog/item.php?i=130" target="_blank">vorhersagbar</a>, doch vermutlich haben l&#228;ngst nicht alle Akteure entsprechende Reaktionen in Betracht gezogen. Vielmehr wird die Gefahr einer weltweiten Wirtschaftskrise immer gr&#246;&#223;er, denn die globale Vernetzung der &#214;konomie hat ein nie gekanntes Ma&#223; erreicht. F&#252;r die deutsche Wirtschaft ist dies deshalb besonders gef&#228;hrlich, weil sie &#8220;Exportweltmeister&#8221; ist und deshalb besonders abh&#228;ngig davon, da&#223; der Rest der Welt genug Geld hat, um hierzulande einzukaufen. Zudem sind nat&#252;rlich auch europ&#228;ische Gelder in den us-amerikanischen Spekulationsm&#228;rkten investiert, und wenn diese M&#228;rkte abst&#252;rzen, wird es auch hierzulande die eine oder andere Bank erwischen. &#220;berraschend kann das nur f&#252;r jene kommen, die glauben, Geld k&#246;nne man essen:</span></p>
<blockquote>
<p class="spIntrotext">Die Krise auf dem US-Immobilienmarkt hat erstmals auch ein deutsches Kreditinstitut mit Wucht erfasst: Die Mittelstandsbank IKB wechselt nach Bonit&#228;tsproblemen ihren Chef aus und senkt ihre Prognosen deutlich. Weltweit werden Banken nerv&#246;s und schr&#228;nken ihre Kredit-Vergabe ein.</p>
<p class="spIntrotext"><a title="Spiegel-Online" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,497172,00.html" target="_blank">Unerwarteter Chef-Wechsel: US-Immobilienkrise erfasst deutsche Mittelstandsbank</a>, 30. Juli 2007, Spiegel</p>
</blockquote>
<p>Wird erst einmal  die Kreditvergabe f&#252;r die Realwirtschaft eingeschr&#228;nkt(zugunsten der Spekulationsm&#228;rkte wurde in den letzten Jahren der Kredithahn ja massiv aufgedreht), so wird die Rezession ordentlich zuschlagen. Es ist unwahrscheinlich, dass das monopolartige organisierte Geld- und Bankensystem dazu beitragen wird, diese Krise abzufedern.</p>
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