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	<title>Feldpolitik &#187; wahlen</title>
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	<description>...dann geh doch nach drüben!</description>
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		<title>Die Qual der Wahl</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Aug 2007 16:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Demokratie = Volksherrschaft. Repr&#228;sentative Demokratie = Machttransfer an Volksvertreter. Aber was macht mensch, wenn die Liste der Parteien und Parteig&#228;nger ihm gar keine M&#246;glichkeit bietet, nach seinem Gewissen abzustimmen? Wie ein Vegetarier, der sich zwischen Schwein und Rind entscheiden soll, so f&#252;hlen nicht wenige, wenn sie an der Wahlurne stehen. Und gehen deshalb oft gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Demokratie = Volksherrschaft.</p>
<p>Repr&#228;sentative Demokratie = Machttransfer an Volksvertreter.</p>
<p>Aber was macht mensch, wenn die Liste der Parteien und Parteig&#228;nger ihm gar keine M&#246;glichkeit bietet, nach seinem Gewissen abzustimmen? Wie ein Vegetarier, der sich zwischen Schwein und Rind entscheiden soll, so f&#252;hlen nicht wenige, wenn sie an der Wahlurne stehen. Und gehen deshalb oft gar nicht erst hin&#8230;</p>
<p>Es st&#246;rt die etablierten Parteien oft gar nicht, da&#223; nur die H&#228;lfte der Bev&#246;lkerung abgestimmt hat und sie von dieser H&#228;lfte nur ein Drittel der Stimmen kriegen &#8211; trotzdem wird Anspruch auf die Regierungsmacht erhoben. Dabei vertreten solche Wahlgewinner eigentlich nur noch eine Minderheit, die wahlboykottierende Mehrheit wird ignoriert. Man mu&#223; sie ignorieren! Alles andere m&#252;&#223;te in einem Eingest&#228;ndnis des politischen Bankrotts enden.</p>
<p>Gruppierungen, die sich f&#252;r Direkte Demokratie einsetzen, werden immer aktiver. Mehr Demokratie e.V. fordert in den kommenden Wochen ein neues <a title="Direkte Demokratie in Hamburg" href="http://www.mehr-demokratie-hamburg.de/" target="_blank">Wahlrecht f&#252;r Hamburg</a>; der Omnibus ist best&#228;ndig f&#252;r direkte Demokratie unterwegs, bei den letzten Bundestagswahlen forderte er durch die <a title="Aktion Volksabstimmung" href="http://www.aktion-volksabstimmung.de/" target="_blank">Aktion Volksabstimmung</a> zu einem kreativen Wahlboykott zugunsten der Einf&#252;hrung direktdemokratischer Elemente auf.</p>
<p>In &#214;sterreich haben sich kreative nun etwas anderes ausgedacht, wie der Standard berichtet: Die Initiative <a title="Qual der Wahl" href="http://www.qualderwahl.at/" target="_blank">qualderwahl.at</a> will daf&#252;r sorgen, da&#223; auf Wahlzetteln immer auch ein Feld ankreuzbar ist, welches besagt:</p>
<p><a title="Der Standard" href="http://derstandard.at/?id=2987728" target="_blank">Ich bin mit keiner der Auswahlm&#246;glichkeiten einverstanden.</a></p>
<p>Dieser Link f&#252;hrt zum &#246;sterreichischen Standard, eine Online-Zeitung, die ich schon deshalb immer gern lese, weil sie einen deutschsprachigen Blick von au&#223;en auf die Zust&#228;nde in dem Land wirft, in dem ich lebe. So ein Blick von au&#223;en kann heilsam sein und neue Blickwinkel er&#246;ffnen. Abseits davon ist der Standard sehr progressiv. Dies schl&#228;gt sich derzeit in einer Serie nieder, die &#8220;<span id="leadtxt">die sich mit m&#246;glichen Ursachen des vielerorts zunehmend zu beobachtenden Desinteresses an politischen Entscheidungsprozessen auseinandersetzt&#8221;. Der Artikel <a title="Der Standard" href="http://derstandard.at/?id=2989218" target="_blank">&#8220;Die fingierte Demokratie&#8221;</a> setzt sich mit den Stolperfallen des &#8220;demokratischen Systems&#8221; in Austria auseinander, eine Diskussion, die in der Bundesrepublik Deutschland bislang kaum in gro&#223;en Publikationen gef&#252;hrt wird. </span></p>]]></content:encoded>
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