<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Feldpolitik &#187; währung</title>
	<atom:link href="http://feldpolitik.de/tag/waehrung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://feldpolitik.de</link>
	<description>...dann geh doch nach drüben!</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 May 2012 20:21:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Wie geht die Finanzkrise weiter?</title>
		<link>http://feldpolitik.de/2009/01/13/wie-geht-die-finanzkrise-weiter/</link>
		<comments>http://feldpolitik.de/2009/01/13/wie-geht-die-finanzkrise-weiter/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 17:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedanken.feld]]></category>
		<category><![CDATA[geld.wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[geld]]></category>
		<category><![CDATA[währung]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftskrise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://feldpolitik.de/2009/01/13/wie-geht-die-finanzkrise-weiter/</guid>
		<description><![CDATA[Wie gehts weiter in Sachen Finanzkrise? War&#8217;s das schon? Man k&#246;nnte meinen, alles ist gesagt, das meiste ist klar: Staatsgarantie f&#252;r Spareinlagen, die (bislang) gr&#246;&#223;ten Problemkinder der Bankenszene verstaatlicht, Konjunkturpakete f&#252;r&#8217;s Ankurbeln der Wirtschaft. Na super. Alles wie immer, eine Wirtschaftsflaute wie jede andere auch&#8230; ? Nein. ARD Jahresr&#252;ckblick &#8211; 2008 &#8211; Wie das Land [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gehts weiter in Sachen Finanzkrise? War&#8217;s das schon? Man k&#246;nnte meinen, alles ist gesagt, das meiste ist klar: Staatsgarantie f&#252;r Spareinlagen, die (bislang) gr&#246;&#223;ten Problemkinder der Bankenszene verstaatlicht, Konjunkturpakete f&#252;r&#8217;s Ankurbeln der Wirtschaft. Na super. Alles wie immer, eine Wirtschaftsflaute wie jede andere auch&#8230; ?</p>
<p>Nein.</p>
<blockquote><p>ARD Jahresr&#252;ckblick &#8211; 2008 &#8211; Wie das Land am finanziellen GAU vorbeischlitterte.</p>
<p>Im Herbst stand Deutschland drei Wochen lang am Rand des finanziellen GAU. Ein paar Tage noch und die Geldautomaten h&#228;tten keine Scheine mehr ausgespuckt. Wie konnte es so weit kommen? Und wer eilte zur Rettung? Ein Blick zur&#252;ck in den Abgrund.</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzkrise250.html" target="_blank">http://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzkrise250.html</a></p></blockquote>
<p>Das System war also schon so zerbrechlich, da&#223; gar nicht mehr viel fehlte und die Geldautomaten w&#228;ren zu gewesen. Die Staatsgarantie der deutschen Bundeskanzlerin hatte den Abfluss der Einlagen der B&#252;rger zweifellos gebremst und damit sicherlich seinen Teil dazu beigetragen, das Gesamtsystem lauff&#228;hig zu halten. Wenn alle ihe Ersparnisse unters Kopfkissen gelegt h&#228;tten, w&#228;re das System mangels Geld zusammengebrochen. Zwar w&#228;re dann auch die Kohle unterm Kopfkissen nicht mehr soviel wert gewesen, aber so weit denken ja die wenigsten. Der Staat ist immer noch eine m&#228;chtige Autorit&#228;t, der wir alle sehr viel Glauben schenken. Trotz aller Meckerei auf die Politik.</p>
<p>Ein paar interessante Hinweise, wie es mit der Finanzkrise weitergeht, liefert Nadine Oberhuber in der FAZ. Sie fragt: <a href="http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~E9C26B6E099A649D28690156392B1D47D~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" target="_blank">Staatsanleihen &#8211; Wann platzt die erste?</a> Sie stellt fest, da&#223; US-Geldanleger bereit sind, eine negative Verzinsung zu akzeptieren, um ihr Geld in US-Staatsanleihen anzulegen. Also in Schuldscheinen der US-Regierung, mit dem diese ihre Kredite finanziert. Den Anlegern ist es also lieber, sie verzichten auf eine Verzinsung oder akzeptieren sogar ein kleines Abschmelzen ihres Verm&#246;gens, um es in &#8220;Sicherheit&#8221; zu bringen. Wobei die Sicherheit tr&#252;gerisch ist, wie auch der FAZ-Artikel bemerkt. Denn bislang ist ja nicht viel passiert im Gesamtsystem Wirtschaft. Selbst wenn die Banken 1,4 Billionen Dollar abschreiben werden (<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29521/1.html" target="_blank">zweite Sch&#228;tzung des Internationalen W&#228;hrungsfonds IWF</a>, dessen Pleite auch nicht mehr auszuschlie&#223;en ist), ist dies ein Klacks gegen die Summen, die rund um den Globus renditehungrig vagabundieren. Und es relativiert sich, wenn man die Summen zusammenfasst, die die Nationalstaaten f&#252;r Sicherungsma&#223;nahmen und Konjunkturpakete locker machen. 500 Milliarden Euro in Deutschland, 700 Milliarden Dollar in den USA f&#252;r Staatsgarantien, dazu hunderte Milliarden als Konjunkturpakete &#8211; und der Planet umfasst mehr L&#228;nder als nur das 80-Millionen-Land in Mitteleuropa und die 250 Millionen in Nordamerika. Billionen werden rund um den Globus auf Staatswegen in die Wirtschaft gepumpt und damit auch das wirtschaftliche Gewebe enorm umgebaut. Denn der Staat nimmt zunehmend Einfluss und zentralisiert noch mehr Wirtschaftsfelder &#8211; grade &#252;ber Bankbeteiligungen, die zentrale Schaltstellen im Wirtschaftsleben sind. Doch die intensive Ausweitung der Staatsanleihen verbunden mit Krisensymptomen im Wirtschaftssystem lassen die Preise f&#252;r die Absicherung der Kredite explodieren. Die FAZ:</p>
<blockquote><p>Es gibt einen Markt, der misst, wie hoch das Risiko ist, dass ein Staat als R&#252;ckzahler ausf&#228;llt und am Ende der Laufzeit seine Schulden nicht begleichen kann. Den Markt der „Credit Default Swaps“ (CDS), der Wertpapiere, mit denen L&#228;nder und Firmen sich gegen den Ausfall von Krediten absichern. Auch dort steigen die Preise so stark, dass es Sorgen macht.</p>
<p>Noch vor zwei Jahren reichte ein Dollar, um eine zehnj&#228;hrige amerikanische Staatsanleihe &#252;ber 10.000 Dollar ein Jahr lang abzusichern. Anfang 2008 waren es rund acht Dollar, und jetzt kostet es sogar 62. F&#252;r deutsche Papiere sieht es nicht viel besser aus, die werden jetzt f&#252;r 43 Dollar versichert.</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~E9C26B6E099A649D28690156392B1D47D~ATpl~Ecommon~Sspezial.html" target="_blank">FAZ</a></p></blockquote>
<p>Die &#220;bernahme der (privaten) Kredite der Banken in die B&#252;cher des Staates stellen letztlich nur eine <strong>Verschiebung des Problems</strong> dar. Keine L&#246;sung. Der Staat ist in die L&#252;cke gesprungen, die die ersten Vertrauensverluste in das Finanzsystem gerissen haben. Aber die Gr&#252;nde f&#252;r die Vertrauensverluste, sind die tats&#228;chlich getilgt?</p>
<p>Das n&#228;chste Schlacht-Feld k&#246;nnten also die Staaten sein. Nach der Pleite diverser Banken stehen uns die Pleiten diverser Staaten bevor. Wenn auch zu den Staaten keine Kredite mehr flie&#223;en, m&#252;ssen sie h&#246;here Zinsen zahlen, um Geld anzulocken. Doch das Risiko in Staatsanleihen nimmt exponentiell zu, schon heute gehen fast 25% der deutschen Steuereinnahmen als Zinszahlungen an die Gl&#228;ubiger. Und wieviel wird es &#8220;nach derWirtschaftskrise&#8221; sein? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer R&#252;ckzahlung der Staatskredite? Wann bricht auch hier der Glauben? Und wohin flie&#223;en die existierenden Gelder dann, wenn sie sich weder an den Weltb&#246;rsen noch bei den Staaten blicken lassen wollen? In Grund und Boden. Und sie entladen sich in steigenden Preisen, was man gemeinhin Inflation nennt. Aber bevor es dahin kommt, wird das Vertrauen in die Staatsgebilde schwinden und der Druck auf die Politik zunehmen.</p>
<p>Doch Menschen werden nicht einfach dastehen und Prozesse ablaufen lassen, die sie f&#252;r wenig w&#252;nschenswert halten. Aktio = Reaktio d&#252;rfte in diesem Fall den Aufbau neuer W&#228;hrungsysteme beschleunigen. Wir wissen, was mp3 und das Internet mit der Musikindustrie angestellt haben, wir k&#246;nnen ahnen, was elektronische Verrechnungssysteme und Internet mit der Finanzbranche anstellen&#8230;</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://feldpolitik.de/2009/01/13/wie-geht-die-finanzkrise-weiter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

