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	<title>Feldpolitik &#187; usa</title>
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	<description>...dann geh doch nach drüben!</description>
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		<title>8 Jahre H&#246;lle&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 07:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich erinnere mich nur vage an den Moment der Wahl von George W. Bush anno 2000. Ungem&#252;tlich war mir der Gedanke schon, diesen Mann als Lenker der schlagkr&#228;ftigsten Nation des Planeten zu sehen, aber dass es so kommen w&#252;rde, wie es kam, konnte damals keiner ahnen. Und zugegeben: Mein Engagement steckte grade in ganz anderen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erinnere mich nur vage an den Moment der Wahl von George W. Bush anno 2000. Ungem&#252;tlich war mir der Gedanke schon, diesen Mann als Lenker der schlagkr&#228;ftigsten Nation des Planeten zu sehen, aber dass es so kommen w&#252;rde, wie es kam, konnte damals keiner ahnen. Und zugegeben: Mein Engagement steckte grade in ganz anderen Sachen als in der (Welt-)Politik.</p>
<p>Der 11. September hat dann klar in den Vordergrund ger&#252;ckt, was vorher dunkle Ahnung war. Zwei Kriege hat Bush junior daraufhin vom Zaun gebrochen, einen ganzen Planeten mit Mi&#223;trauen und Paraoia infiziert, ein au&#223;errechtsstaatliches Konzentrationslager er&#246;ffnet, Angriffskriege legitim gemacht, einen Kreuzzug gegen kaum fa&#223;bare Terroristen aufgemacht und damit anderen Leuten den Weg geebnet, die in seiner Bugwelle mitschwammen. Man denke nur an die &#220;berwachungsma&#223;nahmen des deutschen Innenministeriums. Mathias Br&#246;ckers Skepsis gegen&#252;ber der Berichterstattung zu 9/11 bei Telepolis hat den Impuls gegeben, diesen Seiten aufzubauen und immer war hier die Kritik an der Politik des US-Pr&#228;sidenten pr&#228;sent.</p>
<p>Nun also gibt es einen neuen Pr&#228;sidenten und auch wenn ich seinen k&#252;nftigen Aktivit&#228;ten erstmal reserviert geben&#252;berstehe, sollte uns klar sein, da&#223; sich hier tats&#228;chlich ein historischer Moment zeigt. Nicht nur, da&#223; die Zeit der Bush-Dynastie vorerst beendet ist, es ist ein Symbol von globaler Bedeutung: Ein Schwarzer wird die schlagkr&#228;ftigste Nation des Planeten lenken. Herzlichen Gl&#252;ckwunsch, Barack Obama!</p>
<p>Machen wir uns nichts vor, es wird ein harter Job. Mitten in der Finanzkrise, zu Beginn der 2. Weltwirtschaftskrise, verwickelt in 2 Kriege und den &#8220;Krieg gegen den Terror&#8221;, am Vorabend von <a title="Peak Oil" href="http://www.peak-oil.com" target="_blank">Peak Oil</a> w&#252;rde ich nicht Chef der USA sein wollen. Der gestrige Wahlerfolg von Obama ist ein weiterer Schritt in einer grundlegenden Ver&#228;nderung dieses Planeten. Dazu hat Bush&#8217;s Desaster einiges beigetragen, denn es hat Unruhe und Ver&#228;nderungswilligkeither vorgebracht. Wohin die Reise geht, wissen wir noch nicht. Da&#223; es aber grunds&#228;tzlich nicht so weiter geht wie bisher, wird immer mehr Leuten klar. Schauen wir also neugierig aber nicht kritiklos auf das, was Barack Obama und seine Leute in den Vereinigten Staaten von Amerika ansto&#223;en werden&#8230;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Staatskapitalismus</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 09:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verwunderung trifft Euphorie trifft zittrige Angst: In den USA werden Banken und Versicherungen verstaatlicht. Um die Angst zu z&#252;geln. Die Angst vor einem Systemkollaps. In Europa wundert man sich: Ausgerechnet in den Vereinigten Staaten von Amerika, dem Leuchtfeuer der Freiheit, der Heimat von Las Vegas, dem Fort Knox des Kapitalismus, ausgerechnet dort interveniert Papa Staat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verwunderung trifft Euphorie trifft zittrige Angst: In den USA werden Banken und Versicherungen verstaatlicht. Um die Angst zu z&#252;geln. Die Angst vor einem Systemkollaps. In Europa wundert man sich: Ausgerechnet in den Vereinigten Staaten von Amerika, dem Leuchtfeuer der Freiheit, der Heimat von Las Vegas, dem Fort Knox des Kapitalismus, ausgerechnet dort interveniert Papa Staat, das Schreckgespenst, das mit dem Untergang der &#8220;sozialistischen L&#228;nder&#8221; schon fast als &#252;brig betrachtet worden war. Und in die globale Melange aus Verwunderung und Angst mischt sich Euphorie, denn die US-Regierung k&#252;ndigt dar&#252;ber hinaus an, den taumelnden Finanzjongleuren schlechte Schulden in H&#246;he von 500 Milliarden Dollar abzunehmen. Eine Euphorie, die dem US-Aktienindex Dow Jones den gr&#246;&#223;ten Tagesgewinn der letzten 6 Jahre bringt &#8211; nachdem derselbe Index zuvor den gr&#246;&#223;ten Tagesverlust der letzten 7 Jahre hingelegt hatte. Ein Auf und Ab in Geschwindigkeiten, die kein Normalsterblicher fassen kann. Soeben noch hunderte Milliarden verloren, dann gleich wieder um hunderte Milliarden aufgepumpt. Verloren. Aufgepumpt. (Und es bleibt das schale Gef&#252;hl, einigen Junkies beim Aufpumpen ihrer Fahrradreifen zuzusehen, die irgendwo ein Leck haben.)</p>
<p>&#8220;Nichts wird mehr so sein, wie es war&#8221; werden B&#246;rsenmakler zitiert. Okay&#8230; und wie wird es dann nun? Es mag sein, da&#223; dieser Eingriff des starken Bush-Staates wie die L&#246;sung der Probleme  aussieht, aber es ist nur die Verlagerung der Geld-Illusion in einen anderen Sektor derselben Gesellschaft, an einen anderen Ort desselben Universums. &#8220;Aus den Augen, aus dem Sinn&#8221; wird nicht lange funktionieren, denn auch wenn den Finanziers die Verluste ihrer Spielsucht abgenommen werden, sind und bleiben es Verluste. Noch sind sie auf dem Papier zu finden, noch sind und werden die Verluste nicht realisiert. Aber vor allem der us-amerikanische Steuerzahler wird sich umschauen, wenn die Frage aufkommt: Wollen wir diese Sozialisierung der Verluste der reichen Spieler im System per Steuern oder per Inflation bezahlen? Wollt ihr h&#246;here Preise oder h&#246;here Steuern? Wird Papa Staat euch die Verluste aufhalsen oder Mama FED &#8211; die, auch wenn <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,579139,00.html" target="_blank">im Spiegel Unwissenheit</a> dar&#252;ber vorherrscht, jederzeit jede Menge an Spielgeld generieren kann, die ihr beliebt.</p>
<p>Verschw&#246;rungstheoretisch betrachtet gibt es sicherlich Leute, die mit diesem Vorgehen auch ganz andere Ziele verfolgen k&#246;nnen. Schlie&#223;lich wird h&#246;chstwahrscheinlich ein schwarzer Demokrat der n&#228;chste Pr&#228;sident der USA. In vielen Kriegen ist es Usus, dem Feind verbrannte Erde zu hinterlassen, Br&#252;cken zu sprengen, Geb&#228;ude anzuz&#252;nden, Felder unbrauchbar zu machen, um ihm einen undankbaren Sieg zu &#252;berlassen. Der Staat USA k&#246;nnte wirtschaftlich demn&#228;chst so &#228;hnlich aussehen, wie Berlin 1945: Ein Tr&#252;mmerfeld. Die undankbare Aufgabe, das Tr&#252;mmerfeld zu ber&#228;umen kommt ganz sicher nicht mehr der Bush-Administration zu. Sie holt sich mit den Zocker-Schulden m&#246;glicherweise eine Zeitbombe ins Haus, die nach dem Vertrauen in die Finanzm&#228;rkte auch das Rest-Vertrauen in Papa Staat zerschl&#228;gt und die Frage nach neuen Gesellschaftsmodellen aufbringt. Oder die daf&#252;r sorgt, da&#223; die Z&#252;gel enger gezogen werden, um die Sozialisierung der Verluste auch durchsetzen zu k&#246;nnen: Auf Kosten der eher &#228;rmeren Minderheit, denn die Billion&#228;re dieser Welt sind durch die derzeitigen Verwerfungen sicher kaum viel &#228;rmer geworden. Das w&#228;re dann ein Weg, der noch schneller in den modernen Feudalismus (Meudalismus, Dr. Wo?) f&#252;hrt und zeigt, wohin Staatsgl&#228;ubigkeit gepaart mit Finanzkapitalismus f&#252;hren kann.</p>
<p>Es ist zu bezweifeln, da&#223; mit der &#220;bernahme der Schulden das Thema abgeschlossen ist. Der n&#228;chste Akt, der kommt gewiss.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Eine Party der anderen Sorte</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 17:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rutschpartien fand man fr&#252;her lustig, wenn es heute bergab geht, fragt sich selbst die BiLD, ob das Geld der Sparer noch sicher ist. DerStandard berichtet, da&#223; man in Innsbruck um sein Geld bangt. Dort hat man das Kanalnetz der Stadt vor einigen Jahren in die USA vermietet, um es dann wieder zur&#252;ckzumieten. Cross-Border-Leasing nennt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rutschpartien fand man fr&#252;her lustig, wenn es heute bergab geht, fragt sich <a href="http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/09/17/die-sicherheit/meiner-ersparnisse-im-banken-chaos.html" target="_blank">selbst die BiLD</a>, ob das Geld der Sparer noch sicher ist. <a href="http://derstandard.at/?id=1220458453206" target="_blank">DerStandard berichtet</a>, da&#223; man in Innsbruck um sein Geld bangt. Dort hat man das Kanalnetz der Stadt vor einigen Jahren in die USA vermietet, um es dann wieder zur&#252;ckzumieten. Cross-Border-Leasing nennt sich das, war seit einigen Jahren schon heftig in der Kritik, hielt aber trotzdem einige besonders schlaue Pappnasen nicht davon ab, per grenz&#252;berschreitendem Steuersparmodell ein paar Millionen mehr in die mauen Kassen zu sp&#252;len. Naja, einen Vorteil hat die Situation f&#252;r die Innsbrucker: Die Amis werden sich &#8220;ihr Kanalnetz&#8221; ganz sicher nicht abholen&#8230; (was im Standard-Forum zu bissigen Kommentaren f&#252;hrte)</p>
<p>Fakt ist: Es geht derzeit gut durcheinander. Die viertgr&#246;&#223;te US-Bank Lehmann Brothers pleite, die Hypothekenfinanzierer Freddy und Fannie verstaatlicht (wer h&#228;tte das gedacht). Eine gro&#223;e Versicherung nah am Kollaps und in Gro&#223;britannien gleich die n&#228;chste Bank. Schon fast komisch mutet da an, da&#223; aus der deutschen KfW-Bank noch am Montagmorgen, also kurz vor der offiziellen Bankrotterkl&#228;rung im Hause Lehmann <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,578814,00.html" target="_blank">nochmal schnell 300 Millionen Euro Kredit</a> vergeben wurden. Man hofft, da&#223; man 50% davon wiedersieht. DAS nenne ich Rendite!</p>
<p>Meine Freundin f&#252;hlte sich angesichts des Peanuts-Kredits angeregt zu fragen, wieso eine Bank, die fr&#252;her &#8220;<strong>K</strong>reditanstalt <strong>f</strong>&#252;r <strong>W</strong>iederaufbau&#8221; hie&#223; (und jetzt nur noch KfW-Bank ohne Bedeutung der Buchstaben hei&#223;en soll) eigentlich soviel Geld in die Staaten schickt. Was bauen die denn da auf?</p>
<p>Abbauen ist zur Zeit eher angesagt! Der Zusammenbruch der Firma Lehmann schl&#228;gt sogar <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,578638,00.html" target="_blank">auf den deutschen Einlagensicherungsfond durch</a>. Denn die deutsche Tochter der US-Investmentbank h&#228;ngt da nunmal mit drin &#8211; und dadurch der deutsche Sparer/Steuerzahler. Und man kommt mit dem Aufz&#228;hlen gar nicht so recht nach, denn soeben trudelt die Nachricht ein, da&#223; Anleger die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,578840,00.html" target="_blank">Schieflage von Morgan Stanley </a>bef&#252;rchten. Taumelt da der n&#228;chste Riese am Finanzhorizont? Wieviele Milliarden wollen die Zentralbanken noch &#8220;einschie&#223;en&#8221;, um das System zu stabilieren? Oder sind das alles nur Ger&#252;chte? Fast egal, denn unser Finanzsystem beruht auf Vertrauen (Kredit kommt immer noch von credere=vertrauen) und f&#252;r Vertrauen sind selbst Ger&#252;chte Sprengstoff.</p>
<p>Ich hab ja das Gef&#252;hl, ich wiederhole mich hier eh nur. Wer mag, darf gern im Archiv st&#246;bern und beispielsweise zwei Artikel von 2004 lesen:</p>
<p><a href="http://feldpolitik.de/feldblog/item.php?i=127">Der Fluch des Global Money</a></p>
<p><a href="http://feldpolitik.de/feldblog/item.php?i=130" target="_blank">Global Domino (Fluch des Global Money Reloaded)</a></p>
<p>Ich gebe zu, ich h&#228;tte damals nicht unbedingt gedacht, da&#223; noch 4 Jahre vergehen, aber ich mu&#223;te ja allgemein lernen, da&#223; diese Welt recht tr&#228;ge ist. Oft leider an den falschen Stellen&#8230; Insofern wiederhole ich mich gern erneut, indem ich auf <a href="http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/bankrott.html" target="_blank">Zinssystem und Staatsbankrott von Bernd Senf</a> verweise, auf <a href="http://www.regionales-wirtschaften.de/14.50.0.0.1.0.phtml" target="_blank">Gedanken zu Sicherungssystemen im Finanzsystem</a> sowie auf das <a href="http://www.regiogeld.de/news+M5b88297c210.html" target="_blank">Treffen von Regiogeld-Initiativen</a> in Bielefeld.</p>
<p>Es kann sein, da&#223; das alles nicht so wild ist, wie es derzeit an den &#8220;M&#228;rkten&#8221; gekocht wird. Da Vertrauen die Basis des Systems ist, entscheidet die F&#228;higkeit der Spin-Doktoren und Meinungsmacher dar&#252;ber, ob sich das System wieder f&#228;ngt. Das kann durchaus passieren und es k&#246;nnen wieder Monate bis Jahre vergehen, bis die n&#228;chste Stufe der Entwicklung z&#252;ndet. Aber ich bleibe bei meiner Prognose: 2012 leben wir in einer anderen Welt.</p>
<p>PS:</p>
<p>- <a href="http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Folgen-der-Lehman-Pleite-Kreditklemme-l%E4hmt-Russland/414866.html" target="_blank">Banken in Ru&#223;land mi&#223;trauen sich und leihen sich kein Geld mehr untereinander. Zentralbank reagiert mit massivem Absenken der Mindesreserves&#228;tze</a> (Inflationsgefahr!)</p>
<p>- <a href="http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Jagd-auf-Leerverk%E4ufer-SEC-ruft-Artenschutz-f%FCr-alle-aus/414971.html" target="_blank">US-B&#246;rsenaufsicht versucht, den Spekulationen per Verboten beizukommen</a>. Systemanalyse w&#228;re besser&#8230;</p>]]></content:encoded>
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		<title>T&#228;sschen Tee gef&#228;llig?</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Dec 2007 19:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Remember, remember, the 5th of November! Ron Paul. Republikaner. 72 Jahre alt. Pr&#228;sidentschaftskandidat in den USA. Ein Ph&#228;nomen. Ron Paul? Aussichtsreicher Au&#223;enseiter? Revolution&#228;r? Eine selbsterf&#252;llende Prophezeiung? Die Wahrscheinlichkeit ist nicht besonders gro&#223;, da&#223; der Name dieses Mannes, der schonmal f&#252;r die Libert&#228;re Partei angetreten ist, besonders vielen Europ&#228;ern bekannt ist. Selbst in seinem Heimatland taucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Remember, remember,  the 5th of November!</p></blockquote>
<p>Ron Paul. Republikaner. 72 Jahre alt. Pr&#228;sidentschaftskandidat in den USA. Ein Ph&#228;nomen.</p>
<p>Ron Paul? Aussichtsreicher Au&#223;enseiter? Revolution&#228;r? Eine selbsterf&#252;llende Prophezeiung?</p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit ist nicht besonders gro&#223;, da&#223; der Name dieses Mannes, der schonmal f&#252;r die Libert&#228;re Partei angetreten ist, besonders vielen Europ&#228;ern bekannt ist. Selbst in seinem Heimatland taucht sein Name selten in der herk&#246;mmlichen Presse auf. Funk, Fernsehen und Fachzeitschriften orientieren sich meist an bereits bekannten Namen, denn mensch liest das und h&#246;rt dahin, wo er Bekanntes entdeckt. So funktioniert die Promibasierte Aufmerksamkeits&#246;konomie nunmal.</p>
<p>Trotzdem ist der Name bemerkenswert. Nicht deshalb, weil er vielleicht wirklich die Chance auf die US-Pr&#228;sidentschaft hat. (Dies w&#228;re nochmal zu beleuchten, falls er wirklich in die engere Wahl kommen sollte.) Doch vor allem wegen seiner politischen Ansichten. Und wegen der &#8220;seltsamen Kampagne&#8221;, die vor allem online f&#252;r ihn wirbt und wirkt. Klar ist es n&#228;mlich nicht immer: Ist Ron Paul wirklich so erfolgreich oder ist es die Suggestivkraft seiner Unterst&#252;tzer, die mit dem Anschein des Erfolges erst jenen Erfolg hervorbringen, &#252;ber den zu berichten sie vorgeben? Wo sich Ursache und Wirkung verkehren wird die Macht <a href="http://dertrickser.de/0.15.0.0.1.0.phtml" target="_blank">selbsterf&#252;llender Prophezeiungen</a> deutlich&#8230;</p>
<p>Ron Paul fordert die Abschaffung der FED, der Zentralbank der USA.</p>
<p>Ron Paul ist f&#252;r eine Lockerung der Drogenpolitik (und f&#252;r eine Lockerung des Waffenbesitzes).</p>
<p>Ron Paul will die US-Truppen aus dem Irak sofort abziehen und die interventionistische Au&#223;enpolitik der USA beenden.</p>
<p>Ron Paul will die nationale Steuerbeh&#246;rde und die Einkommensteuer abschaffen. (Siehe dazu <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-2944018862821391727" target="_blank">&#8220;America: Freedom to Facism&#8221;, eine Doku von Aaron Russo</a>)</p>
<p>Ron Paul scheint ein Freund des Gold-W&#228;hrungsstandards und Anh&#228;nger der <a title="wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Schule" target="_blank">&#8220;&#246;sterreichischen Schule&#8221; (Mises, Hayek)</a>.</p>
<p>So ein Mann will Pr&#228;sident der USA werden&#8230;</p>
<p>Ob er es schafft ist ungewiss. Gewiss ist, seine Anh&#228;nger wollen <span style="text-decoration: line-through;">morgen</span> heute, den 16. Dezember eine Tea-Party feiern, anl&#228;&#223;lich des Aufruhrs der Siedler in Amerika gegen die britische Herrschaft 1776 &#8211; die Boston Tea Party ist sicher ein Begriff. <a href="http://www.teaparty07.com/" target="_blank">Ron Pauls Tee Party</a> besteht darin, die Online-Gemeinschaft zu Spenden aufzufordern, um neue Rekorde aufzustellen. Denn dies ist eine Lehre aus dem Spendenerfolg vom 5. November (<a title="wikipedia: Guy Fawkes" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guy_Fawkes" target="_blank">V</a>!), bei dem der Kandidat 4.3-Millionen-Spendendollar innerhalb von 24 Stunden einnahm &#8211; und dies (oh monet&#228;res Wunder) war der herk&#246;mmlichen Presse dann doch einiges an Aufmerksamkeit wert. Es ist nicht ganz zweitrangig, ob Ron Paul die parteiinternen Vork&#228;mpfe innerhalb der Republikaner gewinnt oder nicht, Fakt ist, da&#223; er Ansichten transportiert und &#8220;salonf&#228;hig&#8221; macht, die sonst kaum jemand innerhalb und au&#223;erhalb des etablierten Parteienkartells zu denken getraut.</p>
<p>Und w&#228;hrend Ron Paul mit der Spendenb&#252;chse klappert, klappern seine Anh&#228;nger Internetforen, News-Portale und Blogs ab, um Spuren zu hinterlassen und den Schwung der selbsterf&#252;llenden Prophezeiung neue Nahrung zu geben&#8230;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Dollar-Euro-Kuddelmuddel</title>
		<link>http://feldpolitik.de/2007/09/21/das-dollar-euro-kuddelmuddel/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Sep 2007 19:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum interessiert es jemanden, der t&#228;glich sein Fr&#252;hst&#252;cksbr&#246;tchen mit Papier bezahlt, auf dem &#8220;Euro&#8221; steht, wie es dem Dollar geht? Zitat Spiegel: Airbus schl&#228;gt Alarm wegen Euro-H&#246;henflug &#8211; Die EZB m&#252;sse den Kurs der Gemeinschaftw&#228;hrung dr&#252;cken. Also halten wir mal fest: Die europ&#228;ische Firma Airbus hat Probleme mit dem aktuellen Dollar-Kurs. Das liegt daran, da&#223; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum interessiert es jemanden, der t&#228;glich sein Fr&#252;hst&#252;cksbr&#246;tchen mit Papier bezahlt, auf dem &#8220;Euro&#8221; steht, wie es dem Dollar geht?</p>
<p>Zitat Spiegel: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,507187,00.html" target="_blank">Airbus schl&#228;gt Alarm wegen Euro-H&#246;henflug &#8211; Die EZB m&#252;sse den Kurs der Gemeinschaftw&#228;hrung dr&#252;cken.</a> Also halten wir mal fest: Die europ&#228;ische Firma Airbus hat Probleme mit dem aktuellen Dollar-Kurs. Das liegt daran, da&#223; die Firma ihre Produkte &#8220;auf dem Weltmarkt&#8221; verkauft. Und &#8220;dort&#8221; handelt man meist mit Dollar. Da die Firma aber zuhause Euro braucht, mu&#223; sie ihre eingenommenen Dollar gegen Euro verkaufen. Bei der aktuellen Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses hei&#223;t das aber, da&#223; sie f&#252;r jeden Dollar immer weniger Euro bekommt und entsprechend Miese macht.</p>
<p>Und nun will die Firma, da&#223; die Europ&#228;ische Zentralbank daf&#252;r sorgt, da&#223; der Wechselkurs der beiden W&#228;hrungen sich nicht mehr so rasant entwickelt wie in den letzten Wochen. Die Firma ist nicht die einzige, die ein Interesse daran hat: Die deutsche Wirtschaft ist &#8220;Exportweltmeister&#8221; und einige Kurzsichtige sind darauf m&#228;chtig stolz. Die aktuelle Dollar-Schw&#228;che macht deutlich, warum diese Exportorientierung ein Problem darstellt: Wenn eine &#214;konomie darauf ausgerichtet ist, m&#246;glichst viele Produkte f&#252;r den Export herzustellen, so bekommt diese &#214;konomie ein Problem, wenn sich die Produkte im Ausland nicht mehr absetzen lassen &#8211; oder wenn die erl&#246;sten Dollars sich eben nicht mehr in die erwarteten Mengen Euro umsilbern lassen. Bereits jetzt jammern die ersten Wirtschaftsinstitute sinkende Wachstumszahlen daher (<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,507205,00.html" target="_blank">HWWI senkt Wachstumsprognose</a> [Spiegel]) und das wird noch deftiger, wenn der Dollar immer billiger wird &#8211; dann lohnt es sich zwar zunehmend f&#252;r Euro-Besitzer im Dollar-Raum zu kaufen, verkaufen wird aber schwieriger. &#8220;Dann hat Deutschland ein Problem&#8221; hat das Manager-Magazin <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,druck-506944,00.html" target="_blank">ein Interview mit Jim O&#8217;Neill, dem Chef-Volkswirt von Goldman Sachs</a>, &#252;berschrieben.</p>
<p>Warum hat der Dollar ein Problem? Zum Beispiel, weil die US-Regierung seit Jahrzehnten ihre Kriege auf Pump finanziert hat und jetzt immer weniger weltweit verteilte Akteure bereit sind, diesen Mist mitzuspielen. Und weil zunehmend weniger Menschen daran glauben, da&#223; die USA ihre Schulden je wieder zur&#252;ckzahlen k&#246;nnen &#8211; in Form von harten Produkten statt gr&#252;nen Scheinchen. Mehrere Gr&#252;nde:</p>
<ol>
<li>Die Schulden sind so riesig, da&#223; eine R&#252;ckzahlung kaum absehbar ist. Die USA importiert t&#228;glich 2 Milliarden Dollar mehr Produkte und Leistungen als sie im Gegenzug ausliefert (darunter viel &#214;&#246;&#246;&#246;l)</li>
<li><a href="http://fr-online.de/top_news/?sid=b782df0b3997d90857fe44cf3aef6448&amp;em_cnt=1209936" target="_blank">Die Wirtschaft der USA schw&#228;chelt [Frankfurter Rundschau]</a>. Womit will diese Volkswirtschaft ihre Schulden zur&#252;ckzahlen, wenn die produktive Basis immer l&#246;chriger wird? Gut, man kann Panzer, Bomben, Hollywoodfilme und Patente dort kaufen, man kann das meiste davon aber auch kopieren&#8230;</li>
</ol>
<p>Es liegen so viele Dollars auf dem Planeten rum, da&#223; inzwischen jeder der welche hat nerv&#246;s schaut, ob die anderen ihr Papier schon einl&#246;sen. In der Tat passiert dies zunehmend (<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26179/1.html" target="_blank">Notenbanken bauen ihre Best&#228;nde an US-Staatsanleihen ab [Telepolis]</a>), wodurch eine sich selbst verst&#228;rkende Dynamik in Gang gesetzt wird, denn mit jedem Dollar, der in Produkte, Rohstoffe oder Leistungen umgesetzt wird steigen die Preise der gekauften Produkte und machen die &#8220;noch rumliegenden Dollar-Reserven&#8221; wertloser. Ein Blick auf den <a href="http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,507180,00.html" target="_blank">Goldpreis</a> zeigt, wohin die Reise geht&#8230;</p>
<p>Hubschrauber-Bernanke, der frische Chef der US-Notenbank, hat k&#252;rzlich die Zinsen gesenkt (und hat vor l&#228;ngerer Zeit verf&#252;gt, da&#223; die Geldmenge M3 nicht mehr ver&#246;ffentlich wird, man verheimlicht uns also was&#8230;) und wird auf diesem Wege mehr Dollar in die Welt pusten. Damit mit ihnen &#214;l gekauft wird. Damit mit ihnen Schulden bezahlt werden k&#246;nnen. Damit die US-Amerikaner weiter flei&#223;ig shoppen gehen k&#246;nnen. Aber es ist absehbar: Die Inflation wird die US-&#214;konomie einholen, bei der Menge an existierenden Dollars eine Inflation, wie sie die USA noch nicht erlebt hat!</p>
<p>Dumm f&#252;r Exporteure. Noch d&#252;mmer, wenn die Europ&#228;ische Zentralbank auf deren Forderungen eingeht, und sich von der Inflationsgrippe anstecken l&#228;&#223;t. Das k&#246;nnte sie tun, indem sie Euro &#8220;druckt&#8221; und mit diesen die vielen Dollars aufkauft. Denn so k&#246;nnte sie den Euro-Dollar-Kurs stabilisieren, k&#246;nnte die Exportwirtschaft weiter am laufen halten &#8211; w&#252;rde jedoch den Grundstein daf&#252;r legen, da&#223; der Euro-Raum sich an der Dollar-Inflation ansteckt. Zu welchem Preis?</p>
<p>Die Vernetzung der globalen &#214;konomie ist eng, sehr eng. Wenn ein paar Hypotheken in den USA nicht zur&#252;ckgezahlt werden, wird Georg (K&#246;nig von Sachsen) Milbradt seine Bank los (Slogan der SachsenLB: &#8220;S&#228;chsisch als Erfolgsprinzip.&#8221;) und Joseph &#8220;V.&#8221;Ackermann setzt <a href="http://www.diepresse.com/home/wirtschaft/economist/331283/index.do?_vl_backlink=/home/index.do" target="_blank">30 Milliarden Kundeneinlagen</a> in den Sand (oder wird das diesmal mit den Dividenden verrechnet?) Da&#223; &#214;l und Rohstoffe weltweit in Dollar abgewickelt werden l&#228;&#223;t erahnen, welches Kuddelmuddel dem Planeten noch bevorsteht, wenn das gr&#252;ne Papier und mit ihm der Weltpolizist am Rande des Ruins stehen.</p>
<blockquote><p>&#8230;buckle your seatbelt, Dorothy, &#8217;cause Kansas is going bye-bye.</p></blockquote>]]></content:encoded>
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		<title>4 x plutokratie 2007</title>
		<link>http://feldpolitik.de/2007/07/28/plutokratie-2007-vier-entwicklungsbeispiele/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jul 2007 13:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[geld.wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[china]]></category>
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		<description><![CDATA[es beherrscht der obolusseit jeher unser&#8217;n globolus mit and&#8217;ren worten: der planet sich prim&#228;r um das eine dreht&#8230; (eav, &#8220;geld oder leben&#8221;, 1986) 1. united states of america: zustand: plutokratie ausge&#252;bt vom milit&#228;risch-industriellen-komplex in enger vernetzung mit erd&#246;l- und medienkonzernen. die menge des geldes entscheidet in sogenannten &#8220;wahlk&#228;mpfen&#8221; &#252;ber den n&#228;chsten machthaber. derzeit gef&#252;hrt: durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>es beherrscht der obolus</em><em>seit jeher unser&#8217;n globolus</em></p>
<p><em>mit and&#8217;ren worten: der planet</em></p>
<p><em>sich prim&#228;r um das eine dreht&#8230;</em></p>
<p>(eav, &#8220;geld oder leben&#8221;, 1986)</p></blockquote>
<p><strong>1. united states of america:</strong></p>
<p>zustand: plutokratie ausge&#252;bt vom milit&#228;risch-industriellen-komplex in enger vernetzung mit erd&#246;l- und medienkonzernen. die menge des geldes entscheidet in sogenannten &#8220;wahlk&#228;mpfen&#8221; &#252;ber den n&#228;chsten machthaber.</p>
<p>derzeit gef&#252;hrt: durch die bush-dynastie, die &#228;hnlich wie in nordkorea die macht&#252;bergabe innerhalb der familie f&#246;rdert und verwandschaftlich und gesch&#228;ftlich mit der dynastie der saudis und der familie bin ladin verbunden ist sowie finanziell die macht&#252;bernahme der nationalsozialisten im europa der 1930er unterst&#252;tzte</p>
<p>aktuelles projekt: f&#246;rderung der r&#252;stungsindustrie und zugriff auf rohstoffquellen durch kriegf&#252;hrung in erd&#246;l-gebieten des nahen ostens (presse: <a title="Wollt ihr den totalen Krieg?" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,497018,00.html" target="_blank">usa wollen israel und verb&#252;ndete golfstaaten aufr&#252;sten</a>)</p>
<p><strong>2. bundesrepublik deutschland:</strong></p>
<p>zustand: tendenz zur plutokratie ausge&#252;bt durch besetzung strategisch wichtiger stellen im politik-netzwerk sowie die besetzung von themen im mediaversum durch think tanks und ideologische vorarbeiter.</p>
<p>derzeit gef&#252;hrt: durch die physikerin angela merkel und den ehemaligen chef des internationalen w&#228;hrungsfonds k&#246;hler, w&#228;hrend dessen amtszeit argentinien in die krise getrieben wurde.</p>
<p>aktuelles projekt: besetzung von politischen schaltstellen durch konzern-nahe vertreter unter dem ideologischen deckmantel des public-private-partnership (presse:<a title="let glasnost come to germany!" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,496720,00.html" target="_blank"> lobbyisten-liste enth&#252;llt einflu&#223; in ministerien</a>) sowie tausch strategischen b&#252;rgereigentums gegen &#8220;schuldenerla&#223;&#8221; unter dem vernebelungsbegriff &#8220;privatisierung&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><img title="Der deutschen Wirtschaft" src="http://farm1.static.flickr.com/215/474707547_4c2bcfa71f.jpg?v=0" alt="Der deutschen Wirtschaft" width="500" height="333" /></p>
<p style="text-align: center;">(<a title="Geld oder Leben" href="http://geldoderleben.blogsport.de/" target="_blank">umwidmung</a> des politischen zentrums 2007)</p>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>3. china:</strong></p>
<p>zustand: restrukturierung des staatsgebildes von l&#228;ndlich-kommunistisch zu technokratisch-kapitalistisch unter beibehalt marxistischer rhetorik mit besonderer ber&#252;cksichtigung der interessen alteingesessener parteikader.</p>
<p>derzeit gef&#252;hrt: besetzung strategischer einflu&#223;stellen durch wirtschaftsnahe akteure (presse: <a title="FTD" href="http://www.ftd.de/politik/international/:Kapitalisten%20Parteiabzeichen/228411.html" target="_blank">chinas kapitalisten bekommen parteiabzeichen</a>), besetzung wichtiger posten in der wirtschaft durch parteimitglieder.</p>
<p>akuelles projekt: <a title="sklaverei in china" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article1060073/Lasche_Gesetze_foerdern_die_Sklaverei_in_China.html" target="_blank">einf&#252;hrung der sklaverei.</a></p>
<p><strong>4. russland:</strong></p>
<p>zustand:  die verwahrlosung des riesigen landes nach der politischen wende in den 1980er f&#252;hrte zur &#252;bernahme riesiger besitzungen durch wenige (sogenannte oligarchen) und zu armut in der breiten masse.</p>
<p>derzeit gef&#252;hrt: politisch durch eine clique von geheimdienstlern, wirtschaftlich durch eine clique von oligarchen, wobei eine enge verquickung wahrscheinlich ist. politische gegner werden innenpolitisch ausgebremst und au&#223;enpolitisch auch mal radio-deaktiviert.</p>
<p>aktuelles projekt: ausnutzung der globalen energieabh&#228;ngigkeit zu &#246;konomischen eroberungen (presse: <a title="Heute geben wir euch Kredit, morgen treiben wir die Schulden ein!" href="http://derstandard.at/?url=/?id=2976938" target="_blank">ru&#223;land will wei&#223;ru&#223;land im erdgas-streit kredit geben</a>).</p>
<p><strong>globale betrachtung:</strong></p>
<p>die verquickung und indirekte einflu&#223;nahme macht konkrete einsichten schwierig, sch&#228;tzungsweise besitzen 400 milliard&#228;re auf diesem planeten etwa genau so viel, wie die h&#228;lfte der weltbev&#246;lkerung ihr eigen nennt. die tendenz, da&#223; der teufel immer auf den gr&#246;&#223;ten haufen schei&#223;t in kombination mit der erkenntnis, da&#223; man nichts besitzen kann, was niemand erarbeitet hat f&#252;hrt nicht nur zu der vermutung, da&#223; der &#8220;zehnt&#8221; des feudalismus im heutigen reifen kapitalismus h&#246;her ausfallen d&#252;rfte, es f&#252;hrt nicht nur zu einer hohen wahrscheinlichkeit einer weiteren machtkonzentration, es f&#252;hrt auch zu stra&#223;enz&#252;gen mit spr&#252;chen wie</p>
<p><strong>10.000 Pharaonen &#8211; 6 Milliarden Sklaven</strong></p>]]></content:encoded>
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