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	<title>Feldpolitik &#187; öl</title>
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	<description>...dann geh doch nach drüben!</description>
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		<title>Das Dollar-Euro-Kuddelmuddel</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Sep 2007 19:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum interessiert es jemanden, der t&#228;glich sein Fr&#252;hst&#252;cksbr&#246;tchen mit Papier bezahlt, auf dem &#8220;Euro&#8221; steht, wie es dem Dollar geht? Zitat Spiegel: Airbus schl&#228;gt Alarm wegen Euro-H&#246;henflug &#8211; Die EZB m&#252;sse den Kurs der Gemeinschaftw&#228;hrung dr&#252;cken. Also halten wir mal fest: Die europ&#228;ische Firma Airbus hat Probleme mit dem aktuellen Dollar-Kurs. Das liegt daran, da&#223; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum interessiert es jemanden, der t&#228;glich sein Fr&#252;hst&#252;cksbr&#246;tchen mit Papier bezahlt, auf dem &#8220;Euro&#8221; steht, wie es dem Dollar geht?</p>
<p>Zitat Spiegel: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,507187,00.html" target="_blank">Airbus schl&#228;gt Alarm wegen Euro-H&#246;henflug &#8211; Die EZB m&#252;sse den Kurs der Gemeinschaftw&#228;hrung dr&#252;cken.</a> Also halten wir mal fest: Die europ&#228;ische Firma Airbus hat Probleme mit dem aktuellen Dollar-Kurs. Das liegt daran, da&#223; die Firma ihre Produkte &#8220;auf dem Weltmarkt&#8221; verkauft. Und &#8220;dort&#8221; handelt man meist mit Dollar. Da die Firma aber zuhause Euro braucht, mu&#223; sie ihre eingenommenen Dollar gegen Euro verkaufen. Bei der aktuellen Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses hei&#223;t das aber, da&#223; sie f&#252;r jeden Dollar immer weniger Euro bekommt und entsprechend Miese macht.</p>
<p>Und nun will die Firma, da&#223; die Europ&#228;ische Zentralbank daf&#252;r sorgt, da&#223; der Wechselkurs der beiden W&#228;hrungen sich nicht mehr so rasant entwickelt wie in den letzten Wochen. Die Firma ist nicht die einzige, die ein Interesse daran hat: Die deutsche Wirtschaft ist &#8220;Exportweltmeister&#8221; und einige Kurzsichtige sind darauf m&#228;chtig stolz. Die aktuelle Dollar-Schw&#228;che macht deutlich, warum diese Exportorientierung ein Problem darstellt: Wenn eine &#214;konomie darauf ausgerichtet ist, m&#246;glichst viele Produkte f&#252;r den Export herzustellen, so bekommt diese &#214;konomie ein Problem, wenn sich die Produkte im Ausland nicht mehr absetzen lassen &#8211; oder wenn die erl&#246;sten Dollars sich eben nicht mehr in die erwarteten Mengen Euro umsilbern lassen. Bereits jetzt jammern die ersten Wirtschaftsinstitute sinkende Wachstumszahlen daher (<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,507205,00.html" target="_blank">HWWI senkt Wachstumsprognose</a> [Spiegel]) und das wird noch deftiger, wenn der Dollar immer billiger wird &#8211; dann lohnt es sich zwar zunehmend f&#252;r Euro-Besitzer im Dollar-Raum zu kaufen, verkaufen wird aber schwieriger. &#8220;Dann hat Deutschland ein Problem&#8221; hat das Manager-Magazin <a href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,druck-506944,00.html" target="_blank">ein Interview mit Jim O&#8217;Neill, dem Chef-Volkswirt von Goldman Sachs</a>, &#252;berschrieben.</p>
<p>Warum hat der Dollar ein Problem? Zum Beispiel, weil die US-Regierung seit Jahrzehnten ihre Kriege auf Pump finanziert hat und jetzt immer weniger weltweit verteilte Akteure bereit sind, diesen Mist mitzuspielen. Und weil zunehmend weniger Menschen daran glauben, da&#223; die USA ihre Schulden je wieder zur&#252;ckzahlen k&#246;nnen &#8211; in Form von harten Produkten statt gr&#252;nen Scheinchen. Mehrere Gr&#252;nde:</p>
<ol>
<li>Die Schulden sind so riesig, da&#223; eine R&#252;ckzahlung kaum absehbar ist. Die USA importiert t&#228;glich 2 Milliarden Dollar mehr Produkte und Leistungen als sie im Gegenzug ausliefert (darunter viel &#214;&#246;&#246;&#246;l)</li>
<li><a href="http://fr-online.de/top_news/?sid=b782df0b3997d90857fe44cf3aef6448&amp;em_cnt=1209936" target="_blank">Die Wirtschaft der USA schw&#228;chelt [Frankfurter Rundschau]</a>. Womit will diese Volkswirtschaft ihre Schulden zur&#252;ckzahlen, wenn die produktive Basis immer l&#246;chriger wird? Gut, man kann Panzer, Bomben, Hollywoodfilme und Patente dort kaufen, man kann das meiste davon aber auch kopieren&#8230;</li>
</ol>
<p>Es liegen so viele Dollars auf dem Planeten rum, da&#223; inzwischen jeder der welche hat nerv&#246;s schaut, ob die anderen ihr Papier schon einl&#246;sen. In der Tat passiert dies zunehmend (<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26179/1.html" target="_blank">Notenbanken bauen ihre Best&#228;nde an US-Staatsanleihen ab [Telepolis]</a>), wodurch eine sich selbst verst&#228;rkende Dynamik in Gang gesetzt wird, denn mit jedem Dollar, der in Produkte, Rohstoffe oder Leistungen umgesetzt wird steigen die Preise der gekauften Produkte und machen die &#8220;noch rumliegenden Dollar-Reserven&#8221; wertloser. Ein Blick auf den <a href="http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,507180,00.html" target="_blank">Goldpreis</a> zeigt, wohin die Reise geht&#8230;</p>
<p>Hubschrauber-Bernanke, der frische Chef der US-Notenbank, hat k&#252;rzlich die Zinsen gesenkt (und hat vor l&#228;ngerer Zeit verf&#252;gt, da&#223; die Geldmenge M3 nicht mehr ver&#246;ffentlich wird, man verheimlicht uns also was&#8230;) und wird auf diesem Wege mehr Dollar in die Welt pusten. Damit mit ihnen &#214;l gekauft wird. Damit mit ihnen Schulden bezahlt werden k&#246;nnen. Damit die US-Amerikaner weiter flei&#223;ig shoppen gehen k&#246;nnen. Aber es ist absehbar: Die Inflation wird die US-&#214;konomie einholen, bei der Menge an existierenden Dollars eine Inflation, wie sie die USA noch nicht erlebt hat!</p>
<p>Dumm f&#252;r Exporteure. Noch d&#252;mmer, wenn die Europ&#228;ische Zentralbank auf deren Forderungen eingeht, und sich von der Inflationsgrippe anstecken l&#228;&#223;t. Das k&#246;nnte sie tun, indem sie Euro &#8220;druckt&#8221; und mit diesen die vielen Dollars aufkauft. Denn so k&#246;nnte sie den Euro-Dollar-Kurs stabilisieren, k&#246;nnte die Exportwirtschaft weiter am laufen halten &#8211; w&#252;rde jedoch den Grundstein daf&#252;r legen, da&#223; der Euro-Raum sich an der Dollar-Inflation ansteckt. Zu welchem Preis?</p>
<p>Die Vernetzung der globalen &#214;konomie ist eng, sehr eng. Wenn ein paar Hypotheken in den USA nicht zur&#252;ckgezahlt werden, wird Georg (K&#246;nig von Sachsen) Milbradt seine Bank los (Slogan der SachsenLB: &#8220;S&#228;chsisch als Erfolgsprinzip.&#8221;) und Joseph &#8220;V.&#8221;Ackermann setzt <a href="http://www.diepresse.com/home/wirtschaft/economist/331283/index.do?_vl_backlink=/home/index.do" target="_blank">30 Milliarden Kundeneinlagen</a> in den Sand (oder wird das diesmal mit den Dividenden verrechnet?) Da&#223; &#214;l und Rohstoffe weltweit in Dollar abgewickelt werden l&#228;&#223;t erahnen, welches Kuddelmuddel dem Planeten noch bevorsteht, wenn das gr&#252;ne Papier und mit ihm der Weltpolizist am Rande des Ruins stehen.</p>
<blockquote><p>&#8230;buckle your seatbelt, Dorothy, &#8217;cause Kansas is going bye-bye.</p></blockquote>]]></content:encoded>
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		<title>Kreditklemme im Ideologenmarkt</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 18:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie zu erwarten ist das Finanzproblemspektakel l&#228;ngst noch nicht ausgestanden, vielmehr haben wir erst den Anfang gesehen. Diese Sichtweise wird auch in diesem Artikel bei Spiegel-Online bemerkt: Finanzprofis warnen vor neuer Kreditklemme Seit Jahren haben wir das Finanzsystem von verschiedenen Seiten beleuchtet (Kreislaufkollaps) und ich erinnere mich immer noch genau an die Aussagen eines Finanz-Professors [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie zu erwarten ist das Finanzproblemspektakel l&#228;ngst noch nicht ausgestanden, vielmehr haben wir erst den Anfang gesehen. Diese Sichtweise wird auch in diesem Artikel bei Spiegel-Online bemerkt:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,504899,00.html" target="_blank">Finanzprofis warnen vor neuer Kreditklemme</a></p>
<p>Seit Jahren haben wir das Finanzsystem von verschiedenen Seiten beleuchtet (<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16514/1.html" target="_blank">Kreislaufkollaps</a>) und ich erinnere mich immer noch genau an die Aussagen eines Finanz-Professors aus Dresden in verschiedenen Medien, niemand horte heutzutage mehr Geld. Doch genau dies geschieht derzeit durch die zentralen Schaltstellen des Finanzsystems: Durch die Banken selbst.</p>
<p>Sie trauen sich untereinander nicht mehr. Ausgel&#246;st wurde das Mi&#223;trauen durch faule Kredite auf dem US-Immobilienmarkt, die bislang hierzulande &#8220;nur&#8221; die IKB und die SachsenLB des Volkswirtschaftlers (!) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Milbradt" target="_blank">Milbradt</a> in Mitleidenschaft gezogen haben. Das ist nur die Spitze des Eisbergs und die Finanzverwalter fragen sich, wer die absehbaren Milliardenverluste in den B&#252;chern hat.</p>
<p>Geldhortung bedeutet, da&#223; Geld dem Wirtschaftskreislauf entzogen wird. Gehortetes Geld steht den Wirtschaftsteilnehmern nur mehr in geringerem Ma&#223;e als Tauschmittel zur Verf&#252;gung. In einer arbeitsteiligen &#214;konomie f&#252;hrt dies schnell zu Problemen, da wir auf den geldvermittelten Leistungsaustausch untereinander angewiesen sind. Womit sollen wir tauschen, wenn uns das Tauschmittel knapp wird? Stockt der Austausch kommt es zu Firmenpleiten und Arbeitslosigkeit, eine Wirtschaftskrise entsteht.</p>
<p>Solche vernetzten Denkweisen werden an den Wirtschafts-Lehrst&#252;hlen der Universit&#228;ten jedoch nur selten gelehrt. Dort herrschen autistisch-egoistische Ideologien vor, mit denen tausende BWLer, VWLer und Gasth&#246;rer konfrontiert werden und die in den Massenmedien meist unreflektiert wiedergek&#228;ut werden. <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26117/1.html" target="_blank">Wer ist schuld an Skandalmanagern?</a> ist ein aktueller Artikel bei Telepolis zu der seltsamen Weltsicht der dominierenden Wirtschaftstheorien &#252;berschrieben. Doch was will mensch machen, wenn solche Ideologen problemlos zu Chefs von Landesregierungen werden?</p>
<p>Lichtblicke: Beim Standard gibt es eine Reihe <a href="http://derstandard.at/?id=3014582" target="_blank">&#8220;Soziales Wirtschaften&#8221;</a>, wo alternative Denkmodelle diskutiert werden. Doch das Diskutieren allein wird nicht reichen, denn anderswo, wo mehr Macht vorhanden ist, diskutiert man schon &#252;ber ganz andere Ideen: Das &#214;l-Kartell <a href="http://derstandard.at/?id=3029529" target="_blank">OPEC will h&#246;here Preise durchsetzen</a>, da die gr&#252;nen Dollar, die sie f&#252;r ihr schwarzes Gold bekommen, tendenziell immer mehr an Kaufkraft verlieren. Auch das hat Ursachen in und Wirkungen auf unser Finanz- und damit Wirtschaftssystem, nur: Wie vielen BWLern wird dies gelehrt?</p>]]></content:encoded>
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		<title>Video: &#214;l.</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 08:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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