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	<title>Feldpolitik &#187; kapitalismus</title>
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		<title>Das Lied vom Ende des Kapitalismus&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 11:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;wird ja nun landauf, landab gesummt. Tomasz Konicz hat nun den Text dazu geschrieben. Bei Telepolis, seine sehr passende Analyse, der ich nur zustimmen kann! Krisenmythos Griechenland Da&#223; der Autor die &#8220;Griechische Situation&#8221; als Aufh&#228;nger nutzt, macht Sinn! Denn das ist der Stand der Wissens-Dinge bei der Mehrzahl der Zeitungsleser. &#8220;Griechenland&#8221; hei&#223;t die Sau, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;wird ja nun landauf, landab gesummt. Tomasz Konicz hat nun den Text dazu geschrieben. Bei Telepolis, seine sehr passende Analyse, der ich nur zustimmen kann!</p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32551/1.html" target="_blank">Krisenmythos Griechenland</a></p>
<p>Da&#223; der Autor die &#8220;Griechische Situation&#8221; als Aufh&#228;nger nutzt, macht Sinn! Denn das ist der Stand der Wissens-Dinge bei der Mehrzahl der Zeitungsleser. &#8220;Griechenland&#8221; hei&#223;t die Sau, die grade durchs Dorf getrieben wird. Doch das Ph&#228;nomen, in welches die griechische Krise eingebettet ist, ist weitaus breiter. Wir d&#252;rfen die aktuellen Medienberichte nicht von den letzten Monaten trennen, nicht von Merkels &#8220;Die Sparguthaben sind sicher&#8221;-Rede, nicht von der Pleite der Sachsen-LB, der IKB und Lehmanns. W&#228;re der Kapitalismus ein Krug und Geld sein Inhalt, so sind wir jetzt an dem Punkt, wo das Wasser &#252;berflie&#223;t. Den Alchimisten der Expansion f&#228;llt bislang nichts ein, wie sich Raum f&#252;r noch mehr Kredit schaffen lie&#223;e. Doch wohin schwimmen wir?</p>
<p>Stecken wir unsere Zeit nicht in Hass auf Griechen. Niemand ist &#8220;schuld&#8221;. Stecken wir unsere Energie lieber darin, neue gesellschaftliche Modelle zu entwickeln, die tragf&#228;higer sind als das alte System. Damit wir nicht in jener Ecke rauskommen, die der Telepolis-Autor am Ende umrei&#223;t&#8230;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Sozialstudien zwischen System und S&#252;ndenbock</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 14:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sozialwissenschaftler sollten begeistert sein! Solche Beobachtungssituationen kommen selten: Es ist Finanzkrise! &#8220;Finanzkrise&#8221; ist eine ideale Situation, seine Mitmenschen zu erforschen. Zu denen z&#228;hlen bekanntlich auch Politiker. Die diskutieren pl&#246;tzlich &#252;ber Themen, die an ihnen in den letzten Jahren ziemlich vorbeigegangen sind. Sie lernen, was Leerverk&#228;ufe sind, m&#252;ssen sich kritische Gedanken &#252;ber Spekulation, Dominoeffekte und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sozialwissenschaftler sollten begeistert sein! Solche Beobachtungssituationen kommen selten: Es ist Finanzkrise!</p>
<p>&#8220;Finanzkrise&#8221; ist eine ideale Situation, seine Mitmenschen zu erforschen. Zu denen z&#228;hlen bekanntlich auch Politiker. Die <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,580409,00.html" target="_blank">diskutieren pl&#246;tzlich</a> &#252;ber Themen, die an ihnen in den letzten Jahren ziemlich vorbeigegangen sind. Sie lernen, was Leerverk&#228;ufe sind, m&#252;ssen sich kritische Gedanken &#252;ber Spekulation, Dominoeffekte und das Finanzsystem machen. Und sich eine Meinung bilden. Und diese Meinungen fallen schon interessant aus: Die B&#246;rsenumsatzsteuer kommt wieder ins Gespr&#228;ch, das Urgestein, auf welches die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Attac#Gr.C3.BCndung" target="_blank">Gr&#252;ndung von ATTAC</a> zur&#252;ckgeht. Und &#246;konomische Fragen werden tats&#228;chlich auch mal in einem umfassenderen Kontext diskutiert. Nicht nur, Oskar Lafontaine &#252;bt fundamentale Kapitalismuskritik indem er von einer Krise der geistigen und moralischen Grunds&#228;tze der westlichen Gesellschaften spricht. <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article2488779/Ist-der-Kapitalismus-noch-zu-retten.html" target="_blank">Auch in der WELT</a> wird &#252;ber die Grundfrage diskutiert: Ist der Kapitalismus noch zu retten?</p>
<p>Schwierige Debatte, wenn gar nicht so recht klar ist, was &#8220;Kapitalismus&#8221; eigentlich ist. 1000 Definitionen bei 1000 Menschen, am gel&#228;ufigsten ist wohl noch, da&#223; dort irgendwas mit Markt passiert, w&#228;hrend &#8220;Sozialismus&#8221; meist mit &#8220;Plan&#8221; assoziiert wird. Wieder andere &#8211; und mir scheint, dies werden zunehmend mehr &#8211; sehen das Wirken des heutigen Systems jedoch weniger als systematisches Problem, sondern als personelles. Nicht das System ist das Problem, sondern seine Lenker. <em>Die Banker m&#252;ssen mehr kontrolliert werden</em>! Die Banker! SIE! Die Elite im Hintergrund, die uns f&#252;hrt und lenkt und deren Absicht uns verborgen ist, doch sicher ist: Die Finanzkrise &#8211; SIE wollen das SO und folgen strikt ihrem PLAN (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Project_for_the_New_American_Century" target="_blank">Plan 1</a>, <a href="http://www.verschwoerungen.info/wiki/Illuminaten" target="_blank">Plan 2</a>, <a href="http://feldpolitik.de/feldblog/item.php?i=193">Plan 3</a>,&#8230;).</p>
<p>Menschen formen gesellschaftliches Gef&#252;ge. Wir sind Teil eines unsichtbaren Netzwerkes aus sozialen Bindungen. Jeder ist mit jedem auf diesem Planeten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine-Welt-Ph%C3%A4nomen#Online-Netzwerke_und_Popkultur" target="_blank">&#252;ber maximal 6 Zwischenschritte</a> verbunden. Informationen verbreiten sich auf diesen Bindungen wie Viren von Wirt zu Wirt. Auch Informationen &#252;ber Ereignisse auf dem Planeten. Medien sind Verst&#228;rker in diesem Netz. Was sie aufgreifen, verarbeiten und weiterleiten erreicht gr&#246;&#223;ere Wirkungsmacht und schnellere Verbreitung als alle Mund-zu-Mund-Propaganda. Der Schock von 9/11 durchlief dieses Gewebe wellenartig, warf &#252;berall Echos und brachte es in Wallung. Die Struktur des Gewebes &#228;nderte sich, auch, weil sich einzelne Menschen &#228;nderten. Die Nachwirkungen sind weiterhin sp&#252;rbar. Ganz genauso bearbeitet der Schock von der WallStreet unser gesellschaftliches Netzwerk. Die Viren des finanziellen Mi&#223;trauens verbreiten sich, die Unsicherheit bez&#252;glich der Verl&#228;&#223;lichkeit des Systems nimmt zu. Als ich mich neulich nach Metallpreisen bei meiner Bank erkundigte, bekam ich nicht nur den wertvollen Hinweis, da&#223; man Gold nicht essen k&#246;nne, sondern auch einen Einblick in das pl&#246;tzlich aufkeimende Interesse an Edelmetallen bei meinen Mitb&#252;rgern. Denn das war, ausgel&#246;st durch die Information einer Bankenpleite irgendwo auf der anderen Seite des Planeten, ruckartig gestiegen und dr&#252;ckte sich bei dieser Bank in h&#228;ufigeren Nachfragen und Verk&#228;ufen aus.</p>
<p>Ich denke, die j&#252;ngste Welle des Finanzschocks ebbt nun erstmal wieder etwas ab. Die erste Welle kam im Sommer 2007, als die Krise noch eine &#8220;Immobilien&#8221;- oder &#8220;Subprime&#8221;-Krise war. Nach der n&#228;chsten Welle Anfang 2008 wandelte sich der Finanz-Tsunami langsam in die &#8220;Finanzkrise&#8221;. Ich denke, die n&#228;chste Welle kommt sp&#228;testens Anfang 2009. Die Abst&#228;nde werden k&#252;rzer, die Wirkung heftiger &#8211; denn das Vertrauen ist bereits angebrochen und jede neue Welle wird kaum zu einer Stabilisierung beitragen. Und die hektischen Aktivit&#228;ten, die derzeit auf politischer Ebene zu sehen sind, scheinen mir kaum geeignet, echte Stabilit&#228;t herzustellen &#8211; die Gefahr eines <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16514/1.html" target="_blank">Kreislaufkollapses</a> ist nicht aus der Welt. Die Grundsatzdiskussionen werden hoffentlich zunehmen. Fragen nach dem Erfolg von &#8220;Kapitalismus&#8221;, die Suche nach neuen Wegen oder sowas wie &#8220;Wie wollen wir leben?&#8221; werden bestimmt &#246;fter diskutiert. Oder bestimmt kommen wir auch auf Ideen wie <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/555/311476/text/" target="_blank">Simone Boehringer in der S&#252;ddeutschen</a>: <em>Schafft die Zentralbanken ab!</em> (Genau: Baut <a href="http://wiki.regionales-wirtschaften.de/index.php/Dezentrale_Finanzsysteme" target="_blank">Dezentralbanken</a> auf!) Vielleicht bekommt Attac wiedermal Schwung, nachdem die Wellen von Genua, G8 und Guantanamo sich doch etwas verlaufen hatten!?</p>
<p>M&#246;glichkeiten zu Sozialstudien sind unver&#228;ndert: Bestimmt wird auf Parties, beim Kaffee und beim Bier wieder &#246;fter &#252;ber Geldanlagen gesprochen. Im Gegensatz zum NewEconomy-Plausch d&#252;rfte diesmal nicht die Suche nach h&#246;chstm&#246;glichem Verm&#246;genswachstum sondern vielleicht eher nach niedrigstem Verlust eine Rolle spielen. Unter SAP-Kollegen, so hab ich geh&#246;rt, kommt das schon des&#246;fteren vor. Und auch ein befreundeter Unternehmer ist froh, sein Geld in Land statt in die Bank gesteckt zu haben (&#8230; bis zur n&#228;chsten Immobilienblase?) Dann schau&#8217;mer mal, wie die Geschichte weitergeht&#8230;</p>]]></content:encoded>
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		<title>Staatskapitalismus</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 09:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verwunderung trifft Euphorie trifft zittrige Angst: In den USA werden Banken und Versicherungen verstaatlicht. Um die Angst zu z&#252;geln. Die Angst vor einem Systemkollaps. In Europa wundert man sich: Ausgerechnet in den Vereinigten Staaten von Amerika, dem Leuchtfeuer der Freiheit, der Heimat von Las Vegas, dem Fort Knox des Kapitalismus, ausgerechnet dort interveniert Papa Staat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verwunderung trifft Euphorie trifft zittrige Angst: In den USA werden Banken und Versicherungen verstaatlicht. Um die Angst zu z&#252;geln. Die Angst vor einem Systemkollaps. In Europa wundert man sich: Ausgerechnet in den Vereinigten Staaten von Amerika, dem Leuchtfeuer der Freiheit, der Heimat von Las Vegas, dem Fort Knox des Kapitalismus, ausgerechnet dort interveniert Papa Staat, das Schreckgespenst, das mit dem Untergang der &#8220;sozialistischen L&#228;nder&#8221; schon fast als &#252;brig betrachtet worden war. Und in die globale Melange aus Verwunderung und Angst mischt sich Euphorie, denn die US-Regierung k&#252;ndigt dar&#252;ber hinaus an, den taumelnden Finanzjongleuren schlechte Schulden in H&#246;he von 500 Milliarden Dollar abzunehmen. Eine Euphorie, die dem US-Aktienindex Dow Jones den gr&#246;&#223;ten Tagesgewinn der letzten 6 Jahre bringt &#8211; nachdem derselbe Index zuvor den gr&#246;&#223;ten Tagesverlust der letzten 7 Jahre hingelegt hatte. Ein Auf und Ab in Geschwindigkeiten, die kein Normalsterblicher fassen kann. Soeben noch hunderte Milliarden verloren, dann gleich wieder um hunderte Milliarden aufgepumpt. Verloren. Aufgepumpt. (Und es bleibt das schale Gef&#252;hl, einigen Junkies beim Aufpumpen ihrer Fahrradreifen zuzusehen, die irgendwo ein Leck haben.)</p>
<p>&#8220;Nichts wird mehr so sein, wie es war&#8221; werden B&#246;rsenmakler zitiert. Okay&#8230; und wie wird es dann nun? Es mag sein, da&#223; dieser Eingriff des starken Bush-Staates wie die L&#246;sung der Probleme  aussieht, aber es ist nur die Verlagerung der Geld-Illusion in einen anderen Sektor derselben Gesellschaft, an einen anderen Ort desselben Universums. &#8220;Aus den Augen, aus dem Sinn&#8221; wird nicht lange funktionieren, denn auch wenn den Finanziers die Verluste ihrer Spielsucht abgenommen werden, sind und bleiben es Verluste. Noch sind sie auf dem Papier zu finden, noch sind und werden die Verluste nicht realisiert. Aber vor allem der us-amerikanische Steuerzahler wird sich umschauen, wenn die Frage aufkommt: Wollen wir diese Sozialisierung der Verluste der reichen Spieler im System per Steuern oder per Inflation bezahlen? Wollt ihr h&#246;here Preise oder h&#246;here Steuern? Wird Papa Staat euch die Verluste aufhalsen oder Mama FED &#8211; die, auch wenn <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,579139,00.html" target="_blank">im Spiegel Unwissenheit</a> dar&#252;ber vorherrscht, jederzeit jede Menge an Spielgeld generieren kann, die ihr beliebt.</p>
<p>Verschw&#246;rungstheoretisch betrachtet gibt es sicherlich Leute, die mit diesem Vorgehen auch ganz andere Ziele verfolgen k&#246;nnen. Schlie&#223;lich wird h&#246;chstwahrscheinlich ein schwarzer Demokrat der n&#228;chste Pr&#228;sident der USA. In vielen Kriegen ist es Usus, dem Feind verbrannte Erde zu hinterlassen, Br&#252;cken zu sprengen, Geb&#228;ude anzuz&#252;nden, Felder unbrauchbar zu machen, um ihm einen undankbaren Sieg zu &#252;berlassen. Der Staat USA k&#246;nnte wirtschaftlich demn&#228;chst so &#228;hnlich aussehen, wie Berlin 1945: Ein Tr&#252;mmerfeld. Die undankbare Aufgabe, das Tr&#252;mmerfeld zu ber&#228;umen kommt ganz sicher nicht mehr der Bush-Administration zu. Sie holt sich mit den Zocker-Schulden m&#246;glicherweise eine Zeitbombe ins Haus, die nach dem Vertrauen in die Finanzm&#228;rkte auch das Rest-Vertrauen in Papa Staat zerschl&#228;gt und die Frage nach neuen Gesellschaftsmodellen aufbringt. Oder die daf&#252;r sorgt, da&#223; die Z&#252;gel enger gezogen werden, um die Sozialisierung der Verluste auch durchsetzen zu k&#246;nnen: Auf Kosten der eher &#228;rmeren Minderheit, denn die Billion&#228;re dieser Welt sind durch die derzeitigen Verwerfungen sicher kaum viel &#228;rmer geworden. Das w&#228;re dann ein Weg, der noch schneller in den modernen Feudalismus (Meudalismus, Dr. Wo?) f&#252;hrt und zeigt, wohin Staatsgl&#228;ubigkeit gepaart mit Finanzkapitalismus f&#252;hren kann.</p>
<p>Es ist zu bezweifeln, da&#223; mit der &#220;bernahme der Schulden das Thema abgeschlossen ist. Der n&#228;chste Akt, der kommt gewiss.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Kriegswirtschaft</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 10:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 11. September j&#228;hrt sich zum 6. Male, der Irak-Krieg befindet sich im 4. Jahr, Zeit f&#252;r einen &#246;konomischen Blick darauf.  Denn nicht f&#252;r alle sind diese zwei Ereignisse schlecht. Von der durch 9/11 ausgel&#246;sten Kriegsathmosph&#228;re profitieren vor allem Firmen, deren Produkte zerst&#246;rend wirken: Waffen- und R&#252;stungsschmieden. Der Spiegel hat heute dazu einen Artikel:  Gesch&#228;fte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 11. September j&#228;hrt sich zum 6. Male, der Irak-Krieg befindet sich im 4. Jahr, Zeit f&#252;r einen &#246;konomischen Blick darauf.  Denn nicht f&#252;r alle sind diese zwei Ereignisse schlecht. Von der durch 9/11 ausgel&#246;sten Kriegsathmosph&#228;re profitieren vor allem Firmen, deren Produkte zerst&#246;rend wirken: Waffen- und R&#252;stungsschmieden.</p>
<p>Der Spiegel hat heute dazu einen Artikel:  <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,504742,00.html" target="_blank">Gesch&#228;fte mit dem Irak &#8211; die Hitparade der Kriegsprofiteure</a>. Ist ja auch klar: Milliarden und Abermilliarden hat die US-Regierung bewilligt bekommen und diese vielen Dollars l&#246;sen sich ja nicht einfach in Luft aus, nachdem sie ausgegeben wurden &#8211; die hat immer jemand anders. Einerseits wird davon der Sold der S&#246;ldner bezahlt, andererseits die hinter den Frontlinien operierenden Firmen, die Kriegsinfrastruktur und Material bereitstellen. Und denen geht es derzeit pr&#228;chtig&#8230;</p>
<p>Krieg ist gut. Gut f&#252;r die Wirtschaft. Wer wei&#223;, was die zehntausenden Soldaten tun w&#252;rden, wenn sie nicht in der Armee besch&#228;ftigt w&#228;ren; vielleicht s&#228;&#223;en sie arbeitslos rum? Wer wei&#223;, was die Flie&#223;bandarbeiter tun w&#252;rden, wenn sie nicht mit dem Zusammenschrauben von Gewehren und Munition befa&#223;t w&#228;ren; vielleicht s&#228;&#223;en sie arbeitslos rum? Gut f&#252;r jene <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26117/1.html" target="_blank">Managertypen (Telepolis)</a>, die von ihren Professoren ideologisch auf Egoismus gedrillt wurden und es schaffen, sich und ihrem Unternehmen in dieser Destruktionswirtschaft ein Pl&#228;tzchen zu sichern. Oder besser noch: Zwei Pl&#228;tzchen. Eine Firma, die hilft, Bomben zu bauen und eine, die aufbaut, was mit den Bomben eingerissen wurde &#8211; da kassiert man doppelt. Und so lange Brot &amp; Spiele und die allgemeine Angst um den Arbeitsplatz uns zuliefernde Menschen davon abhalten, diesen Teufelskreis dadurch zu durchbrechen, uns anderen Aufgaben zu widmen, so lange kann das Spiel aus Aufbauen-Abrei&#223;en-Aufbauen-Abrei&#223;en noch Jahrhunderte weitergehen.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15670/1.html" target="_blank">Kapitalismus ist Krieg&#8230;</a></p>]]></content:encoded>
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