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	<title>Feldpolitik &#187; ddr</title>
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	<description>...dann geh doch nach drüben!</description>
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		<title>&#8220;Fr&#252;her zu DDR-Zeiten&#8230;&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 08:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[feld.politik]]></category>
		<category><![CDATA[polit.büro]]></category>
		<category><![CDATA[ddr]]></category>
		<category><![CDATA[schäuble]]></category>
		<category><![CDATA[stasi]]></category>

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		<description><![CDATA[?Fr&#252;her hat uns die Stasi &#252;berwacht. Heute &#252;berwachen uns Telekom, Lidl &#38; Sch&#228;uble. Fr&#252;her war die Mauer aus Beton. Heute ist sie aus Geld. Fr&#252;her wurden D&#246;rfer f&#252;r Kohle vom VEB weggebaggert. Heute werden D&#246;rfer f&#252;r Kohle vom VAB weggebaggert. Fr&#252;her hatten Kinder kein Wahlrecht. Heute haben Kinder kein Wahlrecht. Fr&#252;her haben wir nach Bananen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>?Fr&#252;her hat uns die Stasi &#252;berwacht.<br />
Heute &#252;berwachen uns Telekom, Lidl &amp; Sch&#228;uble.<br />
Fr&#252;her war die Mauer aus Beton.<br />
Heute ist sie aus Geld.<br />
Fr&#252;her wurden D&#246;rfer f&#252;r Kohle vom <a title="Volkseigener Betrieb (DDR)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volkseigener_Betrieb" target="_blank">VEB</a> weggebaggert.<br />
Heute werden D&#246;rfer f&#252;r Kohle vom <a title="Vattenfall AB, schwedischer Staatskonzern" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vattenfall" target="_blank">VAB</a> weggebaggert.<br />
Fr&#252;her hatten Kinder kein Wahlrecht.<br />
Heute haben Kinder kein Wahlrecht.<br />
Fr&#252;her haben wir nach Bananen angestanden.<br />
Heute nach Krippenpl&#228;tzen.</p>
<p>So what?</p>]]></content:encoded>
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		<title>no more gl&#252;ckwunsch</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2007 07:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[polit.büro]]></category>
		<category><![CDATA[spiel.feld]]></category>
		<category><![CDATA[ddr]]></category>

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		<description><![CDATA[wie &#252;ber kolonien fielen die makler &#252;ber uns her und rissen sich die perlen unter den nagel. verkauft wurde alles, was verkaufbar war, und sei es dazu, es plattzumachen. was ehemals mit dem stempel volkseigentum versehen war geh&#246;rt heute zu gro&#223;en teilen leuten, die nie hier wohnten und die nie einen finger krumm gemacht haben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wie &#252;ber kolonien fielen die makler &#252;ber uns her und rissen sich die perlen unter den nagel. verkauft wurde alles, was verkaufbar war, und sei es dazu, es plattzumachen. was ehemals mit dem stempel volkseigentum versehen war geh&#246;rt heute zu gro&#223;en teilen leuten, die nie hier wohnten und die nie einen finger krumm gemacht haben, um mitzubauen. und an die wir heute unsern zehnt bezahlen. das soziale netz im osten wurde um 2 millionen menschen ausged&#252;nnt. wirtschaftsfl&#252;chtlinge. obwohl so mancher warnte, eine wirtschafts- und w&#228;hrungsunion w&#228;re problematisch, so dominierte doch der wunsch einzelner, ihren namen in geschichtsb&#252;chern zu lesen. bl&#252;hende landschaften wurden versprochen, heute reden wir &#252;ber abwanderungspr&#228;mien. und wir baggern d&#246;rfer und landschaften immer noch genauso weg wie unter honecker.</p>
<p>fr&#252;her standen wir schlange nach bananen.</p>
<p>heute nach kindergartenpl&#228;tzen.</p>
<blockquote><p>karl-otto kommt aus ostberlin<br />
und blasi hei&#223;t sein hund<br />
beide warn nie in der partei<br />
ging er gassi mit dem blasi<br />
wasser lassi dann war quasi<br />
ein stasi immer mit dabei</p></blockquote>
<blockquote><p>es sprach herr gorbatschow<br />
es werde licht, und siehe<br />
es ward ein wenig heller<br />
karl-otto packt die trude<br />
macht seine bude dicht<br />
sein trabant fuhr niemals schneller</p>
<p>von ostberlin nach varaszdin<br />
&#252;ber´s burgenland<br />
welches f&#252;r seinen wein bekannt<br />
fuhr er dann mit dem trabant<br />
ins gelobte bruderland<br />
wo asyl er aber keine arbeit fand</p>
<p>es steht ein haus in ostberlin<br />
das steht seit kurzem leer<br />
den meisten der genossen<br />
stand nach anderem der sinn<br />
als ein land called ddr</p>
<p>der arbeiter und bauernstaat<br />
ist auch nicht das geworden<br />
was er schon fr&#252;her niemals war<br />
charly marx rotiert im grabe<br />
das herz wird ihm so schwer<br />
geplant war alles anders ganz &amp; gar</p>
<p>die mauer ist gefallen<br />
und alles jubiliert<br />
100 mark sind schnell versoffen<br />
doch im westen bleibt man n&#252;chtern<br />
da wird spekuliert<br />
ein neuer markt ist offen</p>
<p>es steht ein haus in ostberlin<br />
das steht schon fast nicht mehr<br />
fr&#252;her wohnten mister marx<br />
und herr lenin drin<br />
doch das ist lange her&#8230;</p>
<p>karl-otto steht in westberlin<br />
noch immer arbeitslos<br />
und schaut sich ein schaufenster an<br />
dass nicht alles gold ist was da gl&#228;nzt<br />
weiss karl otto l&#228;ngst<br />
au&#223;er, wenn man sich&#8217;s leisten kann</p>
<p>nach der ersten euphorie<br />
senkt ganz western germany<br />
betreten seine jubelfahnen<br />
denn sind die arbeitspl&#228;tze knapp<br />
schiebe deinen bruder ab<br />
und zum abschied gibt´s einen strauss bananen</p></blockquote>
<p>EAV, &#8220;Es steht ein Haus in Ostberlin&#8221; auf  &#8220;Neppomuks Rache&#8221;, 1990</p>]]></content:encoded>
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