Was es mit dem Kampf gegen die Raucher auf sich hat

Karl am Montag, 12. Januar 2004, 07:55

Was hinter dem "Kampf gegen die Raucher" steckt

Wie in „TK aktuell“ 1/2003 berichtet, werden immer mehr Krankheiten und Risikofaktoren durch die Pharmaindustrie bzw. in deren Interesse erdichtet, die überwiegend eine möglichst teure Medikation erfordern (siehe auch hier). Dieselbe Problematik wurde bereits im Spiegel 33/2003 „Die Abschaffung der Gesundheit“ aufgegriffen – dort wurde das Phänomen als „systematisch“ bezeichnet. Als Ursache nennt der Wissenschaftsjournalist Jörg Blech in TK aktuell den Umstand, daß der Pharmaindustrie immer weniger Durchbrüche in der Behandlung von bestehenden Krankheiten gelingen. Bedeutet das also, daß man sich für vorhandenen Medikamente die passende (virtuelle) Krankheit sucht, damit die Gewinne der Pharmakonzerne trotz dessen nicht sinken? Zumindest erscheint es gesichert, daß immer mehr alltägliche Phänomene (Lernstreß, Schüchternheit, etc. – vgl. auch die intensive Medikation hyperaktiver Kinder in den USA) zur Krankheit befördert werden.

Nun erscheint es heutzutage fast ausschließlich als selbstloses, tugendhaftes Verhalten, wenn Personen oder auch Firmen (in welcher Form auch immer) gegen das Rauchen aktiv werden. Zum Rauchen mag man stehen, wie man will – so naiv, maßlose Spenden aus der Großindustrie als Selbstlosigkeit zu interpretieren, kann niemand sein.

Dieselbe aber gibt man bei der Robert Wood Johnson Foundation vor, wenn man, um nur das Jahr 1999 als Beispiel zu nennen, folgende Summen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) gegen das Rauchen spendet:

-zu Forschungszwecken im Zusammenhang mit dem Rauchen

-599.681 $ an die University of California in San Diego

-123.670 $ an die Brandeis University

            -452.641 $ an die Firma Health Research, Inc., Buffalo, NY.

-außerdem im Zusammenhang mit dem Rauchen:

738.222 $ an den Entertainment Industries Council

155.338 $ an die Morehouse School of Medicine (Atlanta)

476.816 $ an die Alliance for Health Reform

323.592 $ an die Northwestern University Medill School of Journalism

294.680 $ an die Columbia University Graduate School of Journalism

968.784 $ an die Initiative SmokeLess States

49.942 $ an das „Center for the Advancement of Health“

2,4 Mio. $ an die Boston University School of Public Health

15 Mio. $ für die Medienkampagne „Partnership for a Drug-Free America“

2 Mio. $ an das Programm „Addressing Tobacco in Managed Care“

[siehe etwa hier und hier]

Soviel zur Selbstlosigkeit – und nun zu etwas völlig anderem.

 

Die Robert Wood Johnson Foundation gehört zu 100% dem Pharmakonzern Johnson & Johnson (siehe hier, Abschnitt 5 und hier), dem Hersteller u.a. des Nikotinentwöhnungsmittels „Nicotrol“. Und dieser Konzern weiß, wofür er investiert. In ihrer Gesamtheit üben die Pharmakonzerne einen nicht hoch genug zu schätzenden Einfluß nicht nur auf die nationalen Gesundheitsorgane, sondern auch auf die Weltgesundheitsorganisation aus (siehe auch hier), die zu einem guten Teil von deren Spenden abhängig ist. Und so kam es in den letzten Jahren zu folgenden dubiosen Ereignissen:

 

1.Die amerikanische „Environmental Protection Agency“ stellte 1992/93 eine Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs an.
Sie kam zu dem Ergebnis, daß das Passivrauchen jährlich 3000 Todesfälle verursache
[Referenz: Seite der EPA]. Bei der Studie handelt es sich um eine sogenannte Metastudie, d.h., sie analysiert bereits bestehende Daten früherer Studien. Zur Datenerhebung machte man 33 Untersuchungen aus (was etwas mehr als der Hälfte der insgesamt vorliegenden Untersuchungen entspricht), die sich mit demselben Zusammenhang beschäftigten. Aus diesen selektierte man weiter, so daß am Ende noch elf „geeignete“ übrigblieben. Über die Hälfte der ausgewählten Daten wurden also von vornherein ignoriert. Dennoch ließ sich mit einem Konfidenzkoeffizienten (KK) von 95 % noch kein erhöhtes Risiko feststellen. (Ein Konfidenzkoeffizient von 95 % ist statistischer Standard und bedeutet: das statistische Risiko, daß die Ergebnisse auf Zufällen basieren, beträgt 5 %. Damit kann ein Risikofaktor von 1 [kein erhöhtes Risiko] gültigerweise als 0,95 [vermindertes Risiko] oder auch als 1,05 [erhöhtes Risiko] ausgedrückt werden.) Man verdoppelte also die Fehlertoleranz, sodaß der KK noch 90 % betrug. Damit konnte dann eine Risikoerhöhung von 19 % „bewiesen werden“ [S.28 Abs.5 der Studie, Link s.u.]. Eine Risikoerhöhung über 200 % wird als Standard für einen statistischen Beweis angesehen, unter 100 % gilt üblicherweise (außer bei „Beweisen gegen das Rauchen“) in der Medizin als insignifikant. Auf Seite 3-46 ihrer Analyse kommt die EPA selbst zu dem Schluß, daß ein Nichtraucher in Raucherumgebung täglich einem „Äquivalent von etwa 0,2 Cigaretten pro Tag“ ausgesetzt sei. Die EPA machte dennoch aus dem Ergebnis mittels einer einfachen Hochrechnung „jährlich 3000 Tote“ (Download der gesamten Studie). Die Forschungskommission des Amerikanischen Kongresses befaßte sich mit dieser Analyse und kritisierte sie aufgrund ihrer Methodik und der Art, wie sie Schlüsse zieht. Die Sache war damit noch nicht zu Ende, sondern zog auch noch die Aufmerksamkeit eines amerikanischen Gerichtes auf sich. Richter William Osteen befaßte sich sehr genau mit der Analyse und stellte 1998 folgendes fest: Die Methodik entspreche nicht wissenschaftlichen Standards, nicht einmal den eigenen statistischen Bestimmungen der EPA, da im Nachhinein die Fehlertoleranz verdoppelt wurde, als die Standardmethode nicht das gewünschte Ergebnis liefern konnte. Damit erklärte er die Ergebnisse der Analyse aufgrund mangelnder statistischer Signifikanz in einer 92seitigen Erklärung für null und nichtig. Die Untersuchung wird dennoch bis heute gern zitiert, um die Gefahren des „Passivrauchens“ zu „belegen“ (etwa hier, hier oder hier).

2.
Über den gleichen Zusammenhang veröffentlichte die WHO 1998 eine Fallstudie, untersucht anhand von knapp 2200 Nichtrauchern über einen Zeitraum von sieben Jahren. Im Gegensatz zur „Analyse“ der EPA liefert diese Studie keinen Anhaltspunkt für Kritik, weder methodisch noch logisch. Die Ergebnisse seien kurz genannt:
- Nichtraucher, deren Ehepartner rauchen, sind einem relativen Risiko von 1,16 ausgesetzt
- Nichtraucher, deren Kollegen am Arbeitsplatz rauchen, sind einem relativen Risiko von 1,17 ausgesetzt
- bei Nichtrauchern, die beiden potentiellen Risikofaktoren ausgesetzt sind, beträgt das kombinierte relative Risiko 1,14 - mithin also weniger als jeder der beiden Einzelfaktoren (!)
- das relative Risiko für Exposition in der Kindheit beträgt 0,78 - der Studie zufolge hat diese also einen schützenden Effekt
- ein Zusammenhang zwischen Menge an gerauchten Cigaretten und Risiko konnte nicht festgestellt werden.

[Referenz: Zusammenfassung der WHO-Studie, verfaßt vom Internationalen Büro für Krebsforschung, Lyon]
Die Zahlen sollten natürlich niemanden veranlassen, darin Belege für reale Zusammenhänge zu sehen - warum sollte für ein Kind gesund sein, was für Erwachsene schädlich ist? Tatsache ist aber, daß für einen schützenden und einen schädigenden Effekt gleichviele Anhaltspunkte vorliegen. Die Koexistenz beider Aussagen läßt nur den Schluß zu, daß die Daten keinen statistischen Aussagewert besitzen. Das mußte die WHO auch offiziell zugeben
[Zitat WHO: „However, due to small sample size, neither increased risk was statistically significant.“]. An die meisten Zeitungen wurde aber nur gemeldet „Gefahren des Passivrauchens endlich belegt!“, was damals auch in dieser Form weitergegeben wurde (etwa hier oder hier).

3. Diese und ähnliche Unregelmäßigkeiten führten dazu, daß die WHO nicht nur ihre Definition von „Sucht“ änderte (nach der neuen kann jede Tätigkeit Sucht verursachen) [vgl. hier und hier], sondern auch den Tabakkonsum an sich allen Ernstes als „Krankheit“ definierte (nicht: so schlimm WIE eine Krankheit oder: VERURSACHT Krankheit , sondern per definitionem EINE Krankheit!).

 

4. Eine neuere Studie, veröffentlicht im British Medical Journal, kommt (mit fast 120.000 Teilnehmern als bislang umfassendste Studie) zu dem Ergebnis, daß zwischen Passivrauchen und „rauchertypischen“ Krankheiten (Lungenkrebs, Herzgefäßkrankheiten etc.) bei Nichtrauchern kein Zusammenhang ersichtlich ist. Die Gefahren des aktiven Rauchens dagegen werden als gewichtig und dosisabhängig bestätigt. Ein Restrisiko könne zwar nicht ausgeschlossen werden, die Risikoerhöhungen von bis zu 30 %, die einige ältere Studien suggerierten, seien allerdings nicht plausibel. Die Studie rief den Zorn der American Cancer Society hervor, da zwar deren Daten teilweise benutzt wurden, das Ergebnis dagegen nicht das gewünschte sei.  Journalist Tom Utley kommentierte im Daily Telegraph, „die Ergebnisse suggerieren, daß die systematische Verfolgung der Raucher durch Regierungen, Arbeitgeber und lokale Behörden auf falschen Annahmen beruht.“ Der wissenschaftliche Leiter der Studie, Prof. Enstrom, mutmaßte allerdings: „Möglicherweise sind wir aber an einem Punkt angelangt, an dem die Wahrheit niemanden mehr interessiert.“ (Referenz: British Medical Journal, 16. Mai 2003)

5. Zusammengefaßt:

-Es hat bis heute keinen Beweis für die Schädlichkeit des Passivrauchens gegeben, aber sehr viele Indizien dagegen

-Meldungen, die das Gegenteil besagen, werden klein gehalten; wer sich auf Gefahren des aktiven oder passiven Rauchens bezieht, muß mindestens die jeweils letztgenannten Zahlen nennen, sie aber möglichst noch übertreffen, um nicht als Journalist oder Wissenschaftler disqualifiziert zu werden (Beispiel: vergleiche A, B und C, Absatz 9 der gleichen (!) Ausgabe)

-auf all dem aufbauend, werden immer mehr Maßnahmen gegen Raucher getroffen, finanzielle (für Cigaretten [statistisch vor allem eine Angewohnheit von Armen [siehe z.B. hier, Abb. 3], nicht etwa für die Cigarren der Elite) und praktische (immer mehr Verbote, wo man nur hinschaut)

-die Großindustrie reitet mit auf dieser Welle, um Reinigungskosten zu sparen (Deutsche Bahn und etwa die Lufthansa [Absatz 9], bald evtl. auch Kettenrestaurants etc.)

-der Staat kann mehr Tabaksteuer einnehmen und fördert folglich alle Maßnahmen

-die Tabakindustrie kann mit jeder Erhöhung unauffällig ihre Marge erhöhen; außerdem wird bei niedrigeren Grenzwerten für Nikotin nachweislich mehr geraucht (vergleiche A und B) – sie macht also ebenfalls mit

-die meisten Linken/Kritischen haben Angst, einer „Opfergruppe“ unrecht zu tun, und schreiten daher ebenfalls nicht ein (unter den wenigen Ausnahmen etwa Wiglaf Droste, Karl Pawek)

-und so wird das Rauchen immer unangenehmer und teurer – da man den Leuten aber eingeredet hat, eine „Nikotinsucht“ sei nicht durch Willenskraft, sondern nur medikamentös zu lösen (wer schon daran glaubt, der findet zum praktischen Gegenbeweis unter www.rauchertest.de wirksame Methoden zum Aufhören aus eigener Kraft), werden Nikotinpräparate und tödlichere Mittel (etwa „Zyban“) zunehmend genutzt. Und so hat der „edle Spender“ am Ende sein Geld wieder.

 

Ich behaupte nicht, daß es falsch wäre, etwas für die Gleichberechtigung von Rauchern und Nichtrauchern zu tun. Viele Menschen finden es schlicht unangenehm, wenn andere Rauchen. Eine Einteilung in R/NR-Zonen bietet dagegen jedem die freie Wahl. Auch könnten neuere Belüftungs- und Rauchverzehrsysteme viele Probleme klären.

Es ist also nicht so, daß nichts getan werden könnte, um die Lage BEIDER SEITEN zu verbessern.

Nur, wenn eine Bewegung erst ein paar Nichtraucherzonen fordert (Anfang 80er Jahre), diese dann weiter ausdehnt (bis Anfang der 90er Jahre), anschließend das Rauchen auf wenige Zonen beschränkt und diese schließlich abschaffen will (heute) und ihren nächsten Schritt: Rauchen im Freien zu verbieten, schon in Angriff genommen hat, dann ist das Maß eindeutig überschritten. Natürlich, nur wer in kleinen Schritten plant, kann eine Indoktrinierung der Bevölkerung erreichen (Absatz 4). Aber das Endziel ist schon ziemlich nahe und für jeden sichtbar, der es sehen will:

Totales weltweites Rauchverbot, auch draußen und im eigenen Haus, Tabak als illegale (unter Strafe gestellte) Droge, Rauchen im Beisein von Kindern als Körperverletzung.

 

Ich wehre mich gegen Eingriffe, die ein solches Maß annehmen, und gegen die Moralisierung der Frage, ob, und wenn ja, wo, das Rauchen verboten werden soll - gegen einen Mythos, der auf dem Mist der Pharmaindustrie gewachsen ist.

 

Zur weiteren Information:

-Wissdok, beschäftigt sich u.a. mit verschiedenen Formen von Wissenschaftskriminalität

-noch zwei Beispiele, wie weit man die Sache treiben kann:

„Passivrauchen schädigt Katzen“

„Fragrance-Free Movement“

außerdem ein interessanter Beitrag im FP-Forum

Peak Oil


Kommentare

  1. Von Mickey am Dienstag, 13. Januar 2004, 08:12

    Also lieber Karl, lass mich raten, du bist Raucher. Schön, oder eher nicht schön.
    Das rauchen gesundheitsschädlich ist, bestreitest du ja nicht wirklich, bezweifelst aber, das es Auswirkungen auf Nichtraucher hat (logisch, darum huste die auch immer so dolle). Ich frage mich nur, was du uns mit deinem Text sagen willst. Glaubst du im Ernst, das der Tabakkonsum jemals verboten wird? Hier in Deutschland, mit einem der größten Produzenten für Zigaretten? Wohl eher kaum, Gründe gegen ein Verbot lieferst du ja schließlich selbst genug.

  2. Von Karl am Donnerstag, 15. Januar 2004, 04:45

    Stimmt schon, ich bin Raucher. Und ich bezweifle die Gefahren des Passivrauchens durchaus. Was ich aber mit dem Text sagen wollte, ist, daß diese ganze Bewegung sich nur den Profitinteressen der Pharmakonzerne dienstbar macht -
    und, egal, ob man gegen Raucher ist oder nicht, daß irgendwann das tolerierbare Maß an Einschränkung erreicht ist - oder würdest Du Dich über Maßnahmen nach amerikanischem Vorbild (Rauchverbote im Freien etc.) freuen?

  3. Von Mickey am Donnerstag, 15. Januar 2004, 10:31

    Also Passivrauchen ist unschädlich? Unabhängig, ob du irgendwelchen Studien glaubst oder nicht (Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast), fragt einfach mal bei der nächsten Schachtel Zigaretten, die du in Gegenwart eines Nichtrauchers rauchst, ob sich dieser durch das passive rauchen (einatmen des Qualms) in irgendeiner Weise körperlich beeinflusst fühlt, beispielsweise hausten muss ode leichte Kopfshmerzen bekommt. Wenn ja, so stellt sich doch die Frage warum, denn der menschl. Körper reagiert ja nicht ohne Grund so...

    "...sich nur den Profitinteressen der Pharmakonzerne..." Also, ich würde das "nur" mit einem "auch" ersetzen. Schließlich kenn ich genug Kampagnen zum Abgewöhnen des rauchens, wo kein einziges Medikament empfohlen wird, sondern die mehr oder weniger aus reiner Willenskraft funktionieren (sollen).

    Rauchverbote im freien halte ich natürlich nicht für sinnvoll. Aber das klingt für mich alles sehr nach Polemik. "Die Böse Fahrradlobby will uns das Autofahren verbieten, weil in Autounfällen jährlich tausende Menschen ums Leben kommen!" Klingt für mich genauso plausibel wie deine Befürchtungen, was ein Rauchverbot angeht. Vergiss nie, die Tabaklobby ist eine große Lobby...

  4. Von pawek am Freitag, 16. Januar 2004, 10:31

    Lieber Karl, für diesen Artikel danke ich Ihnen nicht nur als Raucher, sondern auch als Zeitgenosse. Es ist selten geworden, dass jemand sich die Mühe macht, die herrschende Meinung mit Fakten zu widerlegen, denn das schadet nur der eigenen Karriere. Und noch verdächtiger ist, wer „Moral“ und „Fürsorge“ mit ökonomischen Interessen erklärt. Weiter so!
    Ganz nebenbei: Was die Pharmaindustrie betreibt, ging der Atomlobby entsetzlich schief, als sie zur Akzeptanzsteigerung von Atomkraftwerken die Klimakatastrophe erfinden ließ. Hoffnungsvoll an diesem Beispiel ist, dass es manchmal anders kommt, als es gedacht war. Andererseits: Genehme Vorurteile sind zäh. Also müssen wir Aufklärer noch zäher sein. Wenn dann der erste Warnhinweis auf Zigarettenpackungen erscheint mit der Androhung „Rauchen macht blöd“, wissen wir, dass wir nicht ganz erfolglos sind.
    Herzlich, Ihr Karl Pawek

  5. Von Peter am Donnerstag, 18. März 2004, 16:24

    Alleine der Titel "Kampf gegen Raucher" spricht schon Bände. Die Tatsache, dass es sich um einen Kampf gegen eine Drogensucht handelt, die alleine in Deutschland über 140000 Todesopfer fordert, wird hierbei schon in den Hintergrund gedrängt. Unterschlagen wir dabei glattwegs, dass jährlich in Deutschland auch mehr als 15000 Tote dem Passivrauchen zuzuschreiben sind.

    Ein wesentliches Problem liegt darin, dass viele Raucher die Bemühungen einer breiten Bevölkerungsmehrheit (mehr als 70% unserer Bevölkerung rauchen nicht!) für rauchfreie Bereiche (wieviele Restaurants gibt es denn, in denen man rauchfrei genießen kann!?) bereits als persönliche Kampfansage verstehen. Mit diesem Starrsinn begeben sie sich aber selbst auf verlorenen Posten, denn der jahrzehntelange Leidensdruck vieler Nichtraucher führt nun - endlich - zu einer spürbaren Gegenbewegung.

    Es zeugt auch von mangelndem Verantwortungsbewusstsein, wenn ein Raucher sich darüber mokiert, dass es jemand wagt, die Wahrheit über die Folgen des Rauchens (Schädigung von Mitmenschen, aber auch von Haustieren!) zu äußern. Anstatt endlich einmal ein bisschen Einsicht zu zeigen wird eine Hetzjagd gegen alle Nichtraucher betrieben! Wenn ein Asthmakranker von der Qualmwolke eines rücksichtslosen Rauchers einen Hustenanfall bekommt, dann wird er (zusätzlich zu seinem gesundheitlichen Problem) auch noch als "blöder militanter Nichtraucher" beschimpft.

    Es wird Zeit, dass diese von der Sucht vernebelte Denkweise endlich begraben wird. Derartige dumme Sprüche sollten sich aber auch alle Nichtraucher endgültig abgewöhnen!

  6. Von fem3 am Sonntag, 25. Juli 2004, 11:38

    Als Nichtraucher finde ich den Text erfrischend.
    Ich persoehnlich komme damit klar, wenn Freunde in meiner Gegenwart rauchen. Es stimmt aber auch, das, wenn ich mit 10 Leuten am Tisch sitze, die alle rauchen, ich diesen Flash bekomme, den ich von frueherem Rauchen noch kenne. Im Grunde halte ich das Nichtrauchen fuer natuerlich und das Rauchen fuer eine Ausnahme. Rauchen ist darueberhinaus aber auch eine Sucht und da liegt doch das Problem. Wir vertreiben die Suechtigen aus unseren Augen, ohne etwas an der Problematik zu veraendern. Ich halte viele Nicht und Exraucher fuer zu gehaessig und verbittert. Wir brauchen mehr toleranz in allen Bereichen. Hoert auf alles zu verurteilen, was anders ist, als ihr seit. Das wars.
    Gruss

  7. Von Rolf G. am Dienstag, 17. August 2004, 20:38

    Hallo,

    das, was ich meinen Augen hier zumuten musste, kann locker mit dem wirren und kranken Gedankengut der Anhänger der "Auschwitzlüge" mithalten. Der Artikel spuckt den vielen hundertausend Menschen ins Gesicht, die schwerste gesundheitliche Einbußen hinnehmen mussten, weil rücksichtslose Raucher nicht genügend Anstand besessen haben, ihre Drogen dort zu konsumieren, wo sie niemand sonst schädigen.

    Leider sind die Passivrauchfolgen ebenso keine Erfindungen wie die Tatsache, dass pro Tag alleine in Deutschland mehr als 380 Menschen an den Folgen ihrer Nikotinsucht sterben - meist nach einer langen Zeit des Leidens.

    Auch die mehr als zwei dutzend krebserzeugenden, die vielen giftigen und vielen hundert sonstigen Stoffe im Tabakrauch, zu denen neben Formaldehyd, Arsen, Quecksilber, Nitrosamine, Cyanid, Blausäure und Dioxin auch Plutonium gehört, sind leider keine Erfindung irgendwelcher kreativen leute der Pharmaindustrie (die zum großen Teil durch die Tabakindustrie manipuliert wird, wie im Nikotinpflasterskandal in den USA ansatzweise an die Öffentlichkeit gelangte).

    Wer hier behauptet, dass Passivrauchen *keine* Gesundheitsgefahren mit sich bringt (was natürlich konsequenterweise auch bedeuten würde, das Rauchen ungefährlich ist), der besitzt entweder kein Allgemeinwissen oder ist ein gefährlicher Demagoge.

    Sich hier auf bekannte "Agenten" der Tabakindustrie zu berufen (wie z.B. der sehr niveaulos anumtende Wiglaf Droste, der sich sogar soweit herablässt, die Iren als Nazifreunde zu bezeichnen, weil sie etwas für den Gesundheitsschutz tun) spircht ebenfalls nicht für den Verfasser dieses vor Dummheit nur so strotzenden Beitrag.

    Grüße,

    Rolf G.

  8. Von Werner am Dienstag, 17. August 2004, 20:53

    Eine Vorschreiberin (die angeblich Nichtraucherin ist) spricht von Toleranz - leider ist jedoch Tabakrauch nicht toleranzfähig. Nur weil die Dame einen falschen Bezug zur Realität hat, ihr ihre Gesundheit gleichgültig ist oder sie schlicht den "Passivrauch" genießt, bedeutet das bei weitem nicht, dass dies bei allen Mensche so ist.

    Viele Nichtraucher "ertragen" die Rücksichtslosigkeit ihrer rauchenden oder nikotinabhängigen Freunde, Bekannten oder Familienangehörigen aus Gruppenzwang, Isolationsangst und falsch verstandener Toleranz. Denn heutzutage in einer Raucherdiktatur wie Deutschland den Schutz vor Tabakrauch zu suchen, bedeutet vollständige Isolation - 99% aller Gastbetriebe, Kneipen, Bars und Discotheken sind an weniger als 1/3 der Bevölkerung ausgerichtet - das restliche Prozent kann nur aufgesucht werden, nachdem man als Mensch mit Atemwegserkrankung einen schier endlosen Slalom zwischen ungeniert in der Öffentlichkeit rumstinkenden Rauchern absolviert hat.

    Diese Situation, diese unerträglich und seit Jahrzehnten vorherrschende gesundheitliche und gesellschaftliche Diskriminierung von Nichtrauchern geht nun zu ende - zum Glück.

    Nebenbei frage ich mich immer, warum diese "angeblichen Nichtraucher" das immer so herausstellen müssen - das macht den ganzen Auftritt wieder unglaubwürdig. Es ist selbsverständlich und normal, Nichtraucher zu sein und verdient keine besondere Erwähnung. Hervorzuheben, dass man ja ein "so toleranter Mensch ist", spricht allenfalls für Dummheit oder Selbstignoranz und stellt kein positives Attribut dar.

    Ganz klar: Wer rauchen muss, soll dazu die Möglichkeit haben - aber nur da, wo eine Schädigung Dritter ausgeschlossen ist.

    Das Unverständnis der Raucher und Nikotinabhängigen finde ich allerdings dann doch wieder sehr amüsant - die haben tatsächlich die Stirn, sich über das natürliche Verlangen von Nichtrauchern zu beschweren. Wie würde es denn dem Raucher gefallen, wenn er ungefragt alle 5 Meter oder an jedem Ort eine Ohrfeige bekommt und tagtäglich in Fußgängerzonen, Grünanlagen, an Busshaltestellen und Bahnhöfen durch stinkenden Müll steigen muss? Vermutlich wäre er wenig amüsiert und würde sofort jeden Anzeigen, der ihm eine Ohrfeige gibt - vielleicht würde er zurückschlagen. Nun muss man festhalten, dass eine oder mehrere Ohrfeigen allenfalls die Durchblutung anregen (was einem Raucher eigentlich gut tut) und keine Folgeschäden verursachen - der Tabakrauch ist hier viel gefährlicher: Er hinterlässt keine sichtbaren Wunden und verursacht akut meist nur Kopfschmerz, Augenbrennen und Reizungen der Nasenschleimhäute - wenn man Pech hat, stirbt man aber 10 Jahre später an den Folgen. Dann will es wieder keine gewesen sein.

    Werner

  9. Von Peter Thelen am Montag, 04. Juli 2005, 12:02

    "Stimmt schon, ich bin Raucher. Und ich bezweifle die Gefahren des Passivrauchens durchaus."

    Hallo Karl, du bist lebender Beweis, dass nur noch strenge Verbote helfen gegen Eure stinkende Todesdroge. Sicher bezweifelst du auch, dass jedes Jahr mehr Menschen durch Deine Droge sterben in Deutschland, als an sämtlichen Morden, Selbstmorden, Gewaltverbrechen, AIDS- Erkrankungen und sämtlichen Illegalen Drogen zusammen.

    Sicher bezweifelst du auch dass du jeden Tag einen Menschen tötest mit Deiner Todesdroge - Passivrauchen ist tödlich. Du kannst das gerne bezweifeln und weiterhin behaupten dass Passivrauchen nichts macht - aber die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln, die Bundesregierung in Berlin, das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg, die sagen komischerweise was ganz anderes als du. Wem sollen wir nun glauben - all diesen Menschen, oder einem gewissen "Karl"?

    Die Normalen Menschen müssen endlich geschützt werden durch Leute wie Dich, Karl, die andere töten und so als wüssten sie nichts davon. Dass Du nicht die Wahrheit sagst, ist doch klar: Schau mal auf die Packung Deiner gefährlichen legalen Todesdroge. Dort steht, wenn du lesen kannst, groß und fett drauf: "ICH SCHÄDIGE MEINE MITMENSCHEN". Und du hast die Chuzpe, dich hier hinzustellen und zu behaupten du liest nicht den Beipackzettel deines tödlichen Medikaments? Raucher werden immer dreister, es ist wirklich Zeit dass wir in Deutschland endlich ein Komplettverbot bekommen, und dass militante Raucher endlich in ihre Schranken gewiesen werden.

    "... oder würdest Du Dich über Maßnahmen nach amerikanischem Vorbild (Rauchverbote im Freien etc.) freuen?"

    Nein, würde ich nicht - denn die reichen mir nicht. Amerikanisches Vorbild heisst: Rauchverbot überall, doch das reicht mir nicht. Wir Nichtraucher zahlen jedes Jahr über 60 Milliarden Euro für Euch, dafür dass ihr uns vergiftet. Damit muss Schluss sein. Wer sich selbst zum Krüppel macht und sich selbstverschuldet zerstört, so wie Du, Karl, der zahlt ab sofort seine eigene Beinamputation, du zahlst ab sofort selbst wenn du dir deine schwarze Teerlunge aus dem Körper schneiden lässt, und du zahlst auch das Gerät dass du dir an Hals halten musst, damit du noch mit einer Metallstimme sprechen kannst - nachdem man dir den Kehlkopf rausgeschnitten hat und du deine Stimme verloren haben wirst. Auch den Rollstuhl, auch die Krücken, all das was du brauchst wenn man dir die Beine abgeschnitten haben wird - all das bezahlst du selbst.
    Ihr Raucher tötet jeden Tag hunderte von Nichtrauchern in Europa, und damit sind Raucher für mich kriminell. Mit Eurem militanten Verhalten und Eurer Körperverletzung, Eurem Töten Unschuldiger Menschen und Euren Gewalttaten, die ihr den Nichtrauchern antut, muss endlich Schluss sein - das ist sowieso klar dass man es Euch verbietet uns länger zwangszuberauchen und dadurch zu töten.

    Aber wir Nichttraucher werden auch nicht mehr länger dazu beitragen, die volkswirtschaftlichen Schäden in Milliardenhöhe zu bezahlen, dafür, dass ihr Nichtraucher belästigt, körperverletzt, Kinder misshandelt und tötet.

    Es wird Zeit, dass man Euch Körperverletzer in Eure Schranken weist.

    mit freundlichen Grüßen,
    Peter Thelen

  10. Von Anna am Dienstag, 02. Mai 2006, 16:47

    ihr habt se doch nimmer alle!!!! ich bin gerne raucher und steh da auch voll und ganz dazu, sag mal seid ihr irgendwie bescheutert oder so?!!!! immer hin wissen wir dann woran wir gestorben sind ja?? und wir teeren unsere lunge dass der tod net stolpert!!!
    ihr habt doch mal keine ahnung von allem was wir eh schon alles durchmachen müssen (dafür habt ihr vogelgrippe) ihr arschies!!!

  11. Von Tomy am Freitag, 05. Mai 2006, 16:03

    also ich bin auch raucher. nur ich habe mir angewöhnt nicht wärend der arbeit zu rauchen weil ich das selbst nicht mag. ich finde dass geht auch mann muss den rauchern nicht immer alles so schwer machen, schließlich denke ich wenn eure eltern rauchen würde und noch berufstätig wären und die dann nicht so anerkannt werden wie die nicht raucher, und ihr wisst siese müssen noch eine familie durchbringen, eventuell noch unterhalt zahlen, oder sonst welche finanziellen (wollen wir es mal nicht schwierigkeiten nennen, weil man ja auch wieder aufhören kann/soll/will??) nicht so tollen aussichten hat, sollte mal dies doch mal noch in nem anderen licht sehen!! überlegt euch ob es nicht reicht wenn man ihnen verbietet am arbeitsplatz zu rauchen, und nicht ihnen lohnabzüge gibt.
    gruß tomy

  12. Von Susanne Jäger am Sonntag, 11. Juni 2006, 21:21

    Hi Tommy, und was ist mit den Gaststätetten? Dort wollt ihr militanten Raucher uns mit Eurem Giftgestank weiter töten und gefährden, oder wie?

    80 000 Nichtraucher müssen jedes Jahr an Eurem militanten Passivrauch sterben. Und du versuchst hier auch noch, diese Giftdroge zu verteidigen? Sorry, aber dafür hab ich NULL Verständnis.

    Gruß

    Susi

  13. Von Susi am Sonntag, 11. Juni 2006, 21:24

    Nachtrag:
    Wenn ich so was den militanten Rauchern lese, geht mir die Hutschnur hoch:


    "Es hat bis heute keinen Beweis für die Schädlichkeit des Passivrauchens gegeben, aber sehr viele Indizien dagegen"

    Tja, mein lieber Karl: Du bist ja offensichtlich militanter Raucherfundamentalist. Und dann solltest du mal lesen,was auf deiner Stinkepackung mit deiner stinkenden Todesdroge draufsteht. Noch nie gelesen?

    Gruß

  14. Von Eugen Marmann am Montag, 19. Juni 2006, 23:41

    Hallo allerseits,

    so ganz verstehe ich das hier nicht. Ich weiß nicht, ob Karl recht hat, aber einige Dinge sind schon seltsam. So werden bei den typischen Raucherkrankheiten (Lungenkrebs, etc) alles Stoffe unterschlagen, die die gleichen Krnakheiten verursachen. Aber meinetwegen. Ich verstehe etwas anderes nicht. Warum richten Wirte keine Nichtraucher Restaurants oder Kneipen ein, wenn doch eine große Mehrheit nicht raucht? Das Hausrecht gibt ihnen die Möglichkeit. Warum werden nicht einfach Grenzwerte und Absauganlagen festgeschrieben, wenn ein Wirt Raucher zulasssen will? Das wird doch bei anderen Giftstoffen auch gemacht. Muß in diesem Land eigentlich immer eine Gruppierung von der Meute gehetzt werden? Wer wird als nächster dran sein? Alkoholtrinker? Fertiggerichteesser? Die WHO hat da schon einige interessante Ideen.

    Gruß Eugen

  15. Von Otto am Mittwoch, 28. Juni 2006, 20:38

    Hallo,
    was das Rauche in der Gastronomie angeht, hätte ich einen Vorschlag, der die Interessen von Rauchern und Nichtrauchern berücksichtigt:
    Man erkläre die geraden Tage zu "Rauchertagen" und die ungeraden zu "Nichtrauchertagen".
    Gehe ich als Nichtraucher an einem "Rauchertag" in ein Gaststätte, weiß ich, was mir blüht und werde mich nicht beschweren.
    Umgekehrt genauso.
    - Wäre das nicht genial?
    Otto

  16. Von Merz am Donnerstag, 10. August 2006, 19:51

    Die Nichtraucher arbeiten wissentlich oder fahrlässig mit Daten und Zahlen die nachweislich unwahr oder gefälscht sind.Es gibt bis Heute 10.8.2006 überhaupt keinerlei wissenschaftlich seriös enstandene Studie über die gefährlichkeit des Passivrauchens.Auch WHO und deutsches Krebszentrum bedienen sich dieser Populistischen "Studien" nur um die Nichtraucher gegen Die Raucher aufzuwiegeln.Auserdem-mit wechem Recht bestehen NR.immer und Überall auf rauchfreie Luft


  17. Von Martin Merz am Donnerstag, 10. August 2006, 20:35

    Nachtrag Kommentar Nichtraucher bitte lesen wie ihr mißbraucht werdet (http://www.zeit.de/online/2005/51/passivrauchen?page=all)

  18. Von Richard am Montag, 23. Oktober 2006, 12:23

    Was es mit dem Kampf gegen die Nichtraucher auf sich hat:

    Es ist ein bekanntes Phänomen, dass Raucher die Evidenz die für die Schädlichkeit des Rauchens spricht ignorieren oder gar leugnen (kognitive Dissonanz). Das war beim Nachweis der Schädlichkeit des Rauchens nicht anders als nun beim Nachweis der Schädlichkeit des Passivrauchens. Ziel ist jederzeit und überall unbehelligt Rauchen zu können. Das dieses Verhalten andere schädigt passt da nicht ins Bild, also darf es nicht sein.

    Die von Karl aufgeführten "Studien" sind selektiv im Hinblick auf seine vorgefertigte Meinung ausgewählt. Keine der von ihm genannten Studien kann aber nachweisen, das Passivrauchen sei unschädlich. Wenn eine Studie nicht nachweisen kann, dass das Passivrauchen schädlich ist, ist damit noch nicht das Gegenteil nachgewiesen. Die Studien, die tatsächlich einen Nachweis erbringen, lässt Karl unter den Tisch fallen. Eines von zahllosen aktuellen Beispielen belegt ohne den geringsten Zweifel die Schädlichkeit des Passivrauchens:


    Respir Med. 2006 Aug 5; Respiratory symptoms/diseases and environmental tobacco smoke (ETS) in never smoker Italian women.

    * Simoni M,
    * Baldacci S,
    * Puntoni R,
    * Pistelli F,
    * Farchi S,
    * Lo Presti E,
    * Pistelli R,
    * Corbo G,
    * Agabiti N,
    * Basso S,
    * Matteelli G,
    * Di Pede F,
    * Carrozzi L,
    * Forastiere F,
    * Viegi G.

    Unita di Epidemiologia Ambientale Polmonare, Istituto di Fisiologia Clinica, CNR (CNR Institute of Clinical Physiology), Via Trieste, 41 56126 Pisa, Italy.

    AIM: To study the relationship between respiratory/allergic disorders and chronic environmental tobacco smoke (ETS) exposure to husband or at workplace among non-smoking women of a general population in Italy. METHODS: Analyses regard 2195 married or employed women. Information was collected through a self-administered questionnaire. ETS exposure was validated by salivary cotinine. RESULTS: Exposure both to husband and at work resulted a significant risk factor for current dyspnoea (odds ratio (OR) 1.61, 95% confidence interval (CI) 1.20-2.16), any shortness of breath at rest (OR 2.81, 95% CI 1.83-4.30), recent wheeze (OR 1.71, 95% CI 1.04-2.82), recent attacks of shortness of breath with wheeze (OR 1.85, 95% CI 1.05-3.26), asthma diagnosis/symptoms (OR 1.50, 95% CI 1.09-2.08), diagnosis of asthma or bronchitis/emphysema (obstructive lung diseases (OLD)) (OR 2.24, 95% CI 1.40-3.58), current cough/phlegm (OR 1.52, 95% CI 1.07-2.15), and rhino-conjunctivitis (OR 1.48, 95% CI 1.13-1.94). Exposure only at work yielded higher adjusted odds ratios for all health conditions, except for rhino-conjunctivitis. Overall, about 24% of shortness of breath at rest, 16% of dyspnoea, 17% of rhino-conjunctivitis, 12% of OLD, and 10% of asthma diagnosis/symptoms are attributable to the effect of exposures to both husband and at work. Twelve percent of shortness of breath at rest and 10% of rhino-conjunctivitis cases might be avoided by eliminating exposure only at work and only to husband, respectively. CONCLUSIONS: Lifetime ETS exposure, especially at work, is associated with respiratory symptoms/diseases, and it accounts for a sizeable proportion of such disorders. The combined effect of both exposures is higher than the separate effects.

  19. Von joan am Dienstag, 27. März 2007, 16:44

    Björn H.! hör auf

  20. Von björn am Dienstag, 27. März 2007, 16:45

    Ja süße für dich



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