2004 - so jung kommen wir nicht mehr zusammen

Norbert am Freitag, 24. Dezember 2004, 14:02

2004 - was soll man dazu sagen?

Es ist einer der seltsamsten Planeten, auf dem ich je geboren wurde...

2004. Das Gesetz der Vergänglichkeit läßt auch dich vorbeigehen. Ich habe viel gelernt. Ich habe so viel gelernt, daß feldpolitik.de in dieser Form keinen Sinn mehr macht. Persönlich, weil ich den ganzen Mist nicht mehr sehen kann. Die Vorgänge in der (Welt-)Politik liegen offen vor Augen:

Vollidioten regieren den Planeten. Domestizierte Affen, die nicht ganz bei Trost sind. In einem Universum, in welchem Vernunft regiert, würden Tony Blair, Silvio Berlusconi, George W. Bush, Gerhard Schröder und der Rest der weltpolitischen Konsorten nicht Macht über Milliarden haben, sondern eine Handvoll liebevoller Krankenschwestern würden sich voller Mitgefühl um diese Patienten kümmern. Aber pure Vernunft darf bekanntlich nicht siegen...

Es macht keinen Sinn, sich die Weltpolitik Tag für Tag aufs Neue anzuschauen. Allein das Schauen ändert nichts. Es frustriert nur zusehen zu müssen, wie der Vollidiotismus zur Religion erhoben wird. Wer regelmäßig die Vorgänge beobachtet hat, hat die Muster erkannt, die genutzt werden:

Wenige Nachrichtenagenturen drücken die immer gleichen Nachrichten in die Kanäle und damit in die Hirne der Menschen. Wer die Nachrichtenagenturen füttert, kontrolliert, was auf diesem Planeten "Realität" genannt wird. Was nicht in der Zeitung steht, existiert nicht.

Widersprüche löst man in der Weltpolitik, indem man sie ignoriert. Die Medienaufmerksamkeit ist leicht lenkbar durch das Produzieren von sensationslüsternden News. Auf diese Weise wird das wirklich Wichtige vergessen gemacht. Wer erinnert sich, daß Afghanistan offiziell wegen Osama Bin Ladin bombardiert wurde und der Irak wegen "Massenvernichtungswaffen"? Welcher Normalzeitungsleser weiß, daß der afghanische "Regierungschef" ein Mitarbeiter eines US-Ölkonzerns ist? Wer interessiert sich für die zehntausenden Tote und Verletzte im Irak? Hauptsache der eigene Job ist nicht in Gefahr...

Es macht keinen Sinn mehr, sich nur die Weltpolitik anzuschauen. Die Zeit von Feldpolitik.de ist vorbei. Möge die Seite künftig ein Museum sein und uns mahnend daran erinnern, daß das dunkle Zeitalter auch mal ein Ende haben kann. Denn alles ändert und entwickelt sich...

Das wichtigste, was ich in 2004 gelernt habe ist, wie wichtig es ist, Menschen zu treffen. Menschen, die ähnlich denken, in der Realität zu erleben, zu begreifen, daß mensch nicht allein ist, zu erfahren, welche Motivation entfacht wird, wenn man zusammen an der gleichen Sache arbeitet - das ist für mich DIE Erkenntnis 2004. Sie führte dazu, daß ich mehr und mehr begann in meinem eigenen Umfeld zu versuchen, die Dinge zu begreifen und langsam beginne, sie zu verändern. Denn die Weltpolitik ist zu weit weg...
Und ich kann es jedem nur empfehlen: Geht raus! Suchen wir uns und finden wir uns. Bündeln wir unsere Ideen und Träume. Motivieren wir uns! Was haben wir zu verlieren? So jung kommen wir nicht mehr zusammen...

Den regionalen Währungen gehört die Zukunft. Sie sind der Schlüssel zu einer fundamentalen Änderung der Wirtschaftsordnung und damit der Beginn der Änderung der bestehenden Gesellschaftsordnung, auch wenn das die regierenden Vollidioten noch nicht begriffen haben. Aber: Wir brauchen euch nicht, ihr Vollidioten! Wir wissen, was wir wollen und wir werden immer mehr. Und die Veränderungen auf diesem Planeten beginnen letztlich ganz unten, bei jedem einzelnen. Es wird die Zeit kommen, wo die Vollidioten ohne ihre Basis dastehen. Und ein Kartenhaus ohne festes Fundament fällt schnell... 2005 kann kommen.

2005 kommt, feldpolitik.de geht. Aber alles, was geht, ist die Chance für einen Neubeginn. Eine Neuorientierung. So wie sich alles entwickelt, so lange es lebt, so wird es auch Zeit, das hier Begonnene auf eine neue Stufe zu heben... Schöne Grüße vom Trickser!

Alles Gute braucht seine Zeit. Und bis online geht, was hier angedeutet ist, wünsche ich allen alles Gute. Speziell natürlich jenen, die das Projekt feldpolitik.de regelmäßig besucht haben und noch spezieller jenen, die durch Feedback motiviert haben (wichtig!). Macht euch schöne heilige Tage und rutscht gut in ein Jahr 2005, in dem alles anders werden könnte...



Im Blick zurück entsteh'n die Dinge
Im Blick nach vorn entsteht das Glück
In Höchsten Höhen, wo wir schwindeln
in tiefste Tiefen und zurück...

ToCoTRoNiC, "In Höchsten Höhen" auf "Pure Vernunft darf niemals siegen", 2004

Peak Oil


Kommentare

  1. Von Stefan am Freitag, 24. Dezember 2004, 15:08

    So wie Du es siehst so ist es, aber so wie es ist wird es nicht bleiben. Das Neue hat schon begonnen und wir werden uns Alle finden.
    Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und alles Liebe und Gute im kommenden Jahr.

  2. Von Gmorrk, Servant of the nothing oder einfach Wolf :) am Freitag, 24. Dezember 2004, 16:00

    Welcher dunkle Schleier auch immer den Verstand der Menschheit vernebelt, welche Fesseln auch immer der Parasit "Kapital" in den Herzen der Menschen strickt, solange auch nur einer dem Wahnsinn widersteht, mit diesem kreativsten und selbstzerstörerischsten System aller Zeiten blindlings in den Abgrund zu springen, solange glaube ich, daß sich noch etwas bewegen läßt. Und es gibt viele Formen des Widerstands. Eine der fruchtbarsten, die mir untergekommen ist, war Feldpolitik. Ich sehe das Ende der Site nun mit einem lachenden und weinenden Auge. Weinend, weil Feldpolitik nunmal die Sonnenbrille ist, die "Information" von "Propaganda" getrennt hat: Viele Fakten, nach denen Skeptiker wie ich lange gesucht haben waren schnell verfügbar, dank der Mithilfe von vielen, die Feldpolitik immer aktuell hielten und die wichtigen Häppchen von den unwichtigen trennten. Das das Projekt so keinen Sinn mehr macht, weil es a) viel Arbeit kostet es am Laufen zu halten und b) nur aufklären , nicht aber mobilisieren wird, kann ich Norbert in seinre Absicht das Projekt einzustellen verstehen. Ein Lächeln ringt mir wiederum die Aussage ab, daß da etwas neues kommt. Ich bin gespannt, welche Form es annimmt und ob es digital oder RL daherkommt ;).

    @alle, die mich kennen oder schonmal mit mir in Kontakt getreten sind, haltet mich auf dem Laufenden, so wie ich mein Bestes tun werde, Euch auf dem Laufenden zu halten.

    @Norbert: Du sagst B-Scheit wenns was Neues gibbed, meine Mail- Addy haste ja (Das is wichtich ;))

    Tja, bleibt mir nun auch nur Euch allen ein Ruhiges Weihnachtsfest und nen guten Rutsch zu wünschen. Gehabt Euch wohl und laßt Euch nicht verbiegen.

    GM

  3. Von Matka am Freitag, 24. Dezember 2004, 16:04

    Du sprichst mir aus dem Herzen! Ich wünsche Dir und allen die neue Wege beschreiten alles Liebe. Ich bin voller Hoffnung.

  4. Von Peermanent am Freitag, 24. Dezember 2004, 16:49

    Auch von mir Norbert, alles Gute auf deinem neuen Weg.
    Und verbleibe mit einem Spruch von Konfuzius
    Das Entscheidende am Wissen ist, dass man es beherzigt und anwendet

    Alles Gute von Peermanent by Net News Global

  5. Von Rainer am Freitag, 24. Dezember 2004, 18:30

    Wie sagte schon Albert Einstein:

    "Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viel sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere."

    Wer das bedenkt, der wundert sich nicht über die Zustände.

    Frohes neues Jahr!

  6. Von Donnerhall am Freitag, 24. Dezember 2004, 18:50

    Die hoffnung stirbt nicht zuletzt.
    Die Hoffnung stirbt nie.

  7. Von markus am Freitag, 24. Dezember 2004, 19:33

    danke für die vielen guten texte , hab vieles davon weitergegeben ,und es wirkt , ich kann deine stimmung verstehen , schaffen wir gruppen , in die menschen finden können , die auch langsam einen brechreiz kriegen , wenn sie geiz ist geil hören , gruppen , in denen man sich nichts vormachen muss , nicht immer den tuffen gewinner miemen muss , wo man endlich neue ideen verwirklichen kann , organisieren wir vorträge , über das vebrechen des zinses , über gesundheit , über spass ,
    ivch persöhnlich achte gut drauf , diesen staat nicht mehr als vermeidbar zu unterstützen , keine strafmandate , keine parkzettel , wenig mehrwertsteuer usw , je eher schluss ist desto besser

    ein generalstreik wäre gut

    euch allen viel spass und liebe wünscht markus


  8. Von Gunnie am Freitag, 24. Dezember 2004, 22:02

    Hallo Norbert,
    Du hast in fast jeder Hinsicht Recht und ich möchte Dir versichern: Da sind noch andere, da draußen und es sind weit mehr an der Zahl als wir glauben. Die Veränderung, die große Wende, die wir uns alle so sehr wünschen, wird eintreten - definitiv!

    Letztendlich liegt es an uns, wann dies geschieht. Wenn wir eine anständige Welt wollen, dann müssen wir den Anstand in unsere Realität bringen, indem wir selber nach den heren Prinzipien leben. Der Same ist in allen Menschen hier und wartet nur darauf, zu keimen. Nähren wir diesen Samen, kommunizieren wir miteinander, koordinieren wir unsere Aktivitäten und zeigen den Menschen die Alternativen. Sie werden sie dankend annehmen.

    Im ausklingenden Jahr 2004 wurde bereits viel dergleichen getan und es zeigte Wirkung. Möge das Jahr 2005 im Zeichen der Vereinigung jener "Erwachenden" stehen, was dann schließlich die "Wende" herbeiführen wird.

    In diesem Sinne wünsche ich allen eine frohe Weihnacht, einen lichvollen Übergang und ein lichtreiches Jahr 2005.


    Liebe Grüße

    Gunnie

  9. Von Lars am Freitag, 24. Dezember 2004, 22:09

    Ich hoffe nicht, dass es mit feldpolitik wirklich zu Ende geht. Für mich ist es die Plattform, auf die ich Interessierte verweisen kann und so erste Kontakte knüpfen kann.

    @Norbert: Du hast Recht: Ich denke ebenfalls, dass Aufklärungsarbeit im Kleinen beginnen muss und wir nur weiterkommen wenn von unten nach oben "reformiert" wird.
    Also der Aufruf an alle: Leistet Auklärungsarbeit, schafft Strukturen und steht bereit, wenn es knallt...was es mit Sicherheit bei allem postivem Denken (oder gerade bei diesem:-) auch bald wird.
    Regiowährungen stellen dabei eine super Möglichkeit dar, Denkprozesse anzustoßen und Gleichgesinnte zu finden.

    PS. Suche Interessierte für eine Regiobewegung im Raum Demmin bzw. Rostock

  10. Von -14x- am Freitag, 24. Dezember 2004, 22:25

    feldpolitik war echt immer einen besuch wert, alleine um mal wieder den kopf zu schütteln. bei nachrichtenseiten generell fragt man sich ja ob die alle total spinnen. wenn man in seinem umfeld mal nur leicht rumfragt merkt man dass viele ähnlich denkenm dass das was passiert einfach nicht so wahr sein kann. der totale wahnsinn alles. werd besonders die blog einträge vermissen ;)

  11. Von janus am Freitag, 24. Dezember 2004, 22:59

    Schade, Feldpolitik.de war immer den regelmäßigen Besuch wert. Ihr bleibt bei unseren "Lieb-Links" gelistet ! Frohe Feiertage und einen Guten Rutsch !

    janus
    .

  12. Von Andre´ Hothas am Samstag, 25. Dezember 2004, 01:41

    Ein Hauch von Resignation, der da herüberweht und ein Funke Hoffnung, daß die Menschheit in Zukunft mehr sein könnte, als eine Herde Schafe, die von Schakalen regiert wird.

    Danke für die fundierten, ironischen, ... menschlichen Beiträge. Und:
    Alles Gute für die Zukunft !

    Grüße aus der Oberlausitz !

  13. Von Micha am Samstag, 25. Dezember 2004, 02:25

    Der Traum ist aus,
    aber ich werde alles geben, das er wirklichkeit wird

    Rio Reiser

    Besser als ich es sagen könnte.

    Bruder im Geiste.

    Micha

  14. Von Christian am Samstag, 25. Dezember 2004, 02:52

    Öh ja. :/
    Bei jedem meiner (relativ zum gesamten Informationsfluss zu mir verdammt vielen) Besuchen auf feldpolitik.de bekam ich das Gefühl, dass es doch noch den Verstand an sich gibt. :)
    Drum wächst meine Hoffnung auf das, was kommen mag.
    Wären keine schönen Aussichten, wenn ich mich ungefiltert auf die Newsseiten im Internet stürzen müsste. (Ich schaue kein Fernsehn und lese keine Zeitung, weil ich dort ungefragt von Informationen überschwemmt werde, anstatt dass ich sie anders herum auswähle und aufrufe)

    Ich glaub, ich bin noch nicht soweit wie Norbert.
    Wenn ich rausgeh, find ich nur blöde Bauern und deren Kühe! :D
    Drum bleib ich lieber drinnen und such im Internet mein Glück. :)

    Falls mal einer anfangen sollte, 'die Handlung' zu organisieren: In den nächsten 50 Jahren meines Lebens würde ich da gerne tatenkräftig mithelfen wollen! ;)

    Schönen Gruß aus dem Kaff Schmalenfleth und friedvolle Festtage euch allen da draußen!

    Christian

  15. Von zig-zag am Samstag, 25. Dezember 2004, 03:15

    @Norbert

    was soll ich weiter sagen ausser- ich verstehe dich vollkommen.
    trotzdem denke ich für mich persönlich, das diese arbeit, also das sammeln, austauschen und verbreiten von informationen enorm wichtig ist. es gibt so viele da draussen die anfangen an dem zu zweifeln, was ihnen tag für tag als "realität", als nur so und nicht anders möglich verkauft wird. da kommt die verbreitung von (hintergrund)informationen ins spiel, die man so nicht in der gleichgeschalteten mainstreampresse erfährt, da liegen gerade im internet wahre schätze verborgen, die nur darauf warten gehoben und an die öffentlichkeit gebracht zu werden.

    du schreibst selber:"Wenige Nachrichtenagenturen drücken die immer gleichen Nachrichten in die Kanäle und damit in die Hirne der Menschen. Wer die Nachrichtenagenturen füttert, kontrolliert, was auf diesem Planeten "Realität" genannt wird. Was nicht in der Zeitung steht, existiert nicht."

    ja, es ist verblödung in reinkultur, es ist die absolute verdummung, aber nicht nur ein paar wenige, sondern immer mehr kämpfen für die rückverdummung der menschheit. das zieht kreise... jeder, der seine erkenntnisse weiterverbreitet, zum nachdenken und hinterfragen anregt (und ja- ganz wichtig auch im realen leben, also von angesicht zu angesicht), ist ein körnchen sand im getriebe...viele körnchen, irgendwann ganze sanddünen, werden das getriebe lahmlegen.

    kontrolle und manipulation ist nicht für die ewigkeit- alles ist ständig im wandel.

    so erleben wir alle das ende einer ära, eines systems, das sich tag für tag immer deutlicher ad absurdum führt, dessen tage gezählt sind.

    je offensichtlicher der wahnsinn, umso mehr muss die vernebelungsmaschinerie die illusion von "normalität" aufrechterhalten- aber der boden auf dem sie sich bewegen ist brüchig, sehr brüchig.

    dort, wo noch fester boden halluziniert wird, gähnen bereits schwarze löcher.

    es wird 2005 weitergehen-wir werden als als kommunikationsguerilleros weitermachen- im web (grüße an peermanent :)), draussen auf der strasse...

    was sonst?

    @Gmorrk

    >>Welcher dunkle Schleier auch immer den Verstand der Menschheit vernebelt, welche Fesseln auch immer der Parasit "Kapital" in den Herzen der Menschen strickt, solange auch nur einer dem Wahnsinn widersteht, mit diesem kreativsten und selbstzerstörerischsten System aller Zeiten blindlings in den Abgrund zu springen, solange glaube ich, daß sich noch etwas bewegen läßt. Und es gibt viele Formen des Widerstands...<<

    dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen, ausser: wer weiter infos sammeln, verbreiten oder einfach nur lesen will, der sehe (ihr kinderlein kommet...) sich auf Net News Global
    http://net-news-global.de/ um.

    imagine (John Lennon)

    Stell dir vor, es gibt kein Himmelreich,
    es ist leicht es zu versuchen,
    keine Hölle unter uns,
    über uns nur Himmel.
    Stell dir vor, alle Menschen,
    leben für das "heute".
    Stell dir vor, es gibt keine Länder,
    es ist nicht schwer es zu tun,
    nichts wofür man morden oder sterben müßte,
    und auch keine Religion.
    Stell dir vor, alle Menschen
    leben in Frieden.
    Du wirst vielleicht sagen, ich bin ein Träumer
    aber ich bin nicht der Einzige.
    Ich hoffe du wirst dich eines Tages uns anschließen,
    und die Welt wird eins sein.
    Stell dir vor es gibt keinen Besitz,
    ich frag mich ob du das kannst,
    kein Grund für Gier oder Hunger,
    alle Menschen wären Brüder.
    Stell dir vor, alle Menschen
    teilen sich die Welt.
    Du wirst vielleicht sagen ich bin ein Träumer
    aber ich bin nicht der Einzige.
    Ich hoffe du wirst dich eines Tages uns anschließen,
    Und die Welt wird eins sein.

  16. Von Andreas am Samstag, 25. Dezember 2004, 09:31

    "Der Egoismus ist an die Stelle der früher zusammenhaltenden Idee getreten, und alles ist zu persönlicher Freiheit auseinander gefallen.
    Die Freigewordenen aber, die ohne einen vereinenden, festigenden Gedanken blieben, haben mit der Zeit jede höhere, ideelle Bindung in solchem Maße eingebüßt, daß sie zu guter Letzt sogar die von Ihnen erlangte persönliche Freiheit nicht einmal mehr gemeinsam verteidigen mögen."
    F.M. Dostojewski in "Der Jüngling"
    In diesem Sinne kann man den Plan von Norbert nur begrüßen, den vereinenden Gedanken in den Vordergrund seines Wirkens zu stellen. Der Weg von unten nach oben ist der richtige und wird uns allen noch viel Freude bereiten.
    Vielen Dank für die phantastische Arbeit für diese Seiten und bloß nicht aufgeben.

  17. Von Ulli am Samstag, 25. Dezember 2004, 09:49

    Richtig, den regionalen Währungen gehört die Zukunft.
    Vielleicht lernt man sich ja mal auf einem Regionetzwerk-Treffen kennen. Da findet man die Menschen, die nicht mehr nur wütend warten, sondern tüchtig tun.
    Was die Menschheit zur Gestaltung einer freien und friedlichen Zukunft braucht ist ein kultiviertes öffentliches Bewusstsein vom Wesen und den Wirkungen des Geldes.

    Hierzu ein aktueller Aufsatz von mir, auf dem ich aber ein Copyright halte:

    Geld und Bewusstsein

    Der Blick ins Portemonnaie und auf den Kontoauszug lenkt unser monetäres Bewusstsein im Alltag. In Krisenzeiten wie heute ist der Umgang mit Geld stets von Hoffnungen und Ängsten begleitet. Es herrscht eine zunehmende Ungewissheit bezüglich monetärer Entscheidungen, seien sie konsumtiv oder produktiv. Hierbei sollte sich jeder einmal bewusst machen, dass Hoffnungen und Ängste auch immer etwas mit Unwissenheit, also Un-Bewusstsein zu tun haben. Was wissen wir denn eigentlich über unser Geld, außer dass es uns ein Gefühl von Freiheit, Sicherheit und gesellschaftlicher Teilhabe vermittelt?

    Die Geschichte lehrt uns, dass die meisten Menschen das Wesen des Geldes nie so recht verstanden haben. Solange es ihnen gut ging, wollten sie es scheinbar auch nicht. Irgendwie wurde das Thema "Geld" verdrängt und tabuisiert. Nur in Krisenzeiten wird uns immer wieder die brutale existenzielle Bedeutung des Geldes bewusst. Aber mit einem richtigen "Bewusstsein" über Wesen, Funktion und Wirkung von Geld hat dies wohl kaum etwas zu tun. Ein Bewusstsein von Geld würde monetär bedingte Krisenzeiten frühzeitig sichtbar machen und den Umgang mit ihnen weniger von ohnmächtigen Hoffnungen und Ängsten dominieren lassen. Man würde die Fehler im Geldsystem erkennen und für ihre Korrektur eintreten, so wie es manche Regierungen und weise Herrscher in der Geschichte schon oft getan haben. Dieses Wissen muss zu einem kultivierten öffentlichen Bewusstsein von Geld führen. Dann würden wir eine Verdrängung oder ein Tabu nicht zulassen.

    Unbestreitbar befinden wir uns heute wieder in einer Zeit zunehmender Krisen. Überall fehlt das Geld. Und weil sich bis heute kein ausreichendes Bewusstsein von Geld kultiviert hat, herrschen erneut nichts als Hoffnungen und Ängste. Kaum jemand weiß, warum das Geld eigentlich überall fehlt. Es kann doch nicht weg sein. Ich habe es nicht, meine Nachbarin hat es nicht, die Kommune hat es auch nicht, der Staat und die Unternehmen sind hoffnungslos verschuldet... Wo ist denn nur das ganze Geld? Wer hat es denn? Hätten wir ein kultiviertes öffentliches Bewusstsein vom herrschenden Geldsystem, dann wüssten wir es. Darum muss das Thema "Geld" endlich enttabuisiert werden. Es macht doch keinen Sinn, immer nur Ängste und Hoffnungen zu haben, wenn man was dagegen tun kann. Machen wir uns also auf die Suche nach dem Geld und zu einem neuen Bewusstsein.

    Welche monetären Merkmale hat die heutige Krise? Ein Blick auf die Vermögensentwicklung der bundesdeutschen Haushalte in den letzten 50 Jahren zeigt eine merkwürdige Entwicklung. Vergleicht man die jährlichen Zuwachsraten der Nettolöhne, des Sozialprodukts und der Geldvermögen, so stellt man fest, dass die Löhne trotz deutlich steigendem Sozialprodukt seit den 1980er Jahren relativ dazu abnehmen. Wieso bekommen wir das Geld nicht mehr, das wir uns erarbeitet und damit verdient haben? Wer bekommt es stattdessen? Während die Löhne gesunken sind, kam es zu einem exponentiellen Anstieg der Geldvermögen infolge einer zins- und zinseszinsbedingten Umverteilung der Einkommen von der Arbeit zum leistungslosen Besitz der Geldverleiher. Auf der Gegenseite entstehen gleich hohe Schulden, denn "Geldvermögen" sind "Ansprüche auf Geld". Darum fehlt es heute überall in der Wirtschaft, in den öffentlichen Kassen und in unserem Portemonnaie. Um dies zu verschleiern, wird uns das Märchen eines zu geringen Wirtschaftswachstums erzählt. Aber auch diese Produktivitätszuwächse sollen nicht wir bekommen, die sie erwirtschaften, sondern die Gläubiger der automatisch steigenden Verschuldung, die so gut wie keine Werte schaffen. Unserer so genannten sozialen Marktwirtschaft droht der Kollaps, der soziale Frieden ist gefährdet.

    Während der neue deutsche Armutsbericht von unseren Volksvertretern euphemistisch umformuliert wird sollten wir uns einmal fragen: Warum haben wir diese Entwicklung zugelassen? Ganz einfach, wir haben kein kultiviertes öffentliches Bewusstsein vom Wesen und den Wirkungen des herrschenden Geldsystems und auch nicht über elementare marktwirtschaftliche Zusammenhänge. Hätten wir es, dann wüssten wir z.B., wie man marktgerechte Zinsen gestaltet, ohne langfristig das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht zu stören und den sozialen Frieden zu gefährden. Ein schleichendes, lautloses und verdecktes Auswuchern mit schweren sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Folgen würden wir nicht zulassen. Es versteht sich doch von selbst, dass Zinsforderungen weder in der Höhe noch auf Dauer dazu führen dürfen, dass sie zwangsläufig zu wirtschaftlicher Not führen. In unserem Geldsystem liegt offensichtlich ein struktureller Fehler vor, der zur Ausbeutung des Gros der Bevölkerung und zur gleichzeitigen Gewährung von leistungslosen Vermögensvorteilen in die Hände von wenigen führt. Er bringt die gesamte Gesellschaft langfristig in eine vermeidbare wirtschaftliche Krise.

    Was wird eigentlich mit diesem ganzen Geld gemacht, das wir uns in den letzten 50 Jahren mühsam erwirtschaftet haben, um es uns anschließend wegnehmen zu lassen? Auch ganz einfach. Wenn es keinen realen Bezug mehr zur Wirtschaft hat, dann eben einen irrealen, und der findet tagtäglich an der Börse statt. Mit nur etwa 3% der weltweiten Geldmenge lassen sich alle wirtschaftlichen Leistungen eines Tages bezahlen, die anderen 97% dienen nur der willkürlichen Spekulation. Diese Menge an rein spekulativem Geld, diese enorm hohe Nachfrage, treibt die Kurse und damit den Shareholder-Value auf die Ebene von Luftschlössern, hinter denen sich keine realen Werte befinden. Diese mörderische Spekulation macht sämtliche Volkswirtschaften zum Spielball der Geldverleiher, die damit nichts anderes als Krisen und Kriege erzeugen. Nur die wenigen, die das Spiel beherrschen, wissen davon und delektieren sich am Leid der Betroffenen. Würde eine Menschheit mit einem kultivierten öffentlichen Bewusstsein von Geld so etwas zulassen?

    Die einseitige dauerhafte Begünstigung von wenigen, sowie die Ausbeutung der Massen durch das herrschende Geldsystem verletzt die Allgemeinen Menschenrechte. In Deutschland betrifft es insbesondere die verfassungsmäßig garantierten Grundrechte auf Freiheit (Art. 2, GG) und Gleichheit (Art. 3, GG) aller Bürger. Gegen diese Beseitigung der verfassungsmäßigen Ordnung haben alle Deutschen gemäß Art. 20, GG das Recht und meines Erachtens auch die moralische Pflicht, Widerstand zu leisten, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. Wie sollte man sich anders abhelfen, als auf demokratischem Weg ein gerechtes Geldsystem einzufordern? Wir sind dazu aufgerufen! Unsere repräsentative Demokratie hat diesbezüglich bisher versagt. Eine konsequente Abhilfe bietet die Einforderung einer entsprechenden Gesetzgebung über den direktdemokratischen Weg. Dazu bedarf es im Vorfeld einer breiten öffentlichen Aufklärung über das Wesen, die Funktionen und die Wirkungen des herrschenden Geldsystems. Das ökonomische Grundlagenwissen ist zu wichtig, als das man es nur den vermeintlichen Experten überlässt und ihnen fraglos zustimmt. Sehen wir nicht gerade wieder die Folgen einer solchen Hörigkeit und Gleichgültigkeit? Haben sie das Gefühl, dass man unseren so genannten Experten noch vertrauen kann?

    Es muss sich in der Bevölkerung das Bewusstsein darüber verbreiten, dass die Definition des Geldes und die Kontrollbefugnis über die Geldordnung jederzeit der gesamten Gesellschaft zusteht. Dabei empfiehlt es sich, das Geld als eine rechtliche Vereinbarung zu definieren, die es niemandem erlaubt, den Umgang mit Geld zur privaten Bereicherung auf Kosten anderer, bzw. als Machtmittel gegenüber anderen zu missbrauchen. Dies ist durch Gesetze auf demokratischem Weg sicherzustellen. Zudem sollte hervorgehoben werden, dass Geld an sich keinen immanenten Wert hat, sondern dass sein Wert ausschließlich in seinem Gebrauch als Tauschmittel besteht und festgestellt werden kann. Die Wertschöpfung in einer Gesellschaft geschieht ausschließlich durch Arbeit, das Geld ermöglicht nur die Teilhabe und eine gerechte Verteilung. Wer behauptet, Geld hätte einen Wert an sich, stellt eine gefährliche und zur Manipulation der öffentlichen Ordnung einladende Doktrin auf. Die Geschichte der Menschheit ist voller Beispiele.

    Das Geld und damit das Bankwesen muss also einer permanenten demokratischen Kontrolle unterliegen. Die Transparenz des Geldsystems muss jedem Bürger jederzeit gewährleistet werden. Wenn uns die verbrieften Grundrechte und das Streben nach Glück und Frieden etwas wert sind, dann müssen wir zunächst das Geld wieder zum Diener des Menschen machen, statt sich ihm mit Hoffnungen und Ängsten zu versklaven. In einer Demokratie müssen wir uns alle der enormen Bedeutung des Geldes für Frieden und Freiheit bewusst sein. Wie wollen wir sonst unsere Fähigkeiten und unsere Kreativität zum Wohle aller entfalten? Eugen Drewermann hat es einmal treffend gesagt: "Alles beginnt mit der Definition von Geld". Sehr viele Probleme, von denen die Menschen heute glauben, sie hätten nichts mit Geld zu tun, würden gar nicht erst entstehen. Das mag für den einen oder anderen seltsam und leicht übertrieben klingen, aber es ist so. Nur wer sich mal richtig mit der Geschichte des Geldes und seiner Macht beschäftigt, wird es verstehen und wissen, was zu tun ist. Wir dürfen nur einer Geldordnung vertrauen, die wir gemeinsam bewusst gestalten. Das sind wir unserer Zukunft schuldig, also unseren Kindern. Sie bezahlen für die Fehler, die wir zulassen.


    Dieser Artikel soll den bereits bestehenden bei politik-poker.de ergänzen. Der Antrag läuft schon.

    Guggst du hier, und feierst noch schön:
    http://www.politik-poker.de/auf-dem-weg-zu-einem-gerechten-geldsystem.php

  18. Von hoerby am Samstag, 25. Dezember 2004, 12:42


    Weit hinter den Galaxien,
    jenseits des Universums.
    Auf der letzten ebene des Seins,
    gewahrte ich den Baum des
    Paradieses.
    Auf immer grünendem Zweig,
    saß ein Vogel und sang ;
    die ewige Melodie
    der Freiheit.
    Als ich viele Jahre mit diesem System im Clinch lag und festellen musste das es sich nur um Betrug handelte, von seiten des Systems habe ich mich völlig ausgeklinkt, ich und meine Familie sind für dieses verlogene System fast nicht mehr erreichbar, zugegeben, manchmal ist es schwer sich so auszugrenzen, heute sagen viele zu uns "ihr habt es richtig gemacht", unsere Antwort heisst immer, Es liegt einzig und alleine bei Dir, man muß nur wollen.
    Viel wünschen schöne Weihnachten, ohne zu wissen dass dieses eine der grössten Lügen des Christentum´s ist, hieran erkennt man wie man die Menschen manipulieren kann.
    Jesus, wenn er überhaupt gelebt hat, wurde vor 2008 bis max. 2020 Jahren geboren, hierbei muss man berücksichtigen, dass es 200 überhaupt keine Aufzeichnungen gibt, das heisst, dass wir eventuell erst1804 schreiben, dass ist aber alles nicht wichtig.

    Wir feiern Wintersonnenwende.
    Wann ist Jesus wirklich geboren?

    Dass wir Weihnachten am 24. und 25.Dezember feiern, ist keineswegs Zufall. Allerdings weniger deshalb, weil Jesus Christus an diesem Tag geboren sein soll, sondern weil er schon vor den Anfängen des Christentums eine besondere Bedeutung hatte. Sie wurde im wahrsten Sinne des Wortes durch den Himmel selbst vorgegeben: Es ist der Tag der Wintersonnwende, von diesem Zeitpunkt an beginnen die Tage wieder länger zu werden. Fast alle Völker und Religionen haben diesen "Sieg der Sonne über die Finsternis" mit besonderen Festen und Kulten gefeiert.

    "Denn am 25. Dezember geschieht dieser Einschnitt, der eine Wende ist, und es beginnt zu wachsen der Tag, da das Licht den Zuwachs bekommt...."

    (Epiphanios, 315-403 v. Chr.)

    Sonnengötter zur Wintersonnwende...
    Gerade im Mittelmeerraum, in dem das Christentum in den ersten Jahrhunderten nur eine Religion unter vielen war, mischten sich die verschiedensten Kulte und Gebräuche. Besonders etabliert waren der Mithras-Kult und die Feiern zu Ehren des thrakischen Gottes Dionysos. Dionysos wurde im alten Griechenland als Erlöser und Gott der Fruchtbarkeit und des Wachstums verehrt. Das "Wachsen" der Tage stand für seinen Einfluss. Die Anhänger des Mithras-Kultes dagegen verehrten einen - ursprünglich indischen - Lichtgott.

    Mit der Ausbreitung des römische Reiches wanderte dieser Glaube aus Mesopotamien und Vorderasien ein und wurde zu Beginn des vierten Jahrhunderts zur römischen Staatsreligion erklärt. Die Wintersonnwende galt seitdem als offizieller Reichsfeiertag, als Geburtstagsfeier des "sol invictus" - der unbesiegbaren Sonne. Auch die Idee eines Geburtsfestes zur Wintersonnwende war keineswegs eine Erfindung des Christentums: Im ägyptischen Glauben wurde an diesem Tag das Fest der Göttin Isis und die Geburt des Horuskindes gefeiert.

    Wann ist Christus geboren?
    Für die noch vergleichsweise junge Religion Christentum war es nicht leicht, sich in der Fülle der etablierten Kulte und Gebräuche zu etablieren. Die ersten Christen kannten noch keine Feier zur Geburt Jesu, einziger Feiertag war das Passahfest. Erst nachdem sich die neue Religion weiter ausgebreitet hatte, unternahmen Kirchenfürsten die ersten Versuche, Ereignisse im Leben Christi und auch seinen Geburtstermin zu berechnen und danach einen Festkalender anzulegen.

    Der Legende und auch diesen Berechnungen nach konnte Christus jedoch auf keinen Fall mitten im Winter geboren worden sein. Glaubte man den Berichten von den "auf dem Felde lagernden Hirten", muss die Geburt zwischen Frühjahr und Herbst stattgefunden haben, denn nur dann hielten sich die Hirten Judäas und mit ihren Herden überhaupt draußen auf. Entsprechend kursierten Termine am 28. März, 2. oder auch am 19. April oder 20. Mai. Allerdings war dabei von vornherein klar, dass sich dieses eher unauffälligen Termine nicht gegen die etablierten Feste der "heidnischen " Kulte würden durchsetzen können. Was also tun?

    Ein heidnisches Fest wird annektiert....
    Im Jahr 217 ging die Kirche in die Offensive: Papst Hippolytos setzte sich für den 25.Dezember als Tag der Christgeburt ein. Er hoffte, damit die ursprünglich "heidnische " Bedeutung dieses Festes langsam mit christlichen Inhalten zu "unterwandern. Währenddessen breitete sich das Christentum immer weiter aus und begann, sich zu etablieren.

    Um 330 schließlich wurde es offiziell: Kaiser Konstantin erklärte das Christentum zur römischen Staatsreligion und funktionierte kurzerhand den alten Sonnengott zum Christengott um, der als "lux mundi" - Licht der Welt - die "Sonne der Gerechtigkeit erschaffen hat". Damit wurde auch die Christgeburt auf den 25. Dezember fixiert, seit 381 sogar als offizielles Dogma der Kirche.

    Im Mittel- und Nordeuropa sollte es allerdings noch einige Jahrhunderte dauern, bis sich das neue Christfest gegen die germanischen und keltischen Sonnen- und Fruchtbarkeitskulte zur Wintersonnwende durchsetzen konnte. Im deutschen Sprachraum erkannte eine Synode den 25. Dezember erst im Jahr 813 als allgemeinen kirchlichen Feiertag an.

    Finden könnt Ihr das alles unter
    geoscience-online.de







  19. Von Wolfgang Bastian am Samstag, 25. Dezember 2004, 14:10

    Kann ich verstehen. Dennoch kam deine Mitteilung sehr überraschend. Wünsche alles gute. Hoffe, das wir uns wieder treffen. feldpolitk habe ich gerne besucht. War für mich auch immer ein Gewinn, einmal nicht nur den alltäglichen, vorgekauten "Schmarrern" dieser Welt zu lesen und zur Kenntnis zu nehmen. Hoffentlcih bestätigt sich nicht, das die Guten aufgeben und die Schl4echten nicht nur bleiben, sondern weiter nach oben steigen? Solte es irgendwann einmal ein neues Konzept geben, bitte, lass es mich wissen.

    Gruß

    Wolfgang Bastian
    z.Zt. bei Radio Zagreb - Studio: Sendungen in deutscher Sprache

  20. Von Thomas am Samstag, 25. Dezember 2004, 14:31

    Danke an Norbert und alle, die bei Feldpolitik mitgeholfen haben. Ich habe diese Seite stets gerne besucht, um mir Gewissheit zu verschaffen, dass die Gehirnwäsche nicht bei allen funktioniert. Unser Planet wird mit all seinen Bewohnern vorsätzlich getötet von den Regierenden und Superreichen. Es ist ein absurdes Theater, das sich hier zur Zeit abspielt.
    Ich kann verstehen, wenn die Seite nicht mehr fortgeführt wird, finde es aber doch sehr schade. Diese Seite hat vielleicht viel mehr bewirkt, als Du Dir vorstellst, Norbert :) Von hier aus haben sich mit Sicherheit viele wichtige Informationen verbreitet und zur Bildung eines aufgeklärteren menschlichen Bewusstseins beitragen.
    Möge das Ende des Wahninns bald kommen! Niemals wieder dürfen einzelne Subjekte über so viel (materielle) Macht verfügen. Für die Einführung einer Vermögensobergrenze!

    Frohe Weihnachten und positive Energie an alle, die die gegenwärtigen Verbrechen nicht als "normal" ansehen.

  21. Von am Samstag, 25. Dezember 2004, 16:12

    lieber norbert,


    danke für deine viele mühe, ich habe jeden tag reingeschaut.
    was du in deinem schlusswort schreibst, finde ich sehr berührend in seiner ehrlichkeit. mir geht es oft auch so, ich sehe den ganzen wahnsinn und könnte darüber die hoffnung verlieren.
    aber eins ist mir aufgefallen und das ist das wichtgste, das ICH gelernt habe:
    es gibt ein phänomen, das uns menschen seit einiger zeit durchgehend begleitet, das man bei den hexenprozessen schon genauso findet, wie heute im irak. eine grosse innere not sucht in uns nach einem ausdruck und findet ihn in der regel in der projektion. das sind dann DIE JUDEN, DIE KOMMUNISTEN, DIE TERRORISTEN aber auch DIE IDIOTEN, wie sie bei dir heissen.
    ich will dir das nicht an die jacke schmieren, mir geht es auch so. wie oft habe ich mich dabei ertappt, dass so etwas wie hämische freude in mir aufkam, wenn "DIE AMIS" im irak mal ordentlich eins auf die mütze gekriegt haben. dann habe ich jedesmal einen schreck bekommen, weil, was ist in so einem moment der unterschied zwischen mir und georg w. bush? es gibt keinen . der hat seine terroristen und ich habe meine amis.
    und das ist der wesentliche punkt: es gibt tatsächlich keinen unterschied. ich bin nicht besser als georg. und du bist nicht besser als die "Idioten". das kann sehr erleichternd sein. und es hat die konsequenz, dass unser "kampf" oder unser "widerstand" bei uns anfangen muss.
    die tägliche frage lautet: wo ist der bush in mir, wie kann ich ihn erlösen.
    und mit dem regionalgeld: ich halte das für eine coole sache und ja, es stimmt, die zinswirtschaft
    kann nicht funktionieren.
    aber die zinswirtschaft ist nicht die URSACHE sondern auch schon folge.
    die frage ist: wozu brauchen wir die zinsen, was macht uns so viel angst, das wir nach sicherheit streben. und erzähle mir nicht, dass du diese angst nicht hast. vielleicht brauchst du keine zinsen. dann hast du einen anderen weg gefunden.
    wie auch immer... ich glaube, dass es einen weg gibt, wie man aus diesem schlamassel herauskommt.
    aber wir müssen bei uns selber anfangen.
    ich hoffe, dasklingt etzt alles nicht so oberschlau... ich bin auch noch nicht so besonders weit gekommen auf meinem neuen pfad. bisher habe ich erstmal nur herausgefunden, dass es verdammt schwer ist, die jeweiligen "vollidioten" mal beiseite zu lassen.
    aber das ist schon eine ganze menge. :O)
    wie auch immer... ich wünsche dir alles gute, norbert und bin auch schon gespannt, ob du mit etwas neuem wieder auftauchst.
    wenn ich dir mehr erzählen soll, dann schreib mir einfach mal ne mail.
    ansonsten alles gute... andree

  22. Von janus am Sonntag, 26. Dezember 2004, 00:01

    Wider die Melancholie & Resignation im Kampf gegen den Imperialismus

    Zitat 'norbert':

    »Vollidioten regieren den Planeten. Domestizierte Affen, die nicht ganz bei Trost sind.«

    Das Gegenteil ist der Fall: Hoch-Finanz-Juden sind alles andere als idiotisch und erziehen ihren Nachwuchs sorgfältig im an-gestammten Gewerbe. Der Ärger von "norbert" ist aber menschlich verständlich angesichts von mehreren Jahrtausenden Knechtschaft der Menschheit unter den Zins-Herren:

    Jeder, der weiß, wieviel Nullen 1 Billion hat, dem verschlägt es den Atem angesichts der Tatache, daß es nur rund < 100 Haupt-Gläubiger sind, die sich an den Zinsen der dtn Staats-Schuld von 1,5 Billionen € mästen, ohne 1-nen Handschlag Arbeit ! (Pro roth-schildige Gläubiger-Nase sind das nämlich ... € Zinsen jährlich, eine Zahl mit immer noch allzuviel Nullen.)

    Die große Mehrheit der Leser / Juser bedauert das Ende von FeldPolitik.de; allerdings finden sich auch einige Pharisäer darunter, die unter dem Vorwand der Kondolenz "uns Norberts" noch tiefer in die Hoffnungslosigkeit schubsen.

    Zur Erinnerung. Schlau-böswillig-zionistische Web-Sheriffs greifen uns Forums-Gut-Juser nicht lange frontal an, sondern schlüpfen gern als joviale Fäiks unter die Tarnkappe und schubsen uns in den Rücken (um nicht zu sagen: per *rschtritt) genau dann vorwärts, wenn wir auf dem FALSCHEN Weg sind.

    Genau SO wurde die Lichtgestalt des sog. Proletariers erfunden von DEN-jenigen ex-jüdischen (lt.Hohmann) Bolschewisten, die im Rahmen ihrer sorgfältig-jüdischen Erziehung längst wußten, wie jämmerlich die Gojims dabei versagen, ihren Verstand zu gebrauchen.

    Dieser Maus-Klick öffnet ein neues Browser-Fenster, sodaß Sie darin in Ruhe die gift-grün markierten Beitrage studieren können hinsichtlich ideologischer Hinterlist:

    24-Dez-2004, 15:08, Stefan
    24-Dez-2004, 16:00, Gmorrk
    24-Dez-2004, 16:04, Matka
    24-Dez-2004, 16:49, Peermanent
    24-Dez-2004, 18:30, Rainer
    24-Dez-2004, 18:50, Donnerhall
    24-Dez-2004, 19:33, markus
    24-Dez-2004, 22:02, Gunnie
    24-Dez-2004, 22:09, Lars
    24-Dez-2004, 22:25, -14x-
    24-Dez-2004, 22:59, janus
    25-Dez-2004, 01:41, Andre´ Hothas
    25-Dez-2004, 02:25, Micha
    25-Dez-2004, 02:52, Christian
    25-Dez-2004, 03:15, zig-zag
    25-Dez-2004, 09:31, Andreas
    25-Dez-2004, 09:49, Ulli
    25-Dez-2004, 12:42, hoerby
    25-Dez-2004, 14:10, Wolfgang Bastian
    25-Dez-2004, 14:31, Thomas
    25-Dez-2004, 16:12, andree
    (wird ggf. fortgesetzt)

    Lieber Norbert, es ist keine Schande, gegen Jahres-Ende mal seinen Trott zu überdenken und in Frage zu stellen. Die positive Resonanz bei Ihren Lesern beweist: FALSCH war Ihr Ansatz nicht. FALSCH wäre es aber, jetzt in Resignation zu versinken

    Zitat: »Den regionalen Währungen gehört die Zukunft.«

    Hüten wir uns vor solchen Sackgassen ! Natürlich macht es Sinn, das Geld zu regionalisieren und ihm eine Art "Rost-Funktion" ein-zubauen analog zum natürlichen Verderb der Waren. Aber wir wollen doch nicht vergessen, wie brutal das herrschende System alle Regional-Währungs-Experimente vor dem 2.Weltkrieg be-endet hat durch Verbot.

    LANGE schaut man sich die neuen Experimente eh' nicht mehr an. Dazu-gelernt hat man allerdings in diesem Punkt: Die DemoosKratur ist flexibler geworden; man verbietet nicht mehr so schnell wie früher, weil: "Vieles läuft sich von alleine tot." sagt sich die Obrigkeit, zu Recht, siehe www.FweldPolitik.de !

    Labern ist gut, handeln ist besser, beides zusammen, das ist die Krönung ! Alle interessierten Leser sind herzlich eingeladen nach www.PolFor.de, wo viel gelabert wird, um versteckte anti-resignative Hinweise auf nach-haltige politische Praxis verbal zu manteln.

    Gruß, janus
    .

  23. Von calushy am Sonntag, 26. Dezember 2004, 01:00

  24. Von calushy am Sonntag, 26. Dezember 2004, 01:00

  25. Von calushy am Sonntag, 26. Dezember 2004, 01:01

  26. Von calushy am Sonntag, 26. Dezember 2004, 01:21

    Ich denk Dich also bist Du!

    Das ist meine Erklärung zur Matrix.
    Nur selberdenken macht schlau.
    Norbert, Du warst mir immer ein guter Anstoßer.
    Nicht mehr und nicht weniger.
    Dein Verdienst ist es, mir das Gefühl des nicht Alleinseins zu geben.
    Regiogeld ist toll, aber nichts mehr als ein Mahnmal an die Entscheider.
    Wenn wir nicht die Gesinnung ändern, ändern wir nichts.
    Liebe ist das Z

  27. Von Gmorrk spricht:"Paranoid?" (zu dem Beitrag über mir) am Sonntag, 26. Dezember 2004, 01:56

    So jetzt isses mal wieder halb vor Spät, nach lecker Gans- Essen bei family und was erblicken meine müden Augen?
    Lieber Janus, ich würde Dir empfehlen Deinen Serotonin und Dopamin Spiegel zu senken (ich empfehle Dir trizyklische Antidepressiva und Neuroleptika), denn ich lese aus Deinem Beitrag eine gehörige Portion Paranoia, evtl als Psychose entstanden aus zuviel fruchtloser Nachgrübelei. Davon abgesehen, daß Deine mit ideologisch giftgrün (oder braun) markierten ;) Beiträge wohl weiß markiert auf weißem Hintergrund bleiben, möchte ich mich dennoch mit diesem Vorwurf ideologischer Befangenheit auseinandersetzen.
    Du siehst Dinge und Zusammenhänge, die nicht sind. Leider kennst Du mich nicht persönlich, was Dein Urteil wohl entsprechend vereinfacht. Die einzige Ideologie, um uns mal an diesem Begriff festzuhalten, die mich antreibt heißt Liebe und ihr Gegenstück Haß. Um Dir eine Selbsteinschätzung meiner Person zu geben, die bekanntlich trügerisch sein kann: Ich halte mich metaphorisch gesehen für einen Wanderer zwischen den Welten, resistent gegen jegliche Art von grober Manipulation, sehr stark seiner eigenen genetischen Zielrichtung verpflichtet, mit dementsprechend ausgeprägtem Überlebenswillen.
    Was ich damit sagen will ist dies:
    Du bist ein Rebell gegen die herrschende Verdummungsmaschine, genau wie wir alle. Das ist unsere Gemeinsamkeit und hier endet sie auch.
    Die meisten von uns sind in einer Dir unbekannten Form politisch. Wir kennen kein rechts und kein links, wir kennen aber richtig und falsch. Das zu akzeptieren setzt die Gesetze der Logik und einen klaren Verstand voraus.
    Ich fürchte, daß es bei Dir wie (ich verallgemeiner das mal) bei uns mit einem Gefühl des Mißtrauens anfing; die gebotene Realität der glitzernden Welt ließ sich nicht in 100% igen Einklang mit der persönlichen bringen und man hinterfragte das eigene Weltbild. Das Vakuum das durch einstürzende Weltbilder entsteht hat jemand bei Dir gefüttert und das mit einer doch allzu bekannten und auch zu Recht gefürchteten Ideologie (huch da war sie wieder). Wir haben gesehen, was die Gleichschaltung von rechts oder von links in dieser unserer Heimat (um Deinen Sprachgebrauch zu verwenden) mit ganzen Generationen gemacht hat und es war keine Alternative, ich kenne die Geschichten meiner Großeltern und deren Eltern, Geschichten von Krieg, Vertreibung, Hunger und Tod. Merkst Du nicht?:
    Dein ganzer Zorn wurde auf bestimmte Zielgruppen gelenkt. Dein Feindbild ist starr, es hat nur Dein durch Skepsis und Wissen erschüttertes Weltbild wieder gefestigt. Ich füttere Dich jetzt einfach mal mit einer Idee, ob sie Dir schmeckt ist eine andere Geschichte.

    Stell Dir vor,daß ein System selbst im einzelnen und in der Masse eine Art Gedankenrückkopplung erzeugt und damit selbst zum Leben erwacht. Stell Dir unsere herrschende Wirtschaftsordnung als Virus vor, der solange Wirtskörper vorhanden sind, immer mehr wachsen, sich immer stärker vermehren muß und seine Schöpfer mehr und mehr versklavt. Egoismus ist dem Menschen angeboren und ein lebenswichtiger Instinkt. Durch das System pervertiert wird er zu einer das System in seiner Eigendynamik und Entwicklung stärkenden Waffe.
    Was wiederum heißt: Komm von der Schiene runter irgend jemand hätte noch die wahre Kontrolle in diesem durch das SYSTEM bedingten Chaos. Reiche Menschen in ihrer Welt des Reichtums, gleich welcher Religion sie zugehörig sind arme Menschen in ihrer Welt der Knappheit und des Elends und die Menschen dazwischen einschließend. Da hat sich was verselbständigt und es wird die kreativen Köpfe vieler erfordern, da wieder rauszukommen,quasi ein Medikament zu entwickeln. Vergiß Rothschild, die Illuminaten, den Vatikan oder sonstigen Mistverschwörungsquatsch. Natürlich gibt es jene die das System für ihre Zwecke besser nutzen konnten, aber auch nur deshalb weil das System es zugelassen hat. Es hat alle versklavt und wenn es stirbt, nimmt es alle mit, ob reich oder arm.
    Beteilige Dich mit an der Diskussion um alternativen aber hör auf irgendjemand in eine poltische oder religiöse Ecke zu stellen, nur weil Du in einem quadratischen Raum wohnst, der nur 4 Ecken hat. Wir haben eine Welt und die ist rund. Und sie dreht sich um die Sonne. In diesem Sinne: Hebe Deinen Verstand auf eine andere Umlaufbahn, in Dir steckt mehr als Adolfs Gedankengänge weiterzustricken. Verlier Dich nicht selbst.

    Lieben Gruzz an alle und frohes Fest noch

  28. Von Jürgen am Sonntag, 26. Dezember 2004, 07:59

    "Wir sollten uns nicht so gebärden, als ob das Erkennen volkswirtschaftlicher Zusammenhänge nur denGralshütern vorbehalten bliebe, die auf der einen Seite wissenschaftlich, auf der anderen Seite demagogisch ihreverhärteten Standpunkte vortragen.

    Nein, jeder Bürger unseres Staates muss um die wirtschaftlichen Zusammenhänge wissen und zu einem Urteil befähigt sein, denn es handelt sich hier um Fragen unserer politischen Ordnung, deren Stabilität zu sichernuns aufgegeben ist."

    Ludwig Erhard, 1962




    Welche Männer!

    Welche Zeiten!

    Welche Ansichten!


    Und heute brüllt alles nach Spezialisten,
    wen eins und eins zusammenzuziehen ist.

    Menschenskind, sind wir wirklich soo am verblöden?

    Ich denke hier an die fünf Waisen

    (Schreibweise mit "ei" verbitte ich mir in Ermangelungw irklicher Weisheit bei den Betroffenen) weihnachten 2004,
    Grüsse Jürgen

  29. Von janus am Sonntag, 26. Dezember 2004, 09:32

    @Gmorrk

    > So jetzt isses mal wieder halb vor Spät,
    > nach lecker Gans- Essen bei family

    Die Gans war lecker, doch nicht das Gemecker.
    Koscheres Schwein darf leider nicht rein ?

    Tut mir leid: So viele Worte des Unwohlseins ! Kann man das auch in 1-nem Satz sagen ? Eigentlich sollte dem wackeren Norbert bloß Mut gemacht werden: Daß er nicht den ganzen Krempel hin-schmeißt.

    Gruß, janus
    .

  30. Von Arne am Sonntag, 26. Dezember 2004, 16:23

    Ich finde deinen Entschluss sehr bedauerlich ich bin erst vor kurzem auf diese Seite gestoßen und nahezu alle hier verlinkten Artikel sprachen mir aus der Seele ich finde es wriklich schade das es nun schon vorbei ist. Ich hoffe du überlegst dir das noch einmal anders. Ansonsten muss ich dir für deine viele Arbeit mit der Website danken.

    cu Arne

  31. Von Hagen Hilse am Sonntag, 26. Dezember 2004, 18:18

    Hallo Norbert,

    welcher Abgesang auf eine recht gelungene Seite im Netz.
    Im Prinzip ist es eine gute und richtige Entscheidung, seine Kräfte für die Arbeit an der Basis zu bündeln. Das versuche ich auch mit wechselndem Erfolg. Erfolg habe ich oft nur dann, wenn ich in meinen Mitmenschen einen "Gleichen" zu sehen bereit bin. Den von Dir oft zitierten Vollidiot gibt es nach meiner Beobachtung nicht, eben nur Menschen, die ziemlich hilf- und rastlos ihrer menschlichen Tragödie zu entfliehen suchen.
    Gruß H.H.

  32. Von Hans U. Scholz am Sonntag, 26. Dezember 2004, 18:23

    Lieber Norbert, liebe Feldpolitiker,

    wenn Du, wenn ihr wollt, und auch die Meinung anderer basisdemokratisch akzeptieren wollt, biete ich euch die elew-Seiten zum Fortsetzen feldpolitischem Informierens an. Das nur spontan, weil ich mir wünsche, dass es so weiter geht wie bisher.

    Alles Gute zum neuen, besonders für diese Gemeinde erfolgreichem Jahr,
    Hans U. Scholz

  33. Von Norbert am Sonntag, 26. Dezember 2004, 22:51


    Danke für Deine Pionierarbeit auf diesem Gebiet !

    Die Arbeit von Feldpolitik ist auch weiterhin wichtig - und zwar für die jungen Menschen und den Graubereich der potentiell kritisch denkenden Bürger. Ohne öffentliche Information erreicht man nicht die Massen (oder wenigstens Teile davon).

    Hier kann aber NET NEWS GLOBAL einspringen:
    http://net-news-global.de/

    Ausserdem gibt es ja noch BESSERE WELT LINKS,
    als Informationsquelle und Ideenforum um das gemeinsame Ziel einer besseren Welt zu erreichen: http://www.bessereweltlinks.de

    "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern !

    In diesem Sinne meine besten Wünsche,

    von Norbert für Norbert


    P.S. Von "Vollidioten" würde ich nicht sprechen. Die Mächtigen dieser Erde wissen sehr wohl was sie tun. Macht und Geld treibt sie an und lässt sie alles andere aus dem Blick verlieren.

  34. Von Thomas am Montag, 27. Dezember 2004, 13:34

    Hallo Norbert,

    danke nochmal für die Seite und auch für Deine Beiträge bei Telepolis.

    Als Du hier vor einem halben Jahr schon einmal gesagt hast, daß Du das nicht mehr in dem Umfang weiter machen willst, hatte ich fast sowas wie 'Verlust'angst und ich hab' mich denen angeschlossen, die 'weitermachen !' riefen.

    In letzter Zeit, hast Du dann öfter mal weniger neue links hinzugefügt und ich hab' mich dann immer gefreut: 'gut, er macht was für sich - lässt sich nicht mehr so auffressen, dann kommt es hoffentlich auch nicht dazu, daß er nochmal sagt, daß es ihm zuviel ist'.

    Das Ende, das Du diesmal gesetzt hast, macht mir klar, daß es Zeit wird, meine eigene Informationskonsumhaltung zu überdenken: Es reicht nicht, sich 'bequem' den Horizont erweitern zu lassen, von einem, der sich dafür abschuftet. Es muß auch mal eigene weitere Schritte geben - auch wieder eine Horizonterweiterung.

    Mir kam auch der Gedanke, daß Du in Deiner Rolle als 'Lieferant von links und Diskussionsstoff' auf die Dauer auch ausgenutzt werden kannst und auch davon abgehalten werden kannst, Deinem eigentlichen Ziel zu folgen.

    Es interessiert mich schon etwas, was Du so machst und was aus Dir wird. Deine feldblogs habe ich aber nur gelegentlich überflogen - vielleicht gerade weil die blog- Existenz eben nicht die relevante ist.

    Ich würde mir sehr wünschen, Dich in ein paar 5 Jahren an einer Stelle zu sehen, wo Du verantwortlich für viele von uns entscheidest.

    Alles Gute, Thomas

  35. Von Heiko am Montag, 27. Dezember 2004, 14:27

    Danke für den kleinen Lichtblick von feldpolitik. In der grauen Mainstreammaschine war es doch immer der Farbklecks. Helfen wir unseren Mitmenschen sich selbst zu finden und der Wahrheit näher zu kommen. Auch wenn ermüdend, ist es doch am friedlich effektivsten: Beständiger Tropfen höhlt den Stein.

    Liebe Grüße und für eine bessere Welt
    Heiko

  36. Von Leo am Montag, 27. Dezember 2004, 15:35

    Lieber Norbert,

    danke für die Arbeit! Eine wichtige Seite zur Empfehlung an frisch Politisierte geht verloren. Schade. Ich verstehe die Umorientierung deinerseits, aber warum das eine tun und das andere lassen? Schließlich muss man erstmal lesen und verstehen, bevor man zum Handeln kommt...
    Viel Freude und Erfolg mit den weiteren Projekten. Möge das Regiogeld viel bewirken.

    Gruß aus Berlin

    @Janus: Wie ist es möglich, dass ein Feldpolitik-Leser solchen antisemitischen Schwachsinn schreibt???

  37. Von Christian (der Andere) am Montag, 27. Dezember 2004, 16:19

    NICHT AUFHÖREN!

    Hey Norbert, wie wäre es, wenn Du ein paar noch nicht ganz so vom täglichen Wahnsinn genervten Menschen den täglichen News-Feed überlässt?

    Und das Feldblog bleibt uns doch erhalten, oder?

  38. Von Christian (wieder der eine) am Montag, 27. Dezember 2004, 17:07

    Da kann ich nur Christian (dem anderen) zustimmen.
    Wäre es nicht einen Versuch wert, kleines Team von vielleicht 3 engagierten Leuten zusammenzufinden, die deine Arbeit fortsetzen, Norbert?

  39. Von janus am Montag, 27. Dezember 2004, 20:58

    @leo: Wie ist es möglich, daß ein Feldpolitik-Leser solchen antisemitischen Schwachsinn schreibt???

    Tja, wenn es man SO einfach wäre, daß man die "Guten" erkennt am Gemeinde-Status. Genau hin-schauen !

    -------------

    > antisemitischen Schwachsinn

    Das neue AS-Projekt hat schon 173 kByte ! Also Vorsicht beim Drauf-Klicken !

    Gruß, janus

  40. Von Erik am Dienstag, 28. Dezember 2004, 19:15

    Wir befinden uns alle in dieser Welt.
    Diese Welt wird sich aendern.

    Wir alle, die erwacht sind muessen auch damit klar kommen. Es ist nicht leicht, das alles zu wissen.
    Man fuehlt sich, als wuerde man einem Film zuschauen. Einen Film, in dem 90% der Menschen fremdgesteuert sind.

    Deswegen gibt es erstmal einen wichtigen Grundsatz:
    Man sollte sich erst um sich selbst kuemmern.
    Lernen seine eigene Schwingung so stabil wie moeglich zu halten.

    Schafft man das nicht, kann es passieren, dass man mit dem ganzen Wissen ins Schleudern kommt. Anfaengt zu zweifeln und selbst nagativ wird!

    Also kuemmert euch um euch selbst. Sonst koennt ihr niemandem helfen.

    Informiert euch ueber die Chakras des Koerpers und deren Bedeutung. Lernt sie zu verstehen.
    Informiert euch ueber den Unterschied von Natriumchlorid und wirklichem Salz mit 84 Elementen.
    Lernt ueber Lebendiges Wasser und dass ihr eigentlich keine Krankheiten fuerchten muesst.
    Lernt warum es die Krankheiten gibt. Lernt zu hinterfragen.... und die Erkenntnisse kommen immer mehr.

    Wenn so eine Seite aufgegeben wird, ist das schon sehr Schade. Aber sie hat sehr viele Menschen geholfen!! Das sollten wir bedenken.
    Norbert wuensche ich alles Gute...

    Es kommt wie es kommen muss :)

    Ich wuensche allen die dies lesen einen klasse Rutsch und ein wunderschoenes 2005!

    An Angel?!







  41. Von Stephan am Dienstag, 28. Dezember 2004, 21:51

    Norbert, viel Glück bei allem was Du tust. Es war eine schöne und spannende Zeit.

    Schöne Grüße un nen Guten Rutsch aus München :o-)

    Stephan

    Wir sind die Guten. Und wir können etwas ändern. Denn wir sind viele.--:-D

    http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=1601&MenuID=8&MagID=59&sid=su622451412174896962

  42. Von 2nd_Ralf am Dienstag, 28. Dezember 2004, 23:18

    @Norbert:
    Es geht ja Vielen so, aber auch ich bin etwas geschockt. Zumal ich hier (indirekt) schon mal Mark Twain zitiert hatte (und nun deine Reaktion prompt folgt...?)
    Ich hoffe, dass du gut voran kommst. Aber sag' mal - gibt es künftg vielleicht ein ähnliches Portal o.ä., das über deine/eure Erfahrungen berichtet; Tipps gibt, wie man "Pionierarbeit" beginnt? Immerhin hast du es ja geschafft viele Leute aufzurütteln, nicht wenigen fehlt aber der praktische Ansatz.

    Alles Gute, vielleicht lernt man sich ja mal persönlich kennen!

  43. Von Norbert am Mittwoch, 29. Dezember 2004, 00:28

    Sooooo viele Kommentare, das ist aber schön. Liebe Grüße in alle Welt...

    Nur kurz und nur zur Sache: Feldpolitik.de ist VORBEI. Ich glaube es hilft, sich zu Neuem hinzubewegen, wenn man mit Altem WIRKLICH abschließt. Was aber nicht heißt, daß das Thema vorbei ist. Manchmal muß man aber nicht nur den Namen wechseln... Wenn der oder die eine oder andere Lust hat, an etwas Ähnlichem mitzuwerkeln (Texte schreiben? Links suchen/eintragen/verwalten? Andere Ideen?), der wird einen Weg finden, mir eine eMail zu schreiben und mir mitzuteilen, was er/sie beizutragen gedenkt. Aber nich hetzen, bitte =8-]

    Wer Regiowährungen auf die Beine stellen will könnte Mitstreiter beim (sogenannten) "Freiwirt-Finder" finden. Lausitzer (Heimat!) und Leute aus dem Dresdner Umfeld sowie all jene, die unser Wissen brauchen können, sind herzlich eingeladen, uns zu kontaktieren...

    Hab ich was vergessen? Achja, was ganz Wichtiges:

    feel free.

  44. Von Achim am Mittwoch, 29. Dezember 2004, 10:24

    Sehr sehr schade, dass Feldpolitik zu Ende geht.
    Alle Gute weiterhin, Norbert!

  45. Von Fred am Sonntag, 02. Januar 2005, 15:09

    Danke für alles!

  46. Von Konrad am Montag, 03. Januar 2005, 14:29

    Lieber Norbert,

    es ist schade, denn feldpolitik.de stand auch auf meiner regelmäßigen Besuchsliste. Aber Du hast vollkommen recht damit, dass die Wirklichkeit das ist, was Du ändern kannst. Vor den Ereignissen der Weltpolitik geht es uns wie dem Kaninchen vor der Schlange, und wir vergessen vor lauter Hilflosigkeit, das Naheliegende zu tun.
    Und eigentlich hatte ich mich auch schon gefragt, warum gerade Dresden zwar gleich zwei profilierte Freiwirte, aber noch kein Regiogeldprojekt hat . . . (oder hat es?)
    Ach ja: Ich stimme Christian (37.) zu, dass ein Ende bei Feldpolitik doch nicht zwingend ein Ende des Feldblogs bedeuten muss. Du schreibst einfach zu gut, um uns Deine Texte vorzuenthalten.
    Und: Ich hoffe, dass Dein langes Schweigen bei Systemfehler.de sich mit Weihnachtsferien erklären lassen. Da wartet noch eine Antwort an einen Mustererkennungsagenten auf Antwort . . .

    Ganz liebe Grüße und viel Glück im Neuen Jahr,
    Konrad

  47. Von Missy am Montag, 03. Januar 2005, 17:26

    Okay, dann auch von mir hier als Kommentar *g*:

    Norbert...Danke dir für deine wirklich wichtige Arbeit und vor allem Feldpolitik durch die ich die richtigen Kontakte für die weitere Arbeit an der Basis gefunden habe.

    Und was wie du schreibst am allerwichtigsten ist:

    Das ich das beschissene Gefühl verloren hab` hier alleine zu sein auf diesem ver(w)irrten Planeten.

    In diesem Sinne: Let`s rock ;-)

    Allerliebste Grüße,
    Missy

  48. Von Thomas am Mittwoch, 05. Januar 2005, 12:35

    Auch von mir ein Dankeschön für all die Arbeit in den letzten Jahren!
    Etwas schade ist es schon, dass es Feldpolitik nicht mehr geben wird - aber es stimmt auch, dass bloßes Zuschauen nichts ändern wird.

    In diesem Sinne viel Erfolg und Kraft bei all deinen weiteren Projekten!

  49. Von mic am Mittwoch, 05. Januar 2005, 18:36

    "Wer sich bilden will, muss zuerst einmal zu zweifeln verstehen, denn der Zweifel des Geistes führt zur Entdeckung der Wahrheit"
    (Aristoteles)

    In diesem Sinne: Danke Norbert, für diese Website, Dein Engagement und dass Du uns an Deinen Gedanken/Erkenntnissen hast teilhaben lassen.

    Feldpolitik hat sicherlich so manchem bei der (nun ja, nennen wir es mal persönlichen) Weiterentwicklung geholfen.
    Und es ist natürlich sehr schade, dass diese Website nicht mehr weitergeführt wird.
    Aber absolut verständlich. Denn wenn man ein bestimmtes Prinzip erst einmal verstanden hat, dann macht es einfach keinen Sinn mehr immer weiter, immer wieder neue "Anwendungsbeispiele" zu sammeln. Dann sollte man besser die gewonnenen Erkenntnisse in "praktische Anwendungen" verwandeln und/oder nach weiteren/tieferen suchen ...

    Ich hoffe, dass andere - wie z.B. net-news-global - die von Feldpolitik angefangene Aufgabe übernehmen und weitereführen.
    Damit auch Späteren dieser Weg offensteht ...

  50. Von guan am Mittwoch, 05. Januar 2005, 21:40

    ...einfach nur nen fetten Dank für die vergangenen Tage und Monde! War immer ne interessante Lese, wo es sich gelohnt hat, vorbeizuschippern... :)

    Viel Kraft für die kommenden Projekte wünscht
    guan

  51. Von l.e.o. am Freitag, 07. Januar 2005, 02:24

    tia nobert es gibt einen gutenn satz der past,
    ist von kurt cobain:

    its better
    to burn out than to fade away.

    wer denkt DAS war es schon hat unrecht.
    es fängt erst an!

  52. Von Volker am Montag, 10. Januar 2005, 13:18

    Mehr als Schade, dass es nicht weiter geht. Diese Seite war immer einen kurzen Sprung wert. Und viele Nachrichten wurden an Freunde Bekannte usw. weitergeleitet.

    Trotzdem Dank für den Einsatz und die tolle Seite - vielleicht gibt es ja irgend wann einmal ein Zürück????

    Alles Gute für 2005!!!

  53. Von janus am Donnerstag, 13. Januar 2005, 00:26

    Zitat:

    > Mit mehr als 350 Millionen Euro für die Flutopfer in Asien hatten die Deutschen einen neuen Spendenrekord aufgestellt.

    Ja, sehr schön. Aber damit brüstet man sich nicht. Das ist ja regelrecht peinlich ! Offener Brief:

    Liebe Leser im Ausland !

    Wir Dtn haben gerne gespendet und bitten um Nachsicht für die arrogante Art & Weise, wie unsere zentral(rats?)-gesteuerte Medien-Mafia darüber berichtet. Bitte, nehmen Sie unsere tiefe Scham entgegen für die jämmerliche Rolle derjenigen Dtn, die vom Hotel-Balkon aus gefilmt haben, anstatt sich parterre zu begeben, um Ertrinkende zu retten.

    Im Namen des Volkes !
    www.PolFor.de
    .

  54. Von Moonfire am Freitag, 14. Januar 2005, 07:59

    Danke für die informative Feldpolitik Seite und alles Gute für die Zukunft

  55. Von Huschrückwärtsdurchdiezeit am Samstag, 15. Januar 2005, 19:48

    ein - leider viel zu spätes Dank an den/die Macher dieser Page. Leider wurde ich erst heute darauf aufmerksam gemacht und lese als erstes gleich mal das diese Seite nicht mehr weiterarbeitet - schade. Wir sind so wenige und sie sind so viele. Jedenfalls sehe ich hier noch Lesestoff für Wochen da ich mich systematisch hier durcharbeiten werden :-)
    falls was neues kommt - bitte rechtzeitig Bescheid sagen. email-addy ist ja dabei

    in jedem Fall: Danke, danke, danke

  56. Von Detlef am Dienstag, 18. Januar 2005, 17:56

    Hallo Norbert.
    Danke für alles und alles Gute auf deinen Weg!
    Detlef

  57. Von janus am Mittwoch, 19. Januar 2005, 16:36

    @Norbert:

    > Möge die Seite künftig ein Museum sein und uns
    > mahnend daran erinnern, daß das dunkle Zeitalter
    > auch mal ein Ende haben kann.
    > Denn alles ändert und entwickelt sich...

    Klingt gut, und es stimmt, das mit der Entwicklung. Leider in die falsche Richtung, wenn wir uns nicht wehren. Bestes Beispiel ist die Abschaffung der guten alten D-Mark über unsere Köpfe hinweg.

    > Den regionalen Währungen gehört die Zukunft.

    Die D-Mark WAR die ideale regionale Währung ! Die schlauen Briten haben sich genau DESHALB ihr Pfund erhalten. Deshalb:

    *** Wir wollen die D-Mark zurück, ***
    ****** parallel zum Euro ! ********

    Machen wir den Bonzen gehörig Dampf !

    Gruß, Janus
    .

  58. Von Marko B am Sonntag, 30. Januar 2005, 01:22


    Lieber Norbert!

    Vielen Dank für Deine Mühe und Arbeit,
    Danke für die vielen guten Artikel, und
    Danke für die vielen guten Ideen.

    Einen (Groß)Teil davon trage ich in mir und
    durch die Welt, und kann so hoffentlich ein bißchen was dazu beitragen, dass nichts von dem, was Du hier gedacht hast, verloren geht, geschweige denn "unnütz" war.

    Du hast mit Deinem Schreiben und Denken schon
    eine ganze Menge bewirkt.

    Vielleicht wirklich mehr als Du denkst.

    Meiner einer beschäftigt sich mit dem Thema
    "Regiogeld" mittlerweile sehr intensiv,
    als "attacie" und im Rahmen meines Studiums als
    "Stadt- und Regionalplaner/-Entwickler", ich
    wurde sogar für Oktober 2005 für einen Vortrag
    von der Friedrich-Ebert-Stiftung nach Fulda eingeladen, um über "Chancen und Potentiale für
    ländliche Räume durch Regiogelder" zu erzählen.

    Das Publikum ist sehr erlesen, eher "konservativ".

    Bin mal gespannt....! Lass uns einfach träumen und
    umsetzen, träumen und umsetzen. Das wird schon!!!


    Ich wünsche Dir und allen Lesern dieser Seite
    weiterhin alles Gute.

    Gruß, Marko B.

  59. Von Regina am Dienstag, 01. Februar 2005, 20:11

    Danke für Deine Arbeit - Ich habe davon profitiert!

    Alles Gute
    Regina

  60. Von Rico H. am Mittwoch, 02. Februar 2005, 02:23

    Sehr guter job! Kann Dich gut verstehen, hoffe trotzdem, daß Du wiederkommst!

  61. Von Parasit werd ich von Clement genannt am Mittwoch, 16. November 2005, 13:23

    Hilfe ich brauche einen Arbeitsplatz:

    Ich bin seit einiger Zeit schon arbeitslos. Um genau zu sagen, seit fast 10 Jahren. Echt meine Herren und Damen der bundesdeutschen Führungseliten der Arbeiterklasse. Ich habe gekämpft für meinen Arbeitsplatz. Hätte sogar beinahe dafür ein Verfahren an den Hals gekriegt, weil ein sogenannter Ordnungshüter meinte, meine Trillerpfeife sei zu laut gewesen und das käme doch einer Ruhestörung gleich. Nun ja, wusste ich das Deutschland seit Jahren schläft? Keine Sorge meine Führungsmannschaft der Unterprivilegierten. Hab ich natürlich alles abgewendet. Mit 10,-Euro biste ja heute immer dabei, wenn Du dich im öffentlichen Raum irgendwo in Deutschland bewegst. Sie kennen ja diese netten Überall - Wegelagerer sicher auch. Hab mir gedacht, dass zahlste mal schnell. Dem Staat geht es ja so schlecht und auf mein Moos ist verlass und ich kann dann sagen: Ich bin Deutschland.

    Also, Sie merken, kämpfen kann ich! Ich gebe da immer klein bei wenn der Staat mir irgendwelche Ordnungsfehler zur Zahlungsbereinigung unterschiebt. Und Ordnungspolitisch bin ich auch noch leicht zu händeln und stehe stramm in Reih und Glied für mein ordnungsliebendes demokratisches Vater oder auch Mutterland. Jetzt mit der neuen Kanzlerin sowieso. Der Staat tut ja so viel für mich, habe ich gedacht, dass ich die 10,-Euro Ordnungsgeld für mein Vater/Mutterland und für den ordnungspolitisch leisen EU- genormten und genehmigungspflichtigen Arbeiterplatzerhaltungskampf mit Zahlung von 10,- Euro ruhig aufbringen kann, mein, sogar muss. Außerdem habe ich dann auch gemerkt, dass ich jetzt nach dem Motto „Du bist Deutschland“ ein echter Deutschlandkämpfer bin, a la mit wenigstens mal 10,- Euro biste beim Wiederaufbau dieser tollen Republik dabei. Es war ja schon immer so, dass alle Menschen vor dem Gesetzt gleich sind und man für Nichtigkeiten in diesem Land immer nur draufzahlt. Aber diesmal habe ich diese kritischen Töne beiseite gelegt und widerstandslos gezahlt. Ich wusste ja auch nicht, dass meine Trillerpfeife so störend laut war, dass dies derart ordnungspolitisch gehändelt werden musste. Aber für Ordnungshüterarbeitsplätze zahle ich gerne nach dem Motto: schon wieder jemand von der Straße weg. Zum Einkassieren würden ja jetzt sowieso schon nee ganze menge Leute vom Staat eingestellt. LKW-Autobahnmaut und so. Merkwürdig; Die Autobahn stand auch bei anderen deutschen Führern der Vorzeit als Wirtschaftswachstumslokomotive. Auf welcher Strecke bleibt das Moss der Maut nur???? Wird das Volk was davon haben????



    Nun ja, das wollte ich Ihnen eigentlich überhaupt nicht erzählen. Seit ich arbeitslos bin, sammele ich mir immer die Tageszeitung des Nachbarn aus der grünen Tonne. Gut das es die gibt. Und die lese ich dann sehr genau und durchforste diese nach Arbeitsangeboten. Und den Wirtschaftsteil den lese ich jetzt auch. Jeden Morgen suche ich dann den Wirtschaftsaufaufschwung, der nach der Verhartzungseinführung von meinen Arbeiterführerkanzler versprochen worden war, genauso wie die blühenden Landschaften im Osten des 16jährigen Stillstands- u. Aussitzkanzlers. Ich finde es klasse, das Ihr Euch jetzt zusammen getan habt, sozusagen als eheähnliche Gemeinschaft ohne Geschlechtsverkehr.

    Nun ja, auch das wollte ich Ihnen eigentlich überhaupt nicht schreiben. Ich bin ja so froh, dass wir Arbeitslose jetzt über die Mehrwertsteuererhöhung und sonstigen Kürzungen und weiteren versteckten Gebühren und Abgaben den Staatshaushalt sanieren dürfen, damit Sie uns über diese Umverteilung weiter unsere großzügigen monatlichen "Hilfspäckchen"packen können. Nur deshalb bin ich ja noch in der Lage, mich überhaupt auf dem Deutschen Arbeitsmarkt bewerben zu können.

    Und das möchte ich jetzt auch tun. Sie wissen, für eine Bewerbung bekomme ich vom Arbeitsamt 5 Euro bezuschusst, aber nur wenn ich das explizit beantrage. Ansonsten ist das Geheimsache im Amt der neuen Möglichkeiten. Das ist ja die Summe, die jede Partei für jede Wählerstimme bekommt. Sie bekommen dann Ihren Arbeitsplatz und ich aber nicht. Wenn also der neue Bundestagspräsident vorschlägt, nur noch alle fünf Jahre eine Wahl abzuhalten, dann schneidet Ihr Euch doch ins eigne Fleisch. Habe ich mir so gedacht. Viel wählen gehen lassen, bringt doch richtig Moos von der Staats- in die Parteikassen. Und außerdem suggerieren Sie, wenn das Volk oft zur Wahl gehen muss, es wäre an der demokratischen Willensbildung beteiligt. Und nach jeder Wahl müssen Minister gehen, und müssen weiter fett versorgt werden. Und Neue kommen und wollen fett Versorgte werden. Zu diesen Versorgten möchte ich jetzt auch gehören. Haben Sie da einen Platz irgendwo für mich????

    Ich könnte zum Beispiel vor dem Schlafzimmer der Merkel wache schieben, falls der Münte meint, der neue Wahlbetrügermiteinandervertrag würde mehr hergeben und auch noch zum nächtlichen Verkehr berechtigen. Sprich: Ich möchte gerne Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehr - Ministerium werden. Oder doch besser im Verteidigungsministerium. Ich könnte ja dann die fetten Diäten der Abgeordneten und die der Herren Minister und anderer hochbezahlter Staatsdienerversorgten vor dem Volk verteidigen. Lassen Sie mich Ihr Verteilungsverteidigersekretär werden. Dieser Posten ist hochbezahlt aber absolut überflüssig, wie ich heute im Wirtschaftsteil gelesen habe. Aber ich möchte schon arbeiten für meine Volksverdummungsentscheider. Aber als Verteidiger der Staatsknete- und Diätversorgten würde ich mich mit meiner Trillerpfeife vor das Volk stellen und denen mal so richtig einen vorpfeifen und wenn es sein muss auch blasen. Das mache ich nämlich sehr gerne und müsste dann auch sicher kein Ordnungsgeld mehr zahlen wenn ich auf die Straße gehe. Dann gehöre ich zu Euch; fahre mit Blaulicht und Personenschützer und pfeif mit Euch - den - und - auf - den Wahlbetrugs-Hip-Hop. Wenn ich kein Wahlbetrügersekretär im Verteidigungsministerium für Ihre Verteilung der Staatsfinanzen werden darf, kann ich jetzt doch wohl zumindest meinem Arbeitslosenvermittler meine Bewerbung zur Abrechnung vorlegen. Das ist ja dann auch schon was und mit Deutschland wird es dann wieder aufwärts gehen. Wenn es mit dem Aufschwung nicht hinhaut dann erhöhen wir die Ministergehälter, kaufen neue Dienstwagen und erhöhen die Diäten. Das ist doch dann ein Punktueller schöner Aufschwung. Auf in den End- Sieg - Kampf - Genossen und vollversorgte Staatsdiener.

    Ihr alle seid Deutschland!

    Frage: Wer war bisher Deutschland????

    Aber bitte, bitte, auch ich möchte dem Staat dienen. Ich wiederhole: Dem Staate dienlich sein! Lassen Sie mich Parlamentarischer Staatssekretär (PSt.) werden. Gehaltseinstufung kennen Sie: Dem PSt steht ein eigener Ober - Klasse -Dienstwagen mit Chauffeur zur freien Verfügung, dazu zwei Sekretärinnen, ein Referent und zwei repräsentative Büros, eins im Bundestag, eins im Ministerium. Die Bezüge liegen bei gut 13.500 Euro im Monat. Danke für diesen Arbeitsplatz. Jetzt kann ich endlich Deutschland dienen. Jetzt bin ich endlich Deutschland.



    Laut Ihres Ex-Arbeitsministers Clement



    Ihr Parasit und Schmarotzer

    PS. "Faktisch setzen straff organisierte Minderheiten ihre Interessen – legitim oder nicht – gegen die objektiven Interessen der nicht organisierten Mehrheit durch."

  62. Von Müllermilch. Jetzt packe ich mal aus. am Mittwoch, 16. November 2005, 14:41

    Betreff: Eine schöne Geschichte über Herrn Müller

    Müllermilch......

    Das hier, das ist der Herr Müller. Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, also ganz im Süden.

    Der Herr Müller ist ein Unternehmer und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt ward. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt.

    Die Sachen, die der Herr Müller herstellt sind so gut, daß sogar der Herr Bohlen dafür Werbung macht. Weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und
    zwar baut er sie in Sachsen, das ist ganz im Osten.

    Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut.

    Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr
    Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt.

    Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt.

    70 Millionen, das ist eine Zahl mit sieben Nullen, also ganz viel Geld. Viel mehr, als in euer Sparschwein passt.

    Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 Leute eingestellt.

    Hurra, Herr Müller! Toll die Firma Müllermilch!

    Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, daß er sie
    gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken die Milchprodukte herstellen.

    Naja, eigentlich hat er das ja schon vorher gewußt, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, es ist nämlich kein Geheimnis.
    Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben.

    Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so. Also was hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, da hat der Herr Müller auch eine Fabrik.

    Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht, er hat sie geschlossen
    und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren.

    Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, daß der Herr Müller 17 Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er abgebaut hat.

    Dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen.

    Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wißt ihr, daß der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro geschenkt bekommen hat - obwohl kein Weihnachten ist.

    Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht.

    Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum, sondern er sorgt auch dafür, daß es ihm besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller. Geiz ist echt geil.

    Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurden. Die schmeckt gut und es passten 500 ml rein, das ist immerhin ein echter halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern.
    Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin, sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller. Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir alle.

    Wenn ihr jetzt fragt, warum solche ekelhaften Schmarotzer wie der Herr Müller nicht einfach an den nächsten Baum gehängt werden, dann muß Ich euch sagen, daß man so etwas einfach nicht tut. Und für den Müller in den Knast gehen lohnt doch nicht!

    Herr Müller ist eben so etwas wie Deutschland: ein gutes Beispiel für euch alle! Nach dem Motto: Ich bin Deutschland. Du bist nix!

    Aber es gibt Möglichkeiten:

    Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann laßt doch einfach die Sachen von dem guten Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine Bedeutung hat.

    Eine ganz und gar erfreuliche Geschichte - oder?

  63. Von deryaa am Donnerstag, 27. April 2006, 19:53

    wie gehts



Empfehlung:
Peak Oil