Hemp for Victory: Hanf, Cannabis, Marihuana - Die verbotene Pflanze
Norbert am Tuesday, 11. May 2004, 16:37
Pssst, in diesem Text geht es um verbotene Sachen. Na, es geht nicht um sowas wie Vergewaltigung, Folter, Kindesmißbrauch, Parteispenden, Korruption oder Angriffskriegstreiberei. Aber fast. Es geht um eine Pflanze! Eine verbotene Pflanze.
Der Mensch ist ja bekanntlich eine der größten Intelligenzbestien, die je auf diesem Planeten gelebt haben. Deswegen kann der Mensch seine Taten auch immer begründen. Und das nahezu global geltende Verbot der Pflanze Hanf/Cannabis/Marihuana ist wohlbegründet: Hanf ist eine Droge. Und Drogen sind gefährlich, das weiß mensch schließlich. Steht in jedem besseren Gesetzbuch. Punkt. Ende der Diskussion.
Wie viele Tote gibt es jährlich durch Alkohol? In Deutschland 73.000. In einigen Ländern sind bis zu 20% aller Todesfälle auf Alkohol zurückzuführen. Und wie viele Tote gab es durch Cannabis? Null. In Zahlen: 0. Welche Substanz ist also giftiger? Die eindeutig gefährlichere Droge ist Cannabis, denn sie trägt nichts dazu bei, die Überbevölkerung in den Griff zu bekommen. Deshalb muß man es verbieten. Keine Frage.
Sogar Mel Gibsons Film über Jesus von Nazareth, der
selbst Kiffer gewesen sein soll, hat in den Kinos mehr Todesopfer gefordert als Cannabis. Warum verbietet man nicht Mel Gibson? Oder Filme allgemein?
Die Aufklärung der Menschen über die Pflanze und ihre psychoaktiven Wirkstoffe ist nicht nur nicht rudimentär vorhanden, sie ist gar nicht vorhanden. Kinder und Jugendliche kommen auf Umwegen an das grüne Kraut, können aber weder mit ihren Eltern, noch mit Lehrern oder anderen Personen drüber reden, denn das würde einen Tabu-Bruch bedeuten und - das ist Kollateralschaden der Cannabisprohibition - Bestrafung nach sich ziehen. Und im Aufstellen von Tabus und im Bestrafen von Dingen, die von denen sie keine Ahnung haben, ist mensch echt Meister. Das "Erwachsenen-Lager" tabuisiert etwas, was es selbst nicht versteht. Äußerst weitblickend...
Natürlich zieht die Einnahme von Cannabis Veränderungen im Körper nach sich. Das ist Sinn der Einnahme. Daß Veränderungen der Körperfunktionen (auch und grade bei Kindern und Jugendlichen) Probleme bereiten können, dürfte klar sein. Daß Drogen süchtig machen können ebenso. Ab wann man von Sucht sprechen kann, welche Nachteile das genau hat, wie man da wieder rauskäme - all das steht dank der Tabuisierung und Kriminalisierung nicht zur aufklärenden Debatte. "Sucht" und "Rauschgift" als Schlagworte müssen reichen. Aber hey: Kann ein zuviel an Zucker nicht Diabetes auslösen? Ein zuviel an Hamburgern Fettsucht? Ein zuviel an TV ein eingeschränktes und verzerrtes Weltbild? Lachen wirkt wie Kokain, ich finde, wir sollten es verbieten! Genug gelacht für dieses Leben, Koks ist eine Droge, wer lacht stimuliert dieselben Hirnregionen - das gehört verboten! Mein Hirn gehört dem Staat. Und wenn mir was nicht paßt, kann ich ja nach drüben gehen...
Cannabis ist inzwischen nach Alkohol und Tabak die meistkonsumierte Droge in Europa (abgesehen vom Fernsehen). Die (parlamentarisch-)"demokratische" Gesellschaft diskriminiert also eine Minderheit und findet das völlig okay. Seltsamerweise sind aber grade sehr viele derjenigen, die sich für mehr als Soaps und Gerichtsshows interessieren, Liebhaber des verbotenen Krauts. Viele der sogenannten "Kulturell Kreativen" greifen lieber zu einem gepflegten Pfeifchen als zum Kopfschmerzmacher Alkohol. Oder um mal eine Stelle aus dem Kurzfilm "Super Grass" zu zitieren und einen dieser gefährlichen Kiffer selbst sprechen zu lassen: "It makes you think about stuff. People thinking? Man, that really freaks them out!" Die Tabuisierung von bewußtseinsverändernden Substanzen in unserer Gesellschaft sorgt zum Beispiel dafür, daß die Wirkungsweise jeder Droge gleichgesetzt und nur in den Kategorien wie "erlaubt/verboten", "süchtig machend/hochgradig süchtig machend" unterschieden wird. Wer stellt die Frage: Warum machen es die Leute, wo es doch verboten ist und die Gefahr einer Sucht besteht?
Verwirrend ist auch die Inkonsequenz der Intelligenzbestie Mensch. Man stelle sich vor, wir kriegen mal Besuch vom Sirius (woher auch sonst? ;-) ). Wie sollen sich die armen Kreaturen in unserer Drogenrealität zurechtfinden? Das Nervengift Koffein (in jeder guten Tasse Kaffee bis zum Aufputschen vorhanden) ist erlaubt, das Nervengift Kokain nicht. Der gemeine und berauschende Fliegenpilz darf weiterhin unbehelligt und verbotsfrei im Wald stehen, die Grünpflanze Cannabis gehört dagegen ausgerottet. Das ganze dürfte so verwirrend sein, daß die Besucher vom Sirius schnell nach einem Beruhigungsmittel fragen werden: Und dann kriegen sie Pillen von "Gesundheit"skonzernen, deren körperfunktionsverändernde Drogen nicht nur relativ frei erhältlich sind, sondern sogar beworben werden dürfen. Daß Cannabis gegen Migräne, Verkrampfungen, Depressionen, Appetitlosigkeit und vieles mehr helfen kann, weiß der gemeine Erdbewohner nichtmal. Da hat die Propaganda ganze Arbeit geleistet und aus Konzern-Sicht ist das nur sinnvoll: Könnte bei einer Legalisierung der Pflanze doch jeder seine Medizin auf'm Balkon anpflanzen und müßte sie nicht zu überhöhten Preisen der Gesundheits-Mafia abnehmen. Denn Cannabis ist nicht viel komplizierter anzubauen als Tomaten und die einzige Verarbeitung besteht darin, es zu trocknen. Die Herstellung von Alkohol ist dagegen nicht nur komplizierter, sondern auch gefährlicher, da Substanzen entstehen können, die zur Erblindung
und anderen Schäden führen können. Aber ist ja auch wahr: Eine Legalisierung von Cannabis für Erwachsene würde womöglich haufenweise Arbeitsplätze in der Alkoholsuchtindustrie kosten. Und Wirtschaft geht vor...
Nie werde ich mein erstes Mal vergessen (Fido-Signatur: Es tat Nivea als beim ersten Mal). Mein erstes Mal als ich diesen Typen mit dem 5-Kilo-Vorschlaghammer sah. Er drosch damit auf die Rückscheibe von Henry Fords Plastikauto ein, welche nichtmal einen Kratzer abbekam. Es wurde 1941 aus Fasern, zu denen Hanf gehörte, gebaut und sollte mit Hanf-Öl betrieben werden. Das Plastik war leichter als Stahl und hielt 10mal mehr aus, ohne zu verbeulen. Mach das mal mit deinem Auto: Nimm einen Hammer und schlag auf die Rückscheibe. Und wenn sie kaputt ist, solltest du dich fragen: Warum gibt es seit über 60 Jahren Technologien, von denen du nichtmal gehört hast? Technologien an denen eine Pflanze beteiligt ist, welche heute wegen ihrer anderen Wirkstoffe auf dem Index steht: Hanf. Diese Szene mit dem Plastik-Auto kann sich übrigens jedermensch (offenen Mundes?) anschauen, der sich die Dokumentation "Hanf - Das Milliarden-Dollar-Kraut" besorgt, in welcher auf die Nützlichkeiten der verbotenen Pflanze eingegangen wird. Der Name der Doku macht es bereits deutlich: Der Marktwert der Pflanze ist enorm und zwar nicht nur wegen der psychoaktiven Substanzen, sondern vor allem wegen der anderen Nützlichkeiten des Pflänzchens mit der charakteristischen Blattform.

(Filme, in denen Hanf eine Rolle spielt oder wo ihm ein (Neben-)Denkmal gesetzt wurde: Pulp Fiction, Jackie Brown, Four Rooms, Big Lebowsky, Lammbock, Grasgeflüster, Im Juli, Solino, Kurz und Schmerzlos (Grüße an Fatih Akin!), Irgendwann in Mexiko (Johnny Depp, du oller Cannabinoider, du!), Dude where is my car, "Bube, Dame, König, GrAS", The Doors, The 60s, Go!, Trainspotting, Road Trip, Nach Fünf im Urwald (mit Franka Potente) und viele mehr... Die ganze Filmindustrie muß voller Kiffer stecken... Sollte man Filme doch langsam verbieten?
Hanfpflanzen werden bis zu 4 Meter hoch. Die Fasern sind wesentlich stabiler und länger als die Fasern von Holz, trotzdem roden wir weiterhin in Zeiten des Klimawandels weltweit uralte Wälder, um unseren Papierbedarf zu decken anstatt Hanffasern einsetzen zu dürfen. Hanf ist eine einjährige Pflanze, braucht also grade mal 1 Jahr, um erntereif zu werden, wogegen Bäume oft Jahrzehnte bis Jahrhunderte brauchen. Hanf produziert Samen, die genauso nahrhaft sind wie alle anderen Samen und Samenprodukte (Brot?), die mensch zu sich nimmt (und sie sind natürlich frei von psychoaktiven Wirkstoffen). Aus den Samen kann man Öl machen, welches nicht nur eßbar ist (genau wie Sonnenblumenöl) sondern auch als Treibstoff oder als Kosmetika Verwendung finden könnte. Mischt man Reste der Pflanze mit Kalk, so entsteht daraus ein extrem harter, aber wesentlich leichterer Beton (ein Sechstel!) als würde man Sand nehmen.
All diesen Funktionen beraubt sich die Intelligenzbestie dieses Planeten durch ein Verbot einer Pflanze.
Bei soviel offenbarer Dummheit steht natürlich die Frage nach den Gründen. Warum ist Hanf verboten? Wegen der Drogenwirkung? Verschwörungstheorien vermuten etwas anderes: In den USA, deren Unabhängigkeitserklärung auf Hanfpapier verfaßt wurde, fiel irgendwann die Alkoholprohibition, die von fundamentalistischen Politikern erdacht wurde. Die Behörde, die diese Prohibition zu überwachen hatte, hatte plötzlich nichts mehr zu tun, aber ihr Chef Harry Anslinger hatte gute Kontakte in die Chemieindustrie und in die Politik.
Die Industrie wiederrum kam just zu dieser Zeit mit den ersten synthetischen Fasern auf den Markt. Hanf ist ein sehr guter Grundstoff für Stoffe - die ersten Levis Blue Jeans waren aus Hanf - und somit als Konkurrenzprodukt für die Chemieindustrie anzusehen. Diese Kombination führte daraufhin zu einer Pressekampagne mit den auch heute noch üblichen Verteufelungen des Gegners (diesmal nur kein Terrorist, sondern eben eine Pflanze) und das Ergebnis ist bis heute spürbar. Unwiderlegbare Beweise für diese Verschwörungstheorie gibt es natürlich nicht, wohl aber Seltsamkeiten. Denn als die USA in den 1940ern ihre europäischen Felle davonschwimmen sahen und im globalen Krieg mitspielen wollten, wurden plötzlich Propagandafilme für Hanf gedreht: Hemp for Victory! Diesen Film kann man sich im Real-Media-Format sogar
im Internet anschauen. Die US-Army war ohne Hanf nämlich nicht in der Lage, einen anständigen Krieg zu führen. Hanf wurde (aufgrund der langen Fasern!) für Seile, Taue und Segel gebraucht, ohne die kein Schiff hätte D-Days veranstalten können. Ohne Hanf hätten die US-Soldaten Europa nackt befreien müssen, denn ein Großteil der Bekleidung war aus derselben Pflanze gemacht, die heute dazu herhält, politische Gegner zu kriminalisieren. Denn:
Cannabis wird nicht selten ausgerechnet von den Leuten zu sich genommen, die Probleme mit gewissen Systemfunktionalitäten im Kapitalismus haben. Da - zumindest auf dem Papier - die Redefreiheit existiert, kann man den Leuten daraus also keinen Strick drehen. Aber wenn sie sich einen Joint gedreht haben, so ist das womöglich nicht selten Grund genug, sie eben auf diesem Weg zum Schweigen zu bringen. Hanf ist also nicht nur als Pflanze ein Multifunktionsgerät, sondern auch als politisches Werkzeug - was eher das Blühen der Paranoia als das der Landschaften begünstigt.
Deshalb ein paar Links zum Thema Hanf/Cannabis/Marihuana, um der Unwissenheit den Wind aus den Segeln zu nehmen:
Zeitschriften: Grow, Hanfblatt
Nachrichten: CannabisLegal.de
Sonstiges: Hanfparade (14. August in Berlin), Die Cannabis-Verschwörung, Das Hanffeld des Ober-Paranoikers Mathias Bröckers, Flohs Cannabis-Archiv (umfassend informativ, auch über Nebenwirkungen, Gefahren, Horrortrips usw.!), das gutbesuchte Forum zum Thema Hanf in der Hanfburg
Lösungsvorschläge. Lösungsvorschläge? Naja, meckern kann ja jeder. Wie soll nun umgegangen werden mit der Pflanze Cannabis? Legalisieren? Ja! Es ist staatliche Willkür, wenn erwachsenen, bewußt lebenden Menschen befohlen wird, wie sie zu leben haben. Daß sich "der Westblock" beim Thema Drogenpolitik genauso verhält wie der dämoniserte "Ostblock" fällt den Leuten gar nicht auf. Die Westblock-Propaganda hat sich einen Bürger geformt, der den Gesetzesmachern nach dem Munde redet, aber die Wirklichkeit dabei verdrängt. Und er diskriminiert einen nicht gerade geringen Teil seiner Bürger wegen ihrer Vorlieben. Als würde ich Westerwelle wegen seiner sexuellen Ausrichtung Vorhaltungen machen!?
Und dabei gibts so nette Vorschläge wie man Drogenprobleme minimiert. Wie z.B. den Drogenführerschein. Genau wie jemand mit einem Auto nur auf die Straße darf, wenn er damit auch umgehen kann, könnte es möglich sein, Drogen nur jene nutzen zu lassen, die nach objektiven Maßstäben damit umgehen können und wissen, wie sie bei Problemfällen reagieren. Wäre der gewerbliche Handel vernünftig kontrolliert, so könnten die Kunden endlich Standardware kriegen und müßten nicht befürchten, Mist zu kriegen. Die Mafia würde einen lukrativen Geschäftszweig verlieren und der ewig klamme Finanzeintreiber hätte in Form von Steuern auch noch was davon. Und die Kids wären endlich in der Lage, mit ihren Eltern offen zu reden, anstatt mögliche Probleme rauszuzögern, bis es zu vielleicht spät ist. Heute müssen sie ja zusätzlich zum Ärger mit den Eltern auch noch vor Ärger mit der Staatsmacht Angst haben - keine besonders gute Grundlage zum Ehrlich-Sein. Das industrielle Verbot der Pflanze Hanf ist zudem absurd, töricht und kontraproduktiv.
Wenn es sinnvoll wäre, Probleme präventiv dadurch zu lösen, daß man Verbote einführt, wie viele Politiker dürften dann noch ihren Beruf legal ausüben? Bei den Problemen, die wir mit (und trotz) ihnen haben...
Wie siehts denn bei den Feldpolitik-Besuchern aus. Findet ihr die Hanfprohibition sinnvoll? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Und wenn vielleicht, wieso denn das?
Kommentare
Empfehlung:
Von calushy am Tuesday, 11. May 2004, 17:20
Von calushy am Tuesday, 11. May 2004, 17:26
Hanfprohibition ist äußerst sinnvoll.
Hanfgenuss regt zum eigenständigen Denken an, sehr gefährlich für das Staatswesen.
Hanf hat weniger Nebenwirkungen als pharmazeutische Produkte, gefährlich für die Rentenkasse.
Hanf mach gleichgültig, mir doch egal.
Von calushy am Tuesday, 11. May 2004, 17:28
Ach ja und Hanf macht friedfertig, gefährlich für die Landesverteidigung!
Von am Tuesday, 11. May 2004, 18:15
Schick diesen Text bitte mal an Frau Caspers-Merk, die leider, entgegen ihrem Namen, gar nichts mehr merkt.
So bekam ich als Antwort warum Cannabis verboten ist, unter anderem zu lesen, dass noch keine Studie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für Cannabis ausgestellt hat.
Da man eine solche Bescheinigung auch unserer Atemluft nicht ausstellen kann, wird demnächst das Atmen verboten.
Und da sage noch einer: "Deutsche hätten keinen Humor" ;)
Von Norbert am Tuesday, 11. May 2004, 18:42
Frau Caspers-Merk, "evangelisch; verheiratet.
Abitur" und Drogenbeauftragte des Bundesregierung. Diagnose durch Neo-Human: "merkbefreit". Quelle: Bundestags-Abgeordneten-Profil unter C wie Cannabis
Ich werde der Dame folgende eMail schicken, vielleicht will es mir ja jemand nachmachen. Ihre Adresse lautet marion.caspers-merk@bundestag.de
Sehr geehrte Frau Caspers-Merk,
mir ist zu Ohren gekommen, daß Sie die Verantwortliche zum Thema Drogen in der Bundesregierung sind. Ich möchte Sie zu einer Stellungnahme dazu bitten, daß die Drogenpolitik der Bundesregierung Deutschland Rentner mit Gefängnis bedroht sowie erwachsene Menschen bevormundet. Dies habe ich diesem Spiegel-Artikel entnommen:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,299269,00.html
Ich wüßte gerne, wie Sie es mit ihrem Gewissen vereinbaren können, Menschen, die Pflanzen anbauen und zu sich nehmen, zu kriminalisieren und sie mit dem Entzug ihrer Freiheit zu bedrohen.
Ich möchte Sie auf die vielfach bestätigte Nützlichkeit von Cannabis aufmerksam machen und auf die Vielzahl von Studien, welche die gängigen Vorurteile gegenüber dieser Pflanze widerlegen:
Hanf lindert Spasmen und macht mobiler:
http://www.chanvre-info.ch/info/de/article815.html
Cannabis keine Einstiegsdroge:
http://www.chanvre-info.ch/info/de/article814.html
Medizinische Wirksamkeit der Droge bewiesen:
http://www.bbv-net.de/news/multimedia/netzreporter/2001-0605/cannabis.html
Der österreichische Standard hat eine ganze Rubrik zum Thema Cannabis, bei dem auch die Nachricht zu finden ist, daß geringfügiger Cannabis-Konsum Autofahrer vorsichtiger macht:
http://derstandard.at/standard.asp?ressort=Wohlgefuehl
Cannabis als Schmerzmittel:
http://derstandard.at/standard.asp?id=1405988
Cannabis-Konsum schädigt Hirn nicht dauerhaft (abgesehen davon, daß es MEIN Hirn ist):
http://derstandard.at/standard.asp?id=1344062
Natürlich hat auch Cannabis seine Gefahren:
http://www.swisstox.net/de/news_d.php?st_lang_key=de&st_news_id=1037
Aber die Bevormundung eines großen Teils der erwachsenen Bevölkerung in diesem Lande ist schwer erträglich, von der ökonomischen Dummheit abgesehen. Wie Sie sicherlich wissen ist Hanf eine ideale Alternative zum globalen Abholzen unserer Wälder zur Papiergewinnung. Und sicher haben Sie von Henry Fords Plastikauto gehört, eine Erfindung, die seit über 60 Jahren in den Archiven schlummert, weil unsere Regierungen Schwierigkeiten damit haben, sich ein eigenes objektives Urteil zu bilden.
Angesichts der Vielzahl von Vorteilen und der Geringfügigkeit der Gefahren ist die aktuelle Cannabis-Prohibition und die Kriminalisierung und damit einhergehende Überlastung der Justiz durch Cannabis-Konsumenten schwer zu verstehen.
Erklären Sie mir bitte diese absurde Situation, ich komme mir sonst schon wieder vor, wie in der ehemaligen DDR, wo Erwachsene ebenfalls durch eine politisch eingefahrene Elite bevormundet wurden.
Mit freundlichen Grüßen, der bekennende Kiffer Norbert
Von Norbert am Tuesday, 11. May 2004, 18:52
PS: Übrigens ist Drogenkonsum in der BRD selbst nicht strafbar, "nur" der Besitz und Handel usw. Quelle: Hanf im Recht-FAQ Schizophren, oder? Da fragt man sich, wer hier ein Drogenproblem hat ;-)
Von am Tuesday, 11. May 2004, 19:12
Ja, der Text ist spitze. Nur leider wirst du auch nur so eine Standard-Textbaustein-Antwortmail erhalten, wie so viele :(
Empfehle noch die allseits bekannte Seite http://www.cannabislegal.de , nur für den Fall, dass noch jemand nix davon gehört hat ;)
Von HardenCoonor am Wednesday, 12. May 2004, 11:28
Das mit dem 0 Tote durch Cannabis stimmt meines Erachtens auch so nicht. Es sind sicher einige Menschen am "Konsum" von Cannabis gestorben. Mensch denke nur an jene, die Cannabis am Hals hatten, mit einem großen, hölzernen L am anderen Ende, und dann auf einmal den Boden unter den Füßen verloren. Oder jene Menschen, die auf See waren, und mit der Schiffsführung nicht einverstanden waren, aber nicht von Bord gegengen wurden, sondern sich das Schiff noch einmal von oben betrachten durften. Die sind sicher auch indirekt an Cannabiseinwirkung gestorben, wenn C. so ein guter Faserstoff war.
Bzgl. der Drogenbeauftragten, sei hat ihren eigenen Bericht wohl nicht gelesen oder verstanden, und das die Zahl der C.-Toten nicht ersichtlich ist, ist wohl Absicht. Leider sind meines Wissens auch die Zahlen der Toten wegen der anderen "harten" Drogen nicht erkennbar, sonst könnte mensch ja auf solch dumme Gedanken kommen, wie zum Beispiel das Berechnen der C.-Toten aus den gegebenen Werten. Schade.
Von Christian am Wednesday, 12. May 2004, 11:39
@Norbert: Stimmt schon, der Konsum ist nicht strafbar. Allerdings der Besitz, und wenn die Rechtsverdreher Dir was anhängen wollen, konstruieren sie z.B. in den Bayern den Tatbestand nach Gutdünken: Angenommen jemand baut eine Tüte und gibt sie jemand anderem, ist dieser im Besitz der verbotenen Substanz und dann wirst Du dafür verknackt, wieviel schätzungsweise noch an Wirkstoff drin war. Scheiße, oder?
Also, theoretisch muss eine Dir absolut unbekannte Person eine Tüte bauen, sich heimtückisch verstecken, Dir ein Bein stellen, Dir im Fall die Tüte an den Mund halten, während Du zufällig einatmest, damit Du legal kiffst.
"Juristen sind die Legastheniker des Fortschritts" (Neue Juristische Wochenschrift in einer 2000 oder 2001er Publikation). Ich füge hinzu: "Legastheniker der Realität".
Von am Wednesday, 12. May 2004, 17:16
Wir sollten die Verfolgung einer harmlosen alten Frau (Hasch-Oma) durch eine willkürliche Staatsmacht anprangern!
Jedenfalls ist es imo ausgesprochen schlecht fürs Image für Frau Caspers-Merk oder Frau Zypries, wenn sie als Befürworter einer solchen Menschenverfolgung angeprangert werden.
Von Paul am Thursday, 13. May 2004, 14:13
Cannabis ist eine Medaille mit zwei Seiten. Natürlich erweitert es den Horrizont und man denkt über vieles anders, aber das sollte man auch im nüchternen Zustand. Die größte Gefahr von Cannabis ist die Zerstörung der natürlichen Lebensfreude. Manche werden paranoid aber andere wiederum können bis an ihr lebensende kiffen. Es kommt wie bei so vielen anderen Dingen darauf an, dass man es in maßen zu sich nimmt. Jeder Mensch reagiert anders auf Drogen. Es gibt mit Sicherheit genauso viele Arten von Kiffern wie von Säufern. Ob es wirklich gut wäre Cannabis zu legalisieren bezweifle ich. Natürlich spricht nichts gegen Forschung im medizinischen bereich, aber wollen wir wirklich Kifferparadies sein wie Holland. Wir sind hier doch relativ liberal. Der Eigenbedarf wurde in vielen Bundesländern angehoben. Das ist aber auch ein Gegensatz. Ich lebe in BW und darf nur 5g bei mir tragen wenn ich als Konsument abegspempelt werden will, aber in Bremen sind wiederum 20g.
Das einzigste was wir nicht dürfen ist einen Führerschein zu besitzen. Ich rauche schon seid einiger Zeit und habe kein Problem das heimlich zu machen. Schade finde ich es nur, dass es nicht im medizinischen Bereich eingesetzt werden darf. Das würde mit Sicherheit vielen Menschen helfen!
Von Keine Macht den Deppen! am Saturday, 15. May 2004, 13:05
Es schon eine kuriose und paradoxe Situation:
Im Fernsehen wird für Alkohol und vor der Schule auf Plakaten für Zigaretten geworben. Alkohol gibts ab 16 im Supermarkt, Zigaretten am kinderfreundlichen Blechdealer, Oktoberfest als Drogenwerbeveranstalltung uswusf. Aber da es sich hier offensichtlich nicht um "Rauschgift", sondern um "Genußmittel" handelt (es sterben auch nur ca. 150000 Deutsche/Jahr daran), besteht offensichtlich kein Handlungsbedarf.
Und ausgerechnet die genußmittelkonsumierenden und drogenverharmlosenden Veranwortlichen dieser Gesellschaft (Fr. Caspers-Merk zB. bezeichnet Alkohol auf ihrer Seite als "Kulturgut" und läßt sich bei der Weinprobe ablichten!!!) spielen den Moralapostel, wenn es gilt, Cannabiskonsumenten
zu kriminalisieren und mit dem Strafgesetz zu prügeln.
Hat schon mal jemand von denen ein Alkoholverbot gefordert? Nein??? Was bei Cannabis in den Augen der Verantwortlichen effektiv und kostengünstig den Konsum reduziert (oder etwa nicht?) und als unverzichtbare Maßnahme zur Drogenpräventiion propagiert wird, das kann bei Alkohol doch nicht plötzlich indiskutabel sein?
Vielleicht weil wir zwar prinzipiell alle was gegen Drogen haben, aber nicht unbedingt etwas gegen die, die wir selber nehmen?
Drogenveranstaltung Oktoberfest Ja gerne; Cannabis Nein danke?
Wein zum Abendessen Ja gerne; Ja und Kiffer vors Gericht?
Haben wir es hier vielleicht mit der verlogenen Doppelmoral scheinheiliger Moralapostel zu tun?
Kann man auf die noch was geben?
Soll man sich etwa von diesen ***** das Kiffen verbieten lassen? NEIN!
Von am Sunday, 16. May 2004, 16:32
Norbert hast du schon eine Antwort bekommen?
Von Jullie am Wednesday, 05. January 2005, 13:56
LEUTE BLEIBT EINFACH ALLE IM "HIGHLIFE" UN ALLES IST IN ORDNUNG!
Von Jullie am Wednesday, 05. January 2005, 13:59
Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter, ich bin voll auf Pappe, und komm nicht mehr runter.
Bier macht dick, Schnaps macht krank;
ICH BIN KIFFER- GOTT SEI DANK!!!
Von unwichtig am Friday, 01. April 2005, 03:22
Wollte mal fragen ob jemand eine Ahnung hat woher man verdammt noch mal Kokainpflanzensamen bekommt und vielleicht so ein Buch wie I Love it gibt es ja auch für cannabis.
Von gdddd am Tuesday, 05. April 2005, 16:03
dddgrsdbztrgb
Von zottlzora am Wednesday, 06. April 2005, 11:03
des is doch endlich amal a sinnvolle seite!!!!!!!!
Von mighty rebel am Monday, 02. May 2005, 08:12
Ich sag nur Legalize it !!!!und alles wird gut
Von Hanf-Blogger am Monday, 31. October 2005, 11:58
Sehr Interessant... weiter so.. :-)
Von Öznur am Thursday, 05. January 2006, 17:56
Dieser text war genau das richtige !!!Wenn sachen wie Ziegaretten legal sind versteht man einfah nicht wie hanf illigel sein kann!!!!!Aber ich habe eine frage ..wie kann es keine todesopfer durch hanf geben wenn die gefahr für Lungenkrebs höher ist wie bei zigaretten??? das verstehe ich nicht aber auf jeden fall ist der text (oben ) geil gewesen!!!!!!
Von guan am Saturday, 14. January 2006, 19:07
genau! und da stellt sich mir auch gerade die frage:
ist das gesamte blog eigentlich ge-backupt? - ich hoffe es inständig... :o)
Von ich am Monday, 16. January 2006, 16:58
hanf sux- und wieso? weil es menschen verändert, weil es schizophrenie begünstigt oder auslöst- weil es längst nicht mehr das harmlose zeug aus den 60ern
ist sondern reinhaut- doppelt und dreifach. weil es bei jugendlichen unkalkulierbar auf die psyche schlagen kann. weil manche ihre grenzen nicht kennen. weil manchen hanf nicht genug ist. ich hasse meinen bruder wenn er kifft. denn dann kenn ich ihn nicht mehr. redet das zeug nicht gut- bitte. denn das ist blauäugig. auch wenn ihrs verkraftet oder gut findet.
und genau deshalb bin ich für legalisieren- damit wirds kontrollierbarer. vor allem jugendliche können nur so geschützt werden. Peace...
Von Melle am Thursday, 19. January 2006, 16:03
Ich finds schon richtig zu sagen und auch deutlich zu sagen, dass Hanf bzw. Weed etc. eine Droge ist. Drogen verändern die Warnehmung und auch die Persönlichkeit. Zum Teil für ein paar Stunden, andere für immer. Jedoch denke ich auch, dass der Hanfkonsum bei weitem nicht so gefährlich ist, wie der Konsum von Alkohol. Denn schaut euch das doch mal an was an Karneval oder bei Scheunenfeten los ist. Betrunkene Jugendliche pöbeln, prügeln und grölen rum. Teilweise enden diese Abende im Krankenhaus für wenige Beteiligte. Was mich stört ist dieses verteufeln des Cannabis'. Als wäre ein Joint das Werk des Teufels. Wenn aber ein 16jähriger ein 6-Pack Becks an einem Abend trinkt ist das in Ordnung. Drogen wie Cannabis sollten trotzallem legalisiert werden und start kontrolliert. Genauso wie Alkohol und Nikotin. Alles ab 18 oder 21. Möchte nicht, dass meine Kinder mit 14 oder 15 schon saufen, kiffen und rauchen.
Also. Legalisiert und kontrolliert von mir aus. Nehmt mehr Steuern ein und seht zu wie unsere Gesellschaft friedlicher wird.
Von Wieauchimmer am Thursday, 19. January 2006, 17:36
Ist halt immer eine Sache der Akzeptanz durch eine Gesellschaft . Aber keine Angst, aufgrund der zunehmenden Zerfallserscheinungen der modernen Wertegesellschaft kann man wohl davon ausgehen dass Hanf/Cannabis in den nächsten Jahren bzw. binnen eines Jahrzehnts legalisiert ist (wenn die , zugegebenermaßen empirisch nicht einwandfrei belegbaren , Konsumentenzahlen stimmen) . Apropos: Wohin Alkoholverbot führt sollten wohl alle von der Zeit der Prohibition wissen. Die Logik "Eine Droge macht weniger süchtig/ist nicht so schlimm" ist allerdings auch net hand- und stichfest (wieso nicht gleich Autos für den Privatgebrauch verbieten) . Egal , schätze ma dass die Schwarzmarktaktivität durch Legalisierung von Hanf/Cannabis eingedämmt wird - ist halt bloß schwer wirklich neutrale Studien zu finden (wer mal nachsieht: 99% der Studien sind von bestimmten Kreisen in Auftrag gegeben) .
Von thorsten am Thursday, 16. February 2006, 21:57
ich glaube nicht, dass Cannabiskonsum einen Menschen dahingehend verändert, dass er nicht mehr zu ertragen ist wie "ich" ausführte...vielmehr denke ich dass diese Veränderung dadurch ausgelöst wird, wie andere ihn deswegen beurteilen...bekifft fühlt man sich nicht wohl unter Menschen die man mag, und von denen man weiss, dass sie einen dafür veruteilen. Das muss einem nicht die Stimmung trüben, aber es kann passieren. Zusätzlich ist man sich natürlich trotz allen Wissens um das Für und Wider bewusst, dass man sich in einer Situation befindet, welche von der Mehrheit der Mitmenschen negativ betrachtet wird. Ob nun wegen Unwissenheit oder persönlichen Interessen, welche auf die kapitalistische Gesellschaftsstruktur zurückzuführen sind!
also...ich will das Hanf-Auto, mehr Toleranz, weniger Machtpolitisches Denken und einen grünen Balkon ;)
mal abgesehen von der Aktion Zeig-Dich.de wo sicherlich viele aus Furcht nicht mitmachen...
wie viele Unterschriften wären nötig um sein persönliches RECHT einzufordern?
Von thorsten am Thursday, 16. February 2006, 22:00
ach verflixt...noch was vergessen...
wenn die Alkoholproduzenten ihre Fälle davonschwimmen sehen, dann sollen sie doch anfangen Pfirsich- und Zitronen-Eisthc herzustellen :)
bei diesem kann sich der Konsument auch über den Wirkstoffanteil sicher sein...
Von Stalker am Saturday, 03. June 2006, 00:59
Genau des was mal ausgesprochen werden mussste!! macht mehr von solchen hp´s!!!!
Kiffer sind meiner ansicht nach lockerer in solchen sachen und stehen zu ihrer "droge"!!!!!!
ps.: war vor 3 stunden noch in holland ! ;)
Von ?????? am Saturday, 04. November 2006, 11:21
hey das hier ist alles sehr informatif aber mann kann das alles gar nicht lesen ich finde man sollte das mal von cannabis allles zusammmen fassen aber naja ist ja euch allen überlassen!! weil wir bracuhe d as für die schule also cannabis hatte null todesofer??
Von BAZ am Tuesday, 16. January 2007, 14:06
vielleicht stehts ja auch schon im text, aber ich finde kiffen sollte in deutschland erlaubt werden dann würden auch nicht so viele illegale sachen damit getrieben werden. man kommt viel leichter ins falsche umfeld weil es heimlich ist. wenn man das öffentlich machen könnte würde es auch weniger kokser geben. ich weiß nicht wie ich er erkären soll, vielleicht versteht ihr es ja trotzdem!!!
ausserdem schmeckts einfach nur hammergeil, es riecht hammergeil und es wirkt hammergeil!
BAZ
Von mike am Monday, 29. January 2007, 23:02
Hi könnte mir mal jm ein paar gute empfehlungen für kifferfilme geben, wie zB Lammbock bzw half baked.aber bitte keine filme wie grasgeflüster trainspotting od solino etc die eigentlich nicht witzig sind und den typischen kifferhumor nicht haben.danke im vorraus
Von mike am Monday, 29. January 2007, 23:03
aja bitte an die mail adresse senden: hudelist3@sms.at
Von Nessa am Monday, 09. April 2007, 11:34
Also ich bin der meinung das muss jeder selber wissen ob er kifft oder nicht er weis selber die nachteile also xD ich bin selber kiffer und weis das es nicht gut ist aber es bringt mir spaß ich bin lustig drauf und so und das istgut so kiffer 4 ever *lach*
Von Juls am Wednesday, 11. April 2007, 09:46
Ich habe mir diesen Text jetzt mal ganz in Ruhe durchgelesen und ich find ihn gut, ich stimme nicht in allen Punkten überein aber er ist gut.
Doch eine Frage habe ich noch zu dem Komentar von "BAZ" vom 16. Januar 2007, könnte mir mal einer erklären warum es weniger Kokser geben wird wenn man es öffenltich machen dürfte???? Gibt es denn weniger Raucher und Alkoholiker seit unter 16 jährige öffentlich auf der Straße rauchen und saufen ohne sich zu genieren?
Nochmals toller Text!
Von Chris am Tuesday, 17. April 2007, 00:11
sersn erstmal, is doch eigentlich kein geheimnis das cannabis illegal ist, da der staat durch eine legalisierung extreme umsatzeinbußen zu verzeichnen hätte, wie schon oben im text steht, alkohol und nikotin kann man sich nicht selber herstellen, cannabis hingegen schon, ausserdem sind alkohol und nikotin schwesterdrogen, trinkt man ein bier hat man automatisch bock auf ne kippe = sie lassen sich besser verkaufen, rauche ich mein köpfchen habe ich weder bock auf n bier oder ne kippe. Der staat sorgt sich wohl weniger um die gesundheit seiner arbeitssklaven als um seine leeren kassen. Wie kommen denn ausserdem die ganzen kiddies zu den harten drogen ? sie kaufen ihr weed bei ihrem dealer oder kumpel, und eines schönen tages heisst es dann, ich hab was neues, willst du mal ? Was ist eigentlich los in diesem land ? Mittlerweile wurde heroin für schwerstsüchtige legalisiert, d.h. sie können sich ihr H in bestimmten fixerstuben schiessen, jedes jahr auf der wiesen gibt es hunderte stockbesoffene, verletzte, ins delirium gesoffene typen, alles nur durch diesen scheiss alk. Wenn ich 20 kästen bier in mein auto packe sagt kein schwein was, wenn ich mit 2g weed erwischt werde hab ich n gerichtsverfahren, nen eintrag in mein führungszeugnis und etliche sozistunden am hals. Was ich sonst noch komisch finde ist z.b. das 90% des weltweiten heroinbedarfs aus afghanistan kommen, hmm jetzt frage ich mich natürlich wer denn grad afghanistan kontrolliert, bzw. super tolle kampfjets zur "aufklärung" dorthin geschickt hat, als antwort fällt mir nur die usa, kanada, england, halb europa, und noch nen haufen andere ein, schon komisch das die gelegenheit besteht die welt von diesem drecks H zu befreien, aber im grunde nix gemacht wird, seltsam. na egal
peace and smoke on
Von Heiko am Tuesday, 17. April 2007, 18:06
@Chris: Das mit dem einfachen beseitigen der Heroin Produzenten in Afghanistan denke ich ist nicht so einfach, ich denke das es gut ist wenn sie diese Leute einfach in Ruhe lassen.Denk nur mal an Terroristische gefahr die davon ausgehen würde.
Ich mein, ich wäre auch verdammt angepisst wenn mir jemand meine haupteinnahmequelle wegnehmen würde.Und genau das wären wohl die Mafiosus etc.
Naja auch ist wäre stark dafür das auch der Besitz und der Anbau von Gras legaliesiert wird,denn wer es mit bedacht zu sich nimmt, schadet sich genausowenig wie wenn er das berühmte viertele Wein am abend trinkt.Ich bleib aber leiber bei meinem JointLE ab und an!
Von kifferlady am Monday, 14. May 2007, 17:50
ich denke auch das kiffen nix ist im gegensatz von den auswirkungen anderer drogen oder alkohol.auch das problem der tabuisierung belastet jeden kiffer doch mal und man denkt sich "scheisse,wen stört das,ich würde meine tüte gerne da rauchen wo ich will!" die angst vor staatlichen repressionen is nicht gering...
und überhaupt,was soll das kiffer so zu verteufeln?zeig mir einen kiffer der straff ne prügelei anzetteln will,und zeig mir jeden zweiten besoffenen!ich meine kiffen verdirbt den charakter nicht auf so eine art,wie andere drogen.wenn man süchtig nach gras ist und gewisse veränderungen bemerkt,dann betreffen diese meist nur ihn selbst,sein sozialleben.alkohol,kokain all das dreckszeug macht nicht nur dich kaputt,sondern auch deine familie, dein umfeld,es fickt dein hirn auf dauer,es macht dich arrogant,asozial,egomanisch...
es ist eine pflanze,gott(?) hat sie nicht umsonst wachsen lassen,lasst sie ihren zweck erfüllen!rauucht sie,..
;-D
Von anna am Tuesday, 05. June 2007, 16:57
sehr guter artikel :)
das legalisieren von hanf würde aber zu einem massiven problem führen:
es gäbe viel weniger kriminelle in deutschland weil sie im augenblick als schwerverbrecher angesehen werden wenn sie etwas ver-/kaufen oder besitzen oder gar anbauen. die arme polizei! eine massenarbeitslosigkeit der staatsdiener wäre vorprogrammiert. richter und anwälte säßen auf der straße! (zur zeit kommen sie gar nicht hinterher mit den vielen bestrafungen)
nein, im ernst: die heutige kriminalisierung der kiffer hat nur für wenige vorteile. das sind die alkohol- und pharmaindustrie und der staatsapparat. die werden mit sicherheit nicht kampflos das millardengschäft aufgeben nur weil ein paar leute glauben sie könnten ihre eigenen medikamente oder drogen auf dem balkon züchten.
schon seit jahren hoffe und bete ich für eine legalisierung, aber solange aber auf z.b. der hanfdemo in berlin ganze 200 leute mitmarschieren wird sich nichts in dieser sache ändern. das gesetz hat ganze arbeit geleistet, vor allem die konsumenten im süden deutschlands kuschen ständig vor der einschüchterungspolitik. kann ich gut verstehen, ich wohne in bayern. statt liberaler zu werden, wird alles von tag zu tag schlimmer. als kiffer hat man ständig angst um den führerschein, der wird einem auch dann genommen wenn man gar nicht bekifft gefahren ist aber von den grünen freunden als dauerkonsument angesehen wird. den schein wiederzubekommen heisst monatelange schikane und ein paar hundert bis sogar tausend euro dafür hinblättern. ich bin absolut gegen drogenkonsum & autofahren aber es kommt hier auch keiner auf die idee jemandem den führerschein zu nehmen weil er letzte woche mit der tante ein glas wein getrunken hat...
es wird einfach zeit dass sich alle, denen an einer freieren drogenpolitik was liegt, mal gedanken machen wie sie dem staat zeigen, dass sie ihr natürliches recht einfordern eine einfache pflanze konsumieren zu dürfen. vor 100 jahren hat es doch auch keinen gestört!
erst wenn alle kiffer aufstehen und gegen diese politik protestieren (wie es sich für cannabis-konsumenten gehört natürlich gewaltfrei) wird was passieren.