Du willst irgendetwas tun, fühlst dich aber ohnmächtig? Das bist du nicht. Millionen Menschen
sind gegen Krieg, Millionen Menschen wollen besser leben, wir müssen es nur wollen!
Jeder von uns kann ein Sandkorn im Getriebe sein und viele Sandkörner stoppen jedes Getriebe.
Steter Tropfen höhlt den Stein, lautet ein Sprichwort. Kleinigkeiten wachsen sich im Laufe
der Zeit zu großen Sachen aus (Millionen Menschen waren z.B. am 15. Februar 2003 auf den Straßen gegen Krieg!).
Jeder sollte seine Kleinigkeit beitragen. Auch wenn sie nicht SOFORT etwas bewegt, so wird sie doch wahrgenommen
und hinterläßt bleibenden Eindruck.
Was kannst du tun?
Informiere dich selbst. Wenn du selbst keine Ahnung hast, was abläuft, kannst du nie sinnvoll handeln.
Informiere andere: Es gibt soooo viele Ungerechtigkeiten (und Unwahrheiten!), die müssen unters Volk! Rede mit Freunden, Bekannten und
Verwandten. Auch wenn du beim ersten Mal nicht überzeugend bist, sie haben dann wenigstens mal von anderen Ideen
gehört, als die "Mainstream-Medien" berichten. Das ist ein guter Anfang!
Schreib eMails an Zeitungen und anderen Medien: Auch Journalisten sind nur Menschen und somit "anfällig" für
"andere" Meinungen. Sie reagieren selten sofort, aber beobachte dich doch selbst: Wenn du zum ersten Mal von
Unglaublichem hörst, erklärst du den Überbringer der Nachricht für verrückt. Beim zweiten Mal denkst du: Aha, es
sind also zwei Verrückte auf dieser Welt. Aber beim dritten Mal beginnst du zu überlegen: So viele Verrückte?
Vielleicht ist ja doch was dran!? Jeder reagiert so.
Diskutiere in Internet-Foren. Das Internet ist eine grandiose Erfindung. Man erhält Informationen,
die man sonst nie erhalten hätte. Diskussionsforen finden sich auf vielen Internetseiten, oft auch auf deiner
Lieblingsseite. Und auch in Foren, die mit Politik gar nichts am Hut haben, sind die Teilnehmer nicht alle
abgeschreckt, nur weil mal ein politisches Thema unter den vielen anderen ist. Vorsichtig rantasten.
ABER: Achte auf deine Worte und Argumentation. Es bringt nichts, die Leute mit dem krassesten Beispiel
und unkoordinierter Argumentation abzuschrecken. Fragen sind besser als Aussagen - sie bringen die Menschen zum Nachdenken.
"Warum?" ist die beste Frage. Z.B.: "Warum gibt es ÜBERHAUPT Krieg, obwohl niemand sterben will?" Oder: "Warum sind so viele
Menschen überzeugt, daß uns Wichtiges über die Anschläge vom 11. September verschwiegen wird?" Oder: "Warum
wird immer noch behauptet, der Angriff auf Pearl Harbor war hinterhältig und überraschend, obwohl längst
bewiesen ist, daß die USA den Angriff bewußt provoziert haben?"
Wenn du Aussagen machst, verweise auf Quellen. Feldpolitik.de ist inzwischen ein riesiges Lager für Quellen und
die Suchfunktion kann dir beim Auffinden der Infos helfen.
Sei offen für Neues. Nichts ist unmöglich. Manches ist wahrscheinlicher als anderes und vieles ist sehr unwahrscheinlich.
Aber ist es deshalb GANZ SICHER NICHT MÖGLICH? Hätten wir z.B. vor dem 11. September 2001 gedacht, daß so etwas möglich ist?
Beteilige dich an Aktionen. Bei den Anti-Kriegs-Demos haben sich Millionen beteiligt. Bei den "virtuellen
Demonstrationen" (eMails ans "Weiße Haus") ebenso. Jeder ein Sandkorn...
Knüpfe Kontakte zu anderen. Das motiviert dich und dein Gegenüber und führt zu neuen Ideen. Man schafft nur etwas,
wenn man zusammenarbeitet. BessereWeltLinks.de ist ein riesiges Archiv
von Links zu Websites, die sich um unsere Welt Sorgen machen. Dort findet man zu jedem Thema etwas, sei es Wirtschaft,
Solarenergie oder Frauen-Rechte. English speaking visitors could be interested in BetterWorldLinks.org.
Wenn du eine Idee hast oder irgendetwas tun willst, kontaktiere Leute, die sich mit dem Thema befassen. Nicht selten
kennen sie Leute, die dir bei der Umsetzung deiner Idee helfen können... :-)
Vergiß nie: WIR SIND DAS VOLK! Alles was passiert, sollte FÜR uns passieren. Alles andere ist nur Mittel
zum Zweck. Und wir sind viel mehr, als man sich das manchmal vorstellt.