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	<title>Feldpolitik &#187; polit.büro</title>
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	<description>...dann geh doch nach drüben!</description>
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		<title>Str&#246;bele for President!</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 10:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[polit.büro]]></category>
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		<description><![CDATA[Da jetzt alle in ihrem Hirn kramen, wer wohl ein passender Bundespr&#228;sident w&#228;re, will ich auch mal ein paar Synapsenklickereien in den Ring werfen. Ich selbst darf ja nicht, ich bin zu jung ;-) Hans-Christian Str&#246;bele Jens Reich Friedrich Schorlemmer Hape Kerkeling Keine Frau dabei? Tja&#8230; Regine Hildebrandt ist tot, Tamara Danz auch. Wo sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da jetzt alle in ihrem Hirn kramen, wer wohl ein passender Bundespr&#228;sident w&#228;re, will ich auch mal ein paar Synapsenklickereien in den Ring werfen. Ich selbst darf ja nicht, ich bin zu jung ;-)</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Christian_Str%C3%B6bele" target="_blank">Hans-Christian Str&#246;bele</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Reich" target="_blank">Jens Reich</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schorlemmer" target="_blank">Friedrich Schorlemmer</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hape_Kerkeling" target="_blank">Hape Kerkeling</a></li>
</ul>
<p>Keine Frau dabei? Tja&#8230; Regine Hildebrandt ist tot, Tamara Danz auch. Wo sind sie, die &#8220;gro&#223;en Frauen Europas&#8221;?</p>
<p>PS: Ich rufe meine Blogger-Kollegen auf: Macht eigene Vorschl&#228;ge oder greift die Vorschl&#228;ge anderer auf!</p>
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		<title>Das Lied vom Ende des Kapitalismus&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 11:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[geld.wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230;wird ja nun landauf, landab gesummt. Tomasz Konicz hat nun den Text dazu geschrieben. Bei Telepolis, seine sehr passende Analyse, der ich nur zustimmen kann! Krisenmythos Griechenland Da&#223; der Autor die &#8220;Griechische Situation&#8221; als Aufh&#228;nger nutzt, macht Sinn! Denn das ist der Stand der Wissens-Dinge bei der Mehrzahl der Zeitungsleser. &#8220;Griechenland&#8221; hei&#223;t die Sau, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;wird ja nun landauf, landab gesummt. Tomasz Konicz hat nun den Text dazu geschrieben. Bei Telepolis, seine sehr passende Analyse, der ich nur zustimmen kann!</p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32551/1.html" target="_blank">Krisenmythos Griechenland</a></p>
<p>Da&#223; der Autor die &#8220;Griechische Situation&#8221; als Aufh&#228;nger nutzt, macht Sinn! Denn das ist der Stand der Wissens-Dinge bei der Mehrzahl der Zeitungsleser. &#8220;Griechenland&#8221; hei&#223;t die Sau, die grade durchs Dorf getrieben wird. Doch das Ph&#228;nomen, in welches die griechische Krise eingebettet ist, ist weitaus breiter. Wir d&#252;rfen die aktuellen Medienberichte nicht von den letzten Monaten trennen, nicht von Merkels &#8220;Die Sparguthaben sind sicher&#8221;-Rede, nicht von der Pleite der Sachsen-LB, der IKB und Lehmanns. W&#228;re der Kapitalismus ein Krug und Geld sein Inhalt, so sind wir jetzt an dem Punkt, wo das Wasser &#252;berflie&#223;t. Den Alchimisten der Expansion f&#228;llt bislang nichts ein, wie sich Raum f&#252;r noch mehr Kredit schaffen lie&#223;e. Doch wohin schwimmen wir?</p>
<p>Stecken wir unsere Zeit nicht in Hass auf Griechen. Niemand ist &#8220;schuld&#8221;. Stecken wir unsere Energie lieber darin, neue gesellschaftliche Modelle zu entwickeln, die tragf&#228;higer sind als das alte System. Damit wir nicht in jener Ecke rauskommen, die der Telepolis-Autor am Ende umrei&#223;t&#8230;</p>
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		<title>Aufstand im Osten</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 18:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die MDR-Nachrichten &#252;berraschen heute nicht nur mit &#252;berdimensionierten Schneewarnungen, sondern auch mit einem Bericht aus Wittichenau. Die Kleinstadt bei Hoyerswerda ist vor allem bekannt f&#252;r den Start des Osterreitens, eines sorbischen Brauches sowie f&#252;r die Dichte an Kruzifixen in den Vorg&#228;rten, die proportional zur Dichte der Katholiken in der Stadt sind. Die Bilder des MDR [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/6970669.html" target="_blank">MDR-Nachrichten &#252;berraschen</a> heute nicht nur mit &#252;berdimensionierten Schneewarnungen, sondern auch mit einem Bericht aus Wittichenau. Die Kleinstadt bei Hoyerswerda ist vor allem bekannt f&#252;r den Start des Osterreitens, eines sorbischen Brauches sowie f&#252;r die Dichte an Kruzifixen in den Vorg&#228;rten, die proportional zur Dichte der Katholiken in der Stadt sind. Die Bilder des MDR zeigen heute protestierende Menschen. Der Grund: Die Stadt will Geld f&#252;r Abwasserkan&#228;le, die die Bewohner in den 1970ern selbst angelegt haben. Hier kommen diverse Entwicklungen der letzten Jahre zusammen, die vermutlich nicht nur in Wittichenau Wut entfacht. Denn: Der Ort Hoske, um den es geht, ist l&#228;ngst &#8220;eingemeindet&#8221;, also keine eigenst&#228;ndige Kommune mehr sondern quasi ein Ortsteil der Stadt Wittichenau. Erst diese &#8220;administrative Neuordnung&#8221;, die in den letzten Jahren Konjunktur hatte, macht es &#252;berhaupt m&#246;glich, da&#223; sich die Stadt den ortschaftlichen Ressourcen bem&#228;chtigen kann. Weiterhin flie&#223;t die Umstellung der kommunalen Rechnungslegung von der Kameralistik auf die Doppik in das Problem ein. Seit Jahren sind die Kommunen dabei, ihr altes (kameralistisches) Buchhaltungssystem (siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kameralistik" target="_blank">wikipedia</a>) auf die doppelte Buchf&#252;hrung umzustellen. Dies ist ein b&#252;rokratischer Kraftakt, der viele &#8220;K&#228;mmerer&#8221; und Verwaltungen herausfordert und teilweise Jahre dauert. Nach den Prinzipien der Doppik m&#252;ssen Verm&#246;gen aktiviert werden. Das hei&#223;t, da&#223; jedes Eigentum der Kommune bewertet werden muss und entsprechend in den B&#252;chern auftauchen muss. Diese Bewertung ist einerseits schwer, andererseits willk&#252;rlich &#8211; wer kauft schon die Abwasserkan&#228;le von Hoske? Mit 1 Million Euro steht der Selbstbau k&#252;nftig in den B&#252;chern und muss entsprechend abgeschrieben werden. Die Abschreibung soll gew&#228;hrleisten, da&#223; die Mittel f&#252;r k&#252;nftige Renovierungen zusammenkommen, ein Erhalt bzw. ein Ersatzbau also m&#246;glich werden. Buchhalterisch entstehen somit Kosten, f&#252;r die die Kommune aufkommen muss. Und so tut es Wittichenau genauso wie viele andere Kommunen: Der B&#252;rgermeister legt die Kosten konsequenterweise auf die B&#252;rger um.</p>
<p>Zu Konfliktstoff sorgt das, weil es schwer zu vermitteln ist: Pl&#246;tzlich soll bezahlt werden f&#252;r etwas, was man selbst gebaut hat? Nur weil man eingemeindet wurde? Nur weil pl&#246;tzlich die Doppik herrscht?  Und da in diesen buchhalterischen Kopfst&#228;nden auch immer verzinst wird, kommt eine weitere (Kosten-)Dimension hinzu, die so manchen B&#252;rger aufregt.</p>
<p>Und so werden im katholischen Wittichenau nach 20 Jahren mal wieder Transparente getragen und Kerzen entz&#252;ndet und es ist leicht vorhersagbar, da&#223; der Amtsschimmel, der ja oft Dinge baut, die keiner braucht, dann aber doch bezahlen soll, auch in anderen Kommunen mit dem Aufstand seiner Sch&#228;fchen rechnen muss.</p>
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		<title>Demokratie? Zu sp&#228;t!</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 19:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Populisten sagen es so: Nur Volksentscheide bilden die wahren Mehrheiten im Land ab. Doch bei einem solchen Votum gewinnt, wer am meisten in die Stimmungsmache investieren kann. Das Resultat ist gekaufte Politik &#8211; und weniger Demokratie. So schreibt Christoph Schwennicke in seinem lesenswerten Spiegel-Kommentar, in dem er den Schluss zieht: Volksabstimmungen sind keine gute Idee, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Populisten sagen es so: Nur Volksentscheide bilden die wahren Mehrheiten im Land ab. Doch bei einem solchen Votum gewinnt, wer am meisten in die Stimmungsmache investieren kann. Das Resultat ist gekaufte Politik &#8211; und weniger Demokratie.</p></blockquote>
<p>So schreibt Christoph Schwennicke in seinem <a title="Direkte Demokratie?" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,664646,00.html" target="_blank">lesenswerten Spiegel-Kommentar</a>, in dem er den Schluss zieht: Volksabstimmungen sind keine gute Idee, weil sie von jenen beeinflusst werden kann, die daf&#252;r ausreichend Geld haben. Er pl&#228;diert stattdessen f&#252;r eine Reform des Wahlrechts, f&#252;r die M&#246;glichkeit zu <a href="http://www.wahlrecht.de/lexikon/kumulieren.html" target="_blank">kumulieren und panaschieren</a>, also eine ausgefeiltere Technik, wie wir W&#228;hler unsere Stimmen verteilen k&#246;nnen. Er pl&#228;diert f&#252;r ein Verbot privater Parteispenden sowie mehr Direkt- statt Listenkandidaten. Zweifellos sind seine Vorschl&#228;ge gut, sinnvoll und notwendig. Also: Umsetzen!</p>
<p>Die Schlussfolgerung jedoch, da&#223; Volksabstimmungen deshalb abzulehnen sind, weil sie durch zuviel Geld beeinflusst werden k&#246;nnten, ist jedoch kurzsichtig. Ist es denn das Problem der Demokratie, wenn sie von der &#214;konomie vereinnahmt wird? Wenn die Macht des Geldes, die Schwennicke f&#252;rchtet, die Macht des Volkes kaufen kann, ist es dann logisch, da&#223; sich das Volk deshalb seiner Macht beschneidet statt sie voll auszuleben? Ist der Spiegel-Kommentar nicht vielmehr Ausdruck dessen, da&#223; es eigentlich schon <strong>zu sp&#228;t</strong> ist f&#252;r die Demokratie,weil sie schon l&#228;ngst durch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Plutokratie" target="_blank">Plutokratie</a> ersetzt ist &#8211; die Herrschaft des Geldes?</p>
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		<title>Steuerstreik &amp; Staatsbankrott</title>
		<link>http://feldpolitik.de/2009/06/26/steuerstreik-staatsbankrott/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 18:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausgehend von einer Diskussion am Abendbrottisch, die uns &#252;ber die Waldschl&#246;sschenbr&#252;cke, &#252;ber FDP-Stadtr&#228;te und Bundestagsabgeordnete, &#252;ber die Schweigsamkeit der Politiker zur Staatsverschuldung zu der Frage f&#252;hrte, wie das in diesem Land wohl weitergeht. Wie wir wissen, will vor der Wahl keiner Position beziehen, wie wohl die ausufernden Staatsschulden in den Griff zu kriegen seien. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgehend von einer Diskussion am Abendbrottisch, die uns &#252;ber die <a href="http://www.welterbe-erhalten.de" target="_blank">Waldschl&#246;sschenbr&#252;cke</a>, &#252;ber FDP-Stadtr&#228;te und Bundestagsabgeordnete, &#252;ber die Schweigsamkeit der Politiker zur Staatsverschuldung zu der Frage f&#252;hrte, wie das in diesem Land wohl weitergeht. Wie wir wissen, will vor der Wahl keiner Position beziehen, wie wohl die ausufernden Staatsschulden in den Griff zu kriegen seien. Wer in diesem Blog mitliest wei&#223;, da&#223; ich die Tendenz zur Staatsverschuldung als <a href="http://www.steuerboykott.de/" target="_blank">zwangsl&#228;ufig</a> ansehe. Ungekl&#228;rt ist die Frage, wie die Staatslenker mit diesem Problem umgehen.</p>
<p>Wer neben all den Nachrufen auf Michael Jackson in den Gazetten st&#246;bert h&#246;rt Signale, die die Richtung vorgeben: Steuererh&#246;hung. In der <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,632865,00.html" target="_blank">CDU zankt man sich grade</a> dr&#252;ber, weil ein Parteigenosse die Parteilinie verlassen und &#8220;ohne Not&#8221;  von Steueranhebungen spricht. Wo doch das offizielle Wahlprogramm der &#8220;Union&#8221; Steuergeschenke versprechen wird &#8211; wie sich das vor einer Bundestagswahl eben so geh&#246;rt.</p>
<p>Dabei hat das Problem der Staatsverschuldung l&#228;ngst auch jene Medien erreicht, die sich in den letzten Jahren beharrlich weigerten, nur auch nur Notiz von der Entwicklung zu nehmen. Die hunderte Milliarden Neukredite, die bereits beschlossene Sache sind, um Konjunktur zu bekurbeln, Geschenke an ausgew&#228;hlte Industrien zu machen und um Stabilit&#228;t ins gebrochene Vertrauen des Finanzwesens zu bringen, sind Rekord in der Bundesrepublik. (Und nat&#252;rlich nicht nur da. Grade eben hat die EZB um die 400 Milliarden als 1%-Zins-Kredit an eine Rekordzahl von Geldh&#228;usern gegeben und damit das System geflutet.) Doch jeder Politiker auf nationaler Ebene muss sich Gedanken darum machen, wie dieses Schuldenproblem anzupacken ist, zumal selbst den kurzsichtigsten klar ist, da&#223; Zins und Zinseszins f&#228;llig werden.</p>
<p>Nat&#252;rlich: Vor der Wahl wird sich keiner positionieren. Deshalb pfeift jetzt der &#8220;Schwarze Block&#8221; seinen Oettinger zur&#252;ck, der laut dar&#252;ber nachdachte, die Mehrwertsteuer f&#252;r Lebensmittel, B&#252;cher und anderen steuerverbilligten Kram anzuheben. Dort stehen die staatlichen Finanzeintreiber derzeit n&#228;mlich nur mit 7% hinter dem Handel, der f&#252;r ihn die Steuern eintreibt und abf&#252;hrt. Doch es ist wahrscheinlich: Diese Debatte verebbt nicht mehr. Auch wenn sie vor der Wahl von allen Parteien gemieden werden wird, nach der Wahl wird jede Regierung schauen m&#252;ssen, wie sie mit den Schulden umgeht. Da&#223; dann <strong>nicht</strong> &#252;ber Steuererhebungen nachgedacht wird ist unwahrscheinlich.</p>
<p>Unser Abendbrotgespr&#228;ch f&#252;hrte uns also zur Frage, wie der P&#246;bel, dem wir uns ja quasi zugeh&#246;rig f&#252;hlen, reagieren wird. Es ist ja grade 2,5 Jahre her, da wurde der Staats-Zehnt von 16% auf 19% angehoben. In Skandinavien sind wohl hier und da 25% f&#228;llig (und wie wir wissen, dort ist alles besser), wir werden das Argument einer &#8220;europ&#228;ischen Angleichung der Mehrwertsteuers&#228;tze&#8221; bestimmt oft zu h&#246;ren bekommen. Die Mehrwertsteuer zahlen wir alle, wenn wir einkaufen gehen. Eingetrieben wird sie von den Unternehmen &#8211; gro&#223;en wie kleinen -, die sie an das Finanzamt abf&#252;hren.  Eine Anhebung um 6% (von 19 auf 25) k&#228;me einer Verteuerung der Produkte von etwa 5% gleich. Die Frage ist: Wie gehen wir Menschen damit um? Wir Kleinunternehmer, die die Mehrwertsteuer in die Preise einrechnen? Wir Hartz-IV-Empf&#228;nger, die bestimmt keine 5%-St&#252;tze-Angleichung bekommen? Jene, bei denen sich 50 Euro Zusatzkosten im Monat (Ex-Quimondianer also ausgenommen) durchaus bemerkbar machen?</p>
<p>Den Deutschen wird nachgesagt, nicht unbedingt zu <a title="Erkl&#228;rung kultureller Revolution&#228;re 2009" href="http://feldpolitik.de/">Revolutionen</a> zu neigen. Das ist wohl so. Wo sie aber auch nur Menschen sind wie die Mexikaner bei steigenden Tortilla-Preisen ist dort, wo es ums Fressen geht. Und es gibt in diesem Lande Millionen, die nicht grade wohlbeg&#252;tert sind und denen 5% die Wut in die Augen treiben d&#252;rfte. Jene, die schon seit Jahren auf Hartz sind, jenen, die sich schon seit Jahren entsparen und sich dem Hartz n&#228;hern, jene, die sich als Kleinstunternehmer irgendwie &#252;ber die Runden bringen. Die Bauern trugen Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich die Hauptlast der Staatsverschuldung, nicht der Adel. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sische_Revolution#Finanzn.C3.B6te_als_Dauerproblem" target="_blank">Franz&#246;sische Revolution ging von einem Finanzproblem des Staates aus</a>, welches durch Steuererh&#246;hungen potenziert wurde. Damals dachte man nicht zwingend daran, die Wohlhabenden zu belasten. Kein Wunder: Geh&#246;rte diesen Wohlhabenden doch quasi der Staat, denn die eingenommenen Steuern flossen zur H&#228;lfte als Zins und Tilgung an die Besitzenden. Heute sind wir &#8220;erst&#8221; bei 25%, aber die Dynamik der letzten Monate zeigt: Es kann schnell gehen mit der Ausweitung der Schulden und damit des Zinsdienstes.</p>
<p>Staatsschulden  zur&#252;ckfahren durch Steuern f&#252;r die Verm&#246;genden schiene ein &#8220;sozialvertr&#228;gliches Verfahren&#8221;. Allerdings wird es blockiert durch das, was wir Lobbyismus nennen. <a href="http://www.wdr.de/tv/monitor/dossiers/lobbyismus.php5" target="_blank">In den Ministerien sitzen bereits die Industrievertreter und schreiben ihre eigenen Gesetze</a>. Sie werden wenig Grund haben, sich ans eigene Pein zu pinkeln. Auch diesen Teil der Debatte werden wir sicherlich erleben. Aber auch wenn die Lobby der Besitzenden zahlenm&#228;&#223;ig nicht gro&#223; ist (das meiste Verm&#246;gen ist auch in Deutschland wie &#252;berall weltweit in den H&#228;nden sehr, sehr weniger), so ist deren Macht nat&#252;rlich viel gr&#246;&#223;er: Mit Geld kauft man sich Menschen, Meinungen und Mitstreiter.</p>
<p>So richtig in Fahrt kommt diese Debatte sicherlich erst im Herbst. Einen Gedanken m&#246;chte ich vorbereitend in den Raum stellen. Nicht, um ihn anzuregen, oh nein. Ich muss an meine Kinder denken &#8211; und ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steuerstreik" target="_blank">Steuerstreik</a> ist illegal und der Aufruf dazu ist es nicht minder. Aber als Notwehr gegen&#252;ber einem Staat, der uns nicht nur per &#220;berwachung bedr&#228;ngt, sondern auch in der Lage ist uns die Steuerschraube so tief ins Fleisch zu drehen, da&#223; wir rasend werden k&#246;nnten vor Wut. Doch was w&#228;re, wenn all die ehrenhaften Unternehmer und Mittelst&#228;ndler, die Selbst&#228;ndigen und Existenzgr&#252;nder ihre Mehrwertsteuer tempor&#228;r nicht dem Staat in den Rachen zu werfen, der sie postwendend zu 25% an die Besitzenden weiterleitet, sondern sie zwischenzeitlich auf dem Treuhandkonto eines glaubw&#252;rdigen Anwalts zu parken, bis eine Einigung zwischen den Besitzenden und den produktiven Menschen hergestellt ist? Wie gesagt: Die Unternehmer werden von den Finanz&#228;mtern als Steuereintreiber benutzt, jeder Euro Umsatzsteuer landet erst in den Kassen der Unternehmen und wird von dort abgef&#252;hrt &#8211; Unternehmen sind also eine neuralgische Stelle in diesem System.</p>
<p>Wie immer werden wir alle erst einmal abwarten, was passiert. So mancher wird auf einen Erdrutschsieg seiner Lieblingspartei bei der n&#228;chsten Wahl warten (deren Wahrscheinlichkeit so gro&#223; ist wie beim letzten Mal). So mancher wird w&#228;hnen, es wird schon nicht so schlimm werden oder wird sein Vertrauen bewahren, die <a href="http://www.physiologus.de/abschaffung.htm" target="_blank">Politiker wissen, was sie tun</a>. Viele werden weiterhin den Blick f&#252;rs Gro&#223;eGanze missen lassen und glauben, ihr eigenes pers&#246;nliches Schicksal w&#228;re nur ihr eigenes. Aber absehbar ist: Wenn das Schuldenproblem nicht angegangen wird, ist der Staatsbankrott nur eine Frage der Zeit. Wird es angegangen, bedeutet dies Steueranhebungen bei gleichzeitigem R&#252;ckfahren staatlicher Aufgaben. Das kann man als Problem ansehen oder als Impuls f&#252;r neue Ans&#228;tze. Selbstorganisierende beispielsweise. Wie auch immer die Monate ins Land gehen werden, ich bezweifle, da&#223; alles ewig so weitergeht wie bisher. Das hat es bisher nie getan. Und die Zeichen werden dichter, da&#223; etwas im Gange ist, am drohenden Staatsbankrott zeigt sich eine Bruchstelle im System. Und die geht nicht mehr weg.</p>
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		<title>Die geliebte Bundesregierung erkl&#228;rt&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 08:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; wie die Zukunft aussehen wird: Mit Direktkontakt zu Bundeskanzlerin, Zensurministerin, Terrorministerium und all den anderen, die wichtig sind. Werde auch DU Mitl&#228;ufer und melde dich freiwillig zum Bundesarbeitsdienst zum Aufbau des ONLINESCHUTZWALLs f&#252;r mehr Sicherheit im Deutschlandnetz! Mehr Infos? Die geliebte Bundesregierung informiert&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; wie die Zukunft aussehen wird:</p>
<p><a href="http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/" target="_blank"><img src="http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/pics/onlineschutzwall.png" alt="" width="570" height="120" /></a></p>
<p>Mit Direktkontakt zu Bundeskanzlerin, Zensurministerin, Terrorministerium und all den anderen, die wichtig sind. Werde auch DU Mitl&#228;ufer und melde dich freiwillig zum Bundesarbeitsdienst zum Aufbau des ONLINESCHUTZWALLs f&#252;r mehr Sicherheit im Deutschlandnetz! <a href="http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/" target="_blank">Mehr Infos?</a><a href="http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/"> Die geliebte Bundesregierung informiert&#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Du bist Terrorist</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 13:55:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;1984&#8243; war einmal ein Buch, welches eine Horror-Vision skizzierte. Die Realit&#228;t brauchte einige Jahre l&#228;nger, um all die Technik hervorzubringen, die notwendig ist, um die Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Doch je weiter wir schreiten, umso wahrscheinlicher scheint es zu werden, da&#223; 1984 eher eine Vorlage ist als ein Warnung. Oder? Pfeift&#246;ne gegen Jugendliche in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;1984&#8243; war einmal ein Buch, welches eine Horror-Vision skizzierte. Die Realit&#228;t brauchte einige Jahre l&#228;nger, um all die Technik hervorzubringen, die notwendig ist, um die Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Doch je weiter wir schreiten, umso wahrscheinlicher scheint es zu werden, da&#223; 1984 eher eine Vorlage ist als ein Warnung. Oder?</p>
<ul>
<li><a href="http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/lokalausgaben/magdeburg/magdeburg/?em_cnt=1388412" target="_blank">Pfeift&#246;ne gegen Jugendliche in Magdeburg</a></li>
<li><a href="http://www.oase-kamenzer-strasse.de/Kamera1.htm" target="_blank">Versteckte Kamera auf der Kamenzer Stra&#223;e / Dresden Neustadt</a></li>
</ul>
<p>Naja. Sicher is sicher. Denn: Auch du bist Terrorist!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4631958&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/4631958">Du bist Terrorist</a> from <a href="http://vimeo.com/user221974">lexela</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>EINMISCHEN 2009!</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 07:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2009. wir mischen uns ein! ich empfehle: leipzig: volkmar kreiss tritt f&#252;r die freien w&#228;hler an. radebeul: jeannett haas f&#252;r die gr&#252;nen. dresden: heiko maier kann ich im wahlkreis 13 empfehlen, ich selbst trete im wahlkreis 1 an. beide unabh&#228;ngig voneinander und parteiunabh&#228;ngig auf der liste der freien b&#252;rger. unabh&#228;ngig von unseren tats&#228;chlichen chancen: dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2009. wir mischen uns ein!</p>
<p>ich empfehle:</p>
<p>leipzig: <a href="http://www.wv-leipzig.de/2009/03/31/%E2%80%9Ewir-wollen-kraftvoll-fur-einen-politikwechsel-in-unserer-stadt-kampfen%E2%80%9C/#more-353" target="_blank">volkmar kreiss tritt f&#252;r die freien w&#228;hler an.</a></p>
<p>radebeul: <a href="http://www.gruene-meissen.de/wahlen-2009.html" target="_blank">jeannett haas f&#252;r die gr&#252;nen.</a></p>
<p>dresden: <a href="http://www.freie-buerger-dresden.de/FB_Kandidaten.html" target="_blank">heiko maier kann ich im wahlkreis 13 empfehlen, ich selbst trete im wahlkreis 1 an. beide unabh&#228;ngig voneinander und parteiunabh&#228;ngig auf der liste der freien b&#252;rger</a>.</p>
<p>unabh&#228;ngig von unseren tats&#228;chlichen chancen: dass ich mich f&#252;r das kommunalpolitische spektakel aufstellen lasse soll ein signal an uns alle sein: <strong>EINMISCHEN</strong> ist angesagt<strong>!</strong> es ist nicht schwer, aber n&#246;tig.</p>
<p>die piratenpartei <a href="http://derstandard.at/?id=1240550320515" target="_blank">kann mit einem sitz bei den europawahlen</a> rechnen. die <a href="http://piraten-sachsen.de/" target="_blank">s&#228;chsischen piraten</a> m&#246;chte ich sowohl aus pers&#246;nlichen (gru&#223; an mirco und michael) als auch aus programmatischen gr&#252;nden empfehlen: das <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Sachsen/Wirtschaftsprogramm" target="_blank">wirtschaftsprogramm</a> stammt von mir. es werden noch <a href="http://ich.waehlepiraten.de/" target="_blank">unterst&#252;tzungsunterschriften</a> gesucht! ebenfalls kluge k&#246;pfe sind mir in sachsen im umfeld der violetten begegnet, ich lade jeden ein, die menschen pers&#246;nlich kennenzulernen, die die hoffnung auf neue gesellschaftliche impulse ganz konkret vor ort angehen wollen! (das kann in dresden beispielsweise im rahmen des <a href="http://www.evoluzzer.info" target="_blank">montagstreffens</a> geschehen, wo immer mal der eine oder andere der genannten aufschl&#228;gt&#8230;)</p>
<p>und f&#252;r den fall, da&#223; wir&#8217;s vergessen haben: <a href="http://www.politik-poker.de/was-ist-politik.php" target="_blank">was ist politik?</a></p>
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		<title>Ein paar Ostereier</title>
		<link>http://feldpolitik.de/2009/04/13/ein-paar-ostereier/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 16:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[feld.politik]]></category>
		<category><![CDATA[medien.politik]]></category>
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		<category><![CDATA[wirtschaftskrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Frohe Feiertage. Ein paar nette H&#228;ppchen f&#252;r zwischendurch: Interview im Spiegel: &#8220;Das ist ein Wahnsystem&#8221;. Der zur&#252;ckgetretene schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) &#252;ber die Gr&#252;nde seines Abgangs, die Grabenk&#228;mpfe im Kieler Kabinett und den leichtfertigen Umgang der Politik mit den Milliardenrisiken der teilweise landeseigenen HSH Nordbank. Systemische Korruption. Interview mit Alexander Dill zu den Verantwortlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frohe Feiertage. Ein paar nette H&#228;ppchen f&#252;r zwischendurch:</p>
<ul>
<li>Interview im Spiegel: <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,617645,00.html" target="_blank">&#8220;Das ist ein Wahnsystem&#8221;</a>. Der zur&#252;ckgetretene schleswig-holsteinische Wirtschaftsminister Werner Marnette (CDU) &#252;ber die Gr&#252;nde seines Abgangs, die Grabenk&#228;mpfe im Kieler Kabinett und den leichtfertigen Umgang der Politik mit den Milliardenrisiken der teilweise landeseigenen HSH Nordbank.</li>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30096/1.html" target="_blank">Systemische Korruption</a>. Interview mit Alexander Dill zu den Verantwortlichen f&#252;r die Weltwirtschaftskrise. Rethinking Volkswirtschaftslehre auf Telepolis.</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/online/2009/14/bankenrettung-bundestag?page=all" target="_blank">Ein Parlament entmachtet sich selbst</a>. Der Bundestag kontrolliert nicht, welchen Banken die Regierung Milliarden gibt. Nur ein kleines Gremium darf Fragen stellen, aber die Antworten m&#252;ssen geheim bleiben. Demokratie?</li>
<li>Demokratie: <a href="http://netzeitung.net/politik/deutschland/1325097.html" target="_blank">M&#252;ntefering regt gesamtdeutsche Verfassung an</a>. Manche Erkenntnisse brauchen eben so lange, da&#223; wir mal wieder sagen d&#252;rfen: 20 Jahre ham&#8217;se uns beschissen&#8230; (?)</li>
<li><a href="http://www.global-change-2009.com/index.php/de/...der-film-zur-jahrhundertchance" target="_blank">Global Change 2009</a>. Ein Film als Diskussionsbeitrag zur dr&#228;ngender werdenden Frage: Wie wollen wir leben? (Und wie wirtschaften?) Passend dazu und frisch aus dem Druckwerk: Ein <a href="http://www.inwo.de/modules.php?op=modload&amp;name=PostKart&amp;file=index&amp;req=itemview&amp;IID=163&amp;KID=2009041318104187.170.243.151" target="_blank">Comic namens &#8220;Schatz von W&#246;rgl&#8221;</a> mit einem kleinen Beitrag auch von mir.</li>
<li>Wir versuchen es derweil von &#8220;unten&#8221;: <a href="http://www.reif-ev.de/index.php?fachtage" target="_blank">Fachtagung f&#252;r nachhaltige Regionalentwicklung</a> in Belzig, <a href="http://www.elbtaler.de/50.145.0.0.1.0.phtml" target="_blank">Regional-Initiative in der Region Dresden</a>, Baustein <a href="http://www.regionales-wirtschaften.de/20.65.0.0.1.0.phtml" target="_blank">&#8220;Teilen als intelligente Ressourcennutzung&#8221;.</a> Ich bin und bleibe &#252;berzeugt: Das Neue beginnt lokal.</li>
</ul>
<p>Macht euch sch&#246;ne Tage!</p>
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		<title>Volkseigene Betriebe, Teil II</title>
		<link>http://feldpolitik.de/2009/01/31/volkseigene-betriebe-teil-ii/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 14:24:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert</dc:creator>
				<category><![CDATA[geld.wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[polit.büro]]></category>
		<category><![CDATA[verstaatlichung]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaftswahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 20 Jahren wurde hierzulande das Konzept angewickelt, Unternehmen sollten &#252;berwiegend staatseigen sein &#8211; ach nein, volkseigen. Die Wirtschaft der DDR sprach ein scheinbar eindeutiges Bild: Volkseigene Betriebe (VEBs) waren nicht sonderlich innovativ, nicht besonders einfallsreich und nicht besonders schlank. Mit der Wende, die wir dieses Jahr zum 20. Mal feiern, wurde das Projekt Planwirtschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 20 Jahren wurde hierzulande das Konzept angewickelt, Unternehmen sollten &#252;berwiegend staatseigen sein &#8211; ach nein, volkseigen. Die Wirtschaft der DDR sprach ein scheinbar eindeutiges Bild: Volkseigene Betriebe (VEBs) waren nicht sonderlich innovativ, nicht besonders einfallsreich und nicht besonders schlank. Mit der Wende, die wir dieses Jahr zum 20. Mal feiern, wurde das Projekt Planwirtschaft abgewrackt (mit Abwrackpr&#228;mien f&#252;r so manche treue Hand).</p>
<p>20 Jahre drauf zeigt der Kapitalismus &#246;ffentlich, da&#223; er auch nicht grade das Beste aller Systeme ist.  Er tat dies schon l&#228;nger, schlie&#223;lich sind Millionen Arbeitslose auch nicht grade effizient, aber nun steht&#8217;s in der Zeitung: Die Banken wanken, Versicherungen sind verunsichert und bei Autokonzerne steh&#8217;n die R&#228;der still. Wo das Systemrisiko zu gro&#223; wurde, sprang Papa Staat ein, gelenkt von der alten Pionierin Mama Merkel. Sie hat keine Wahl, schlie&#223;lich sind Arbeitspl&#228;tze bedroht und das war in den letzten 20 Jahren schon immer wichtiger als andere bedrohte Arten. Nach den ersten Finanzinstituten wollen sich jetzt die ersten Industrieinstitute verstaatlichen lassen. Schaeffler, die Firma, die sich an Conti &#252;bernahm, Airbus, der europ&#228;ische Flugverkehrsl&#228;rmproduzent und nat&#252;rlich rufen die <a href="http://feldpolitik.de/2009/01/16/renaissance-der-planwirtschaft/" target="_blank">Autohersteller</a> und das taumelnde Silicon Saxony (Qimonda) nach staatlichem Geldregen. Und im Spiegel fragt man sich: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,604587,00.html" target="_blank">Hilfe f&#252;r DAX-Konzerne: Auf dem Weg in die Staatswirtschaft?</a> Nun k&#246;nnte da ja jeder kommen: Jedes Unternehmen bietet die bedrohte Ware Arbeitspl&#228;tze, jedes Unternehmen hat Zulieferer, die im Fall eines Bankrottes mitbedroht w&#228;ren, jedes Unternehmen l&#246;st einen <a href="http://feldpolitik.de/feldblog/item.php?i=130" target="_blank">Domino</a>effekt aus, wenn es f&#228;llt &#8211; und sei es nur einen kleinen. Und ist es nicht das, was mehr oder weniger &#8220;Sozialisten&#8221; seit Jahren fordern: Die Verstaatlichung gro&#223;er Konzerne?</p>
<p>Da mu&#223; man sich jetzt fragen: Sind die Hardcore-&#8221;Kapitalisten&#8221; pl&#246;tzlich zu &#8220;Sozialisten&#8221;  mutiert oder haben die &#8220;Sozialisten&#8221; den &#8220;Kapitalismus&#8221; schon immer besser verstanden als die die &#8220;Kapitalisten&#8221; selbst?</p>
<p>Versuchen wir, dieses seltsame Spiel mal konstruktiv zu betrachten. Frau Schaeffler, die &#8220;angeschlagene Milliard&#228;rin mit dem Faible f&#252;r Autoreifen&#8221;, schreit vermutlich nicht deswegen nach Staatsknete, weil ihr Weltbild dazu neigt, alle Menschen an dem von ihr mitaufgebautem Reichtum teilhaben zu lassen. Es ist wahrscheinlicher: Die will eher ihren Pelzmantel behalten. Und ihren Einfluss. Konsequent w&#228;re, wenn Papa Staat und Mama Merkel ganz klar sagen: Wie helfen gern, daf&#252;r k&#252;rzen wir der Milliard&#228;rs- und Aktion&#228;rsriege das Verm&#246;gen auf gehobenen Durchschnitt (= eine Vierzimmerwohnung, 1 PKW, 55.000 Euro Geldverm&#246;gen). Kann ja auch nicht angehen, da&#223; ich mich monatlich wegen meiner paar Piepen mit dem Steuerkram qu&#228;le, um Frau Schaeffler ihren Mantel zu bezahlen. Und wenn ihr das nicht passt, steht ihr ja HartzIV offen, entworfen von einem vorausschauenden Manager der Automobilindustrie. Quasi ein Kollege.</p>
<p>Und gleichsam verfolgen wir konsequent das in den letzten Jahren immer mal wieder diskutierte Modell, Arbeitnehmer mehr am Unternehmenserfolg zu beteiligen und geben jedem Einwohner des Landes ein Achtzigmillionstel der Unternehmen Schaeffler, Conti &amp; Co. Etwas, was man im &#220;brigen auch mit der Bahn machen k&#246;nnte. Verkauf- und handelbar w&#228;ren diese Eigentumspapiere nicht, um keine erneute Eigentumskonzentration aufkommen zu lassen, stattdessen gibt es eben einmal j&#228;hrlich <strong>Wirtschaftswahlen</strong>, wo wir Aktion&#228;re dar&#252;ber abstimmen, in welche Richtung die Unternehmen zu gehen haben und wer den Vorstand stellt. Das &#220;bliche eben, wie man es von Aktion&#228;rsversammlungen oder der Bundestagswahl eben so kennt. Und wer nicht mitw&#228;hlen will, w&#228;hlt eben nicht, auch das ist ja nicht un&#252;blich.</p>
<p>Unvorstellbar? Na warten wir mal ab, wer sich in n&#228;chster Zeit noch so verstaatlichen lassen will&#8230;.</p>
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