Weltwährung voraus. US-Epoche endet.
24. März 2009Der deutsche Staatspräsident hat eine Rede geredet. Nicht nur, daß er dort dauerhaftes Wirtschaftswachstum in Frage stellt, er fordert auch eine neue Währung. Eine Währung für die Welt:
Ich bleibe bei meinem Vorschlag, ein Bretton Woods II unter dem Dach der
Vereinten Nationen zu organisieren, um eine grundsätzliche Reform der
internationalen Wirtschafts- und Finanzordnung voranzutreiben. Wir
brauchen ein neues, durchdachtes Weltwährungssystem und ein politisches
Verfahren für den Umgang mit globalen Ungleichgewichten. (…) Die
Europäische Union sollte die Chance nutzen, dieses Friedensprinzip in eine
neue Ära der kooperativen Weltpolitik einzubringen. Wir wollen dabei aber
weiter sorgsam darauf achten: Was die Menschen vor Ort selbst besser
entscheiden können, das bleibt ihnen auch in Zukunft überlassen. (…)
Er fordert also eine Weltwährung für globalen Handel, die nicht der Dollar ist oder eine andere nationale Währung, sondern einer unabhängigen global organisierten Instanz untersteht: Den Vereinten Nationen. Damit würde der nächste Schritt der Globalisierung in Angriff genommen: Ein politisches Dach für unseren Planeten, der bislang vor allem von ökonomischen Interessen regiert wird. Doch Köhler sagt auch, dass trotz aller globaler Strukturen die Menschen vor Ort das entscheiden solllen, was sie selbst entscheiden können. Subsidiarität per excellence.
Interessant ist, daß dieselben Signale derzeit aus China kommen:
FTD: Zweifel am Dollar: China fordert neue Weltwährung
Das us-amerikanische Zeitalter endet. Die Neugestaltung des Dollars nach dem Vietnam-Krieg von einer Gold-Währung zu einer Öl-Währung hat fast 40 Jahre lang immense Vorteile für 250 Millionen Menschen auf dem 6-Milliarden-Planeten gebracht. Diese Zeit, so zeichnet sich ab, ist vorbei. Nicht nur, daß die USA ihre Schulden beim Rest des Planeten nicht mehr begleichen können, auch hat sich das dort ausufernde profitorientierte Wirtschaftssystem überholt. Eine Weltwährung, die für die Verrechnungen von Importen und Exporten nutzbar wäre, würde das Ungleichgewicht beenden, welches die Nationalwährung Dollar dem Rest der Welt bedeutete. Die Vorteile für die Geldmacher in Nordamerika wären dahin, die Nachteile für den Rest der Welt ebenso.
Was in riesigen Währungsräumen bleibt, und daran wird auch eine Weltwährung nichts ändern, ist die Tendenz, Geld in manchen geografischen Räumen zu konzentrieren und aus anderen “abzusaugen”. Eine Weltwährung als alleiniges Zahlungsmittel auf dem Globus würde die Vielfalt der Kulturen gleichschalten, Städte stärken und ländliche Regionen schwächen, Industrieländer bevorteilen und Entwicklungsländer benachteiligen. Deshalb ist es notwendig, unterhalb der Globalwährungsebene weitere Währungsebenen zu etablieren. Sonst sind Konflikte und unerwünschte Nebenwirkungen vorprogrammiert.







24.März 2009 19:16
Ich bin mir nicht sicher ob die Sonderziehungsrechte des IWF diese Rolle übernehmen sollen. Darin sehe ich allerdings keine Hoffnung. So interessant eine Weltwährung sein mag, aber die Macht zur Steuerung in einer Institution und dann noch in einer die mit ihrer Politk der Kreditvergabe die Dritte-Welt-Länder erpresst und beherscht hat? Nein, danke.
25.März 2009 13:49
Egal ob unter den UN oder IWF oder Weltbank, alle Organisationen sind nichts anderes als trojanische Pferde der FED-USA, um die Welt zu kontrollieren.
Solange den USA nicht die Rolle an der Welt zugewiesen wird, die ihnen zusteht, nämlich 5%, sind sämtliche Veränderungen sinnlos und Scheinänderungen.
25.März 2009 14:41
Mein Kommentar:
geplante Finanzkrise – Akkumulation der Sachvermögen des Mittelstands – Globale Währung als Machtinstrument der faschistischen Elite dieses Planeten.
schaut Euch “The Obama Deception” von Alex Jones an.
25.März 2009 16:00
Wenn es der IWF sein soll, der eine Währung kontrolliert,dann wird der Bock mal wieder zum Gärtner gemacht. Wer dies für übertrieben hält, dem empfehle ich “Die Schock-Strategie” von Naomi Klein zu lesen, eine brillante Recherche zu diesem Thema.
Außerdem müsste das gesamte Geld-SYSTEM nachhaltig reformiert werden, sonst passiert genau das, was Du oben schreibst, neue Verzerrungen wären die Folge.
27.März 2009 11:29
“Die Neugestaltung des Dollars nach dem Vietnam-Krieg von einer Gold-Währung zu einer Öl-Währung hat fast 40 Jahre lang immense Vorteile für 250 Millionen Menschen auf dem 6-Milliarden-Planeten gebracht.”
Dieser Satz ist mehr als desinformativ:
Die “Gold-Währung” war gedacht als Dollar, der jederzeit (zumindest die Auslandsdollars) in Gold tauschbar sein sollte. Eine “Ölwährung” hat es demnach niemals gegeben. Die USA wären auch zu keiner Zeit in der Lage gewesen, die Auslandsdollars in Öl zu tauschen, da sie mehr verbrauchen als produzieren.
Der Austausch war also Goldwährung gegen reine Papierwährung, was den USA ermöglicht hat, ohne jede Gegenleistung Rohstoffe, Arbeitsleistungen,Firmenbeteiligungen und Lebensstandard für ihre Bürger zum Nullwert zu kaufen und fortan zu besitzen.
Das hat den 250 Millionen auch nur scheinbar Vorteile gebracht, denn real sind diese Vorteile des “westlichen Lebensstandards” mit immer höheren Krediten bezahlt worden, die nunmehr auf den Schultern der “Vorteilsnehmer” lasten.
Das Endergebnis dieser gigantischen Umverteilung: die Welt hat 150.000 Milliarden USD Schulden, die sie nicht bezahlen kann und das Rothschild-Imperium hat ein Vermögen von > 450.000 Milliarden USD.
Da dieses mit verbrecherischen Mitteln erworben wurde, muss es enteignet werden, dann stimmt die Weltbilanz wieder !
27.März 2009 11:58
@lupo cattivo: “nur scheinbare Vorteile”? Offensichtlich hält sich immer noch das Gerücht, man könne Geld essen. Daß die USA bis hierher 25% des weltweiten Ölförderung verbauchen durften und Güter im Wert von fast 2 Milliarden Dollar pro Monat ohne Gegenleistung vom Rest der Welt bekamen, ist kein “scheinbarer Vorteil”, sondern ein sehr handfester Vorteil. Daß der Rest der Welt seine Schulden gar nicht bezahlt haben WILL sieht man beispielsweise an der hirnrissigen Freude hierzulande darüber, daß man Exportweltmeister ist und bleiben will – also mehr Produkte verteilen will, als selbst abzufordern. (Und bezogen auf die Öl-Währung namens Dollar empfehle ich einen Gang ins Kino zu “Lets make money”!)
Ich kann diese Sündenbock-Rufe nicht mehr hören: “Das Rothschild-Imperium”, haha. So lange wir Dumpfbacken in unsere Parlamente wählen brauchen wir uns nicht zu wundern, daß andere cleverer sind. Es schaue mal jeder auf sein eigenes Verhalten (Einkaufsverhalten, Wahlverhalten, Sprachverhalten, Denkverhalten) und rege sich nicht darüber auf, daß jemand Geld sammelt. Das ist nämlich gesellschaftlich legitimiert.
Und so lange wir immer nur meckern und uns keine Gedanken über die Konstruktion wirklich FAIRER Wirtschaftssysteme machen, wird es immer wieder ein Umverteilung von Arm zu Reich geben. Also bitte das System etwas genauer beleuchten und nicht die Zeit mit der Suche nach Sündenböcken verschwenden!
31.März 2009 13:25
@ Norbert 27.3.09 11:58
Und ich kann es nicht mehr hören, wenn alle so tun als sei ein “anonymes System” und das Gesamtverhalten aller schuld. Dieses Verhalten ist durch konsequente Erziehung zu systemgerechtem Denken entstanden. Warum sind weltweit zumindest innerhalb des westlichen US-dominierten Systems ALLE Medien abhängig und kontrolliert von den zionistischen Glaubensbrüdern der Rothschilds – und das seit 100 Jahren? Innerhalb eines “Clubs” gemeinsamer Interessen kann man sich auf kurzem Weg abstimmen, was zu tun, zu veröffentlichen ist und was nicht.
Und warum wohl mussten wohl so gigantische “Marketinginstrumente” wie Antisemitismus, Holocaust, Rassismus, Auschwitz geschaffen und teilweise einzigartig gesetzlich geschützt werden ? Haben sie irgendeinen Nutzen jenseits des Schutzes der zionistischen RORO-Clique vor Angriffen auf ihre Weltdominanz? Nein , sie wurden ausschliesslich zu diesem Zweck geschaffen.
Mit “Wählen” hat das Ganze nichts zu tun, es gibt keine Demokratie, denn wenn man die Medien beherrscht, kann man die Bevölkerung lenken, wie zu wählen ist. Das war schon zu Hitlers Zeiten nicht anders.
Er ist nicht an die Macht gekommen, weil “die Bevölkerung” das wollte, sondern weil die herrschende Clique das für gesamtpolitisch opportun hielt, daraus den größten Profit ziehen konnte, sich sicher sein konnte, dass die europäischen Juden verfolgt werden würden, was die Position der Zionisten nur stärkte und das Schutzschild des Holocaust erst ermöglichte.
Man brauchte damals jemanden, der zuverlässig einen Krieg anzetteln würde, der in der Folge nur zu einer US-FED-Rothschild-Dominanz führen konnte und genauso werden heute nützliche Idioten/-innen per Meinungsmanipulation zu scheinbar demokratisch gewählten “Führern/ -innen”.
Es ist das Rothschild+Rockefeller-Imperium – nicht haha !
Es ist ein scheinbarer Vorteil, wenn wir alle (die USA in noch größerem Mass als wir die Vasallenvölker) uns einen Lebensstandard erlauben konnten, der in Wirklichkeit damit “bezahlt” wurde, dass wir (“unser” Staat) dafür immer mehr Schulden aufhäufen musste, letztlich auf dem Buckel der Bürger, die aber nicht gefragt werden. Dass zusätzlich die 3.Welt rücksichtslos ausgebeutet wurde und es für unseren Lebensstandard notwendig war und ist, die 3.Welt im 3.Welt-Status zu halten, diese Tatsache wurde eben von den kontrollierten Medien perfekt unterdrückt.
Und als Sicherheit für diese Verschuldung wurden dem Imperium immer mehr Sachwerte übereignet, in Form von Beteiligung, ppp, “Privatisierung” von Bürger-/Staatseigentum etc.
Nein man kann Geld nicht essen, der Reichtum des Imperiums ist nicht in Geld angelegt, sondern in Besitz von Infrastruktur, die von einer Bevölkerung erarbeitet wurde und auch die Schulden kann man nicht essen, sondern irgendwer muss sie irgendwann bezahlen.
Insofern muss ich nicht ins Kino, die Story kenne ich unabhängig vom Film und die ob. Fakten werden im Film nicht erwähnt, denn sonst hätte er weder jemals einen Verleih gefunden noch wäre er jemals in ein Kino gekommen.
31.März 2009 14:01
@lupo: “Hübsche” Thesen stellst du auf. Die typische Leier derer, die ihre eigene Verantwortung gern abschieben. “Die Zionisten”, “die Weltdominanz”, “ALLE Medien”. Wenn dir nicht passt, was passiert, hör auf zu Labern und gründe dein eigenes Medium, das geht nämlich! (Du liest grade eins.) Wenn dir nicht passt, wer in den Parlamenten sitzt, stell dich selbst zur Wahl, auch das geht! (Aber gewählt wirst du nur, wenn du dein Umfeld hinter dich bringst.) Wenn dir ein Film fehlt, dreh ihn selbst. Wenn du unzufrieden bist mit den Verschuldungstendenzen und der “Privatisierung”, bau dein eigenes Währungssystem auf oder gründe eine Genossenschaft und kauf zurück, was du meinst, daß es dir zusteht (oder schließ dich dich bestehenden Initiativen an). Aber verdammt nochmal hör auf zu jammern!
Und wenn dir nicht passt, dass andere intensiv zusammenarbeiten, gemeinsame Interessen teilen und sich auf “kurzen Wegen abstimmen”, gründe deine eigene Verschwörung:
http://feldpolitik.de/feldblog/item.php?i=193
Oder schließ dich einer an. Aber versuch deinen Fremdschuldkomplex in den Griff zu kriegen, das ist ja jämmerlich. Und diesen Quark von wegen Familie XY oder Glaubensgruppe ABC seie daran und daran “schuld” oder würde dieses oder jenes steuern, das will ich hier nicht mehr hören. So lange du deinen Fuß durch deinen freien Willen auf die Straße setzen kannst, so lange bist du ein Akteur in diesem Spiel, einer der etwas TUN oder etwas LASSEN kann.
Und frei, dich zu entscheiden.
01.April 2009 11:40
@ Norbert
Man könnte ja mal versuchen, die “hübschen” Thesen als falsch nachzuweisen. Das geht nur leider nicht.
Dann lieber “Verschwörung”, Fremdschuldkomplex”, “Quark”, das übliche Debunking.
Ausserdem jammere ich nicht darüber, sondern ich benenne die Dinge, die ganz offensichtlich in der Öffentlichkeit mit erheblichem Aufwand verborgen werden und stelle sie zur Diskussion.
Die von Dir vorgeschlagen Lösungen sind keine, sondern Beschäftigungstherapie. Es sind alle Bücher geschrieben, alle Filme gedreht, nur die Konsequenzen daraus werden mittels Antisemitismus-Vorwurf (der völlig fehl am Platz ist) erfolgreich abgeblockt.
Das gemeinsame Interesse sollte darin bestehen, Verbrecher Verbrecher nennen zu dürfen und zur Rechenschaft zu ziehen, gleichgültig welcher Glaubensrichtung sie nun angehören.
Man muss sich nur einfach die Beduetung des Rothschild-Satzes: ”
Gib mir die Macht über die Währung eines Landes und es interessiert mich nicht mehr, wer dessen Gesetze macht” klar machen und kann seit 60 Jahren “eines Landes” durch “der Welt” ersetzen.
Noch Fragen ?