Denkfutter fürs neue Jahr

09. Januar 2008

Ich wünsche allseits ein friedliches und glückreiches 2008! Es wird sicher aufregend. Wahlen in den USA, eine sich zuspitzende Finanzkrise (Zahlenfetischisten könnte “Der Kreditbedarf deutscher Privathaushalte” interessieren) und ganz sicher warme Sommertage. Grund genug, sich heute schon mit Futter fürs Gehirn zu versorgen:

Sehr spannend fand ich den folgenden Artikel, der schon etwas älter ist. Die Wiederkehr des Religiösen scheint seit Huntingtons “Kampf der Kulturen” Realität zu werden. Doch ist das alles, was wiederkehrt?

Die Renaissance ist nicht zu Ende – ein Beitrag im Deutschlandfunk.

Und irgendwie passend dazu ein kurzes Interview in der FTD: Ich bin zufrieden, wenn der Präsident überhaupt Hirn hat. Nun, wir ahnen es, das ist nicht selbstverständlich, das Interview geht der Frage nach, mit welchem Teil des Hirns wir künftig “intensiver denken”.

Ein weiteres Interview hat Telepolis geführt: Es geht um mehr als das Rauchverbot. Wie weit darf bzw. soll ein Staat seine Bürger begrenzen und wie weit geht Selbstorganisation wirklich? Am Beispiel des Rauchverbotes kann man solche Sachen gut durchdenken. Das Interview mit einer nichtrauchenden Gastwirtin, die eine Verfassungsklage gegen das Rauchverbot anstrengt macht deutlich: Wenn wir unser Hirn benutzen kommen wir auch zu anderen Ideen als nur zu Verboten. Apropos Rauchverbot: Macht sich Al-Qaida im Irak durch ein Rauchverbot unbeliebt?

Und darüber hinaus noch zwei eigene Ergüsse:

Hanf als (nachwachsender) Rohstoff in einer regionalen Kreislaufwirtschaft

Moderne Verrechnungssysteme als Sicherheitseinrichtung für die globale Kredit- und Finanzkrise

Frohes neues Jahr!

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