Klimawandel-Debatte, Debatten-Klimawandel

24. September 2007

Ich weiß, daß ich nichts weiß.

Deshalb lese ich.

Diesmal: Interviews zum Klimawandel.

Pragmatisch bei Spiegel-Online: Der Statistiker und Öko-Optimist Bjørn Lomborg über Hitzetote in der Treibhauszukunft, den Deichbau in New Orleans und die übertriebene Angst vor dem Klimawandel

Berechnend in der FAZ: Wirtschaftsforscher Klepper über die Idee, weltweit pro Kopf denselben CO2-Ausstoß zuzulassen (und was dieser Vorschlag für die Industrieländerköpfe einerseits und die Entwicklungsländerköpfe andererseits bedeutet)

Ökonomisch in Süddeutscher und FAZ: Beim Autovermieter Sixt wird Spritsparen sexy und WalMart fördert die Offenlegung der CO2-Bilanz seiner Zulieferer (wenngleich nicht ganz uneigennützig)

“Südwest aktiv” hat mit Thomas Henningsen von Greenpeace gesprochen. Ergebnis: Lieber Wald forsten als Biosprit verfahren

Und dann noch zwei Nicht-Interviews:

In Italien denkt man drüber nach, ob man die “umweltfreundliche” (weil CO2-lose)  Kernenergie wiederbeleben soll (Bersani: “Wir müssen in Atomenergie investieren”Peak-Uran kommt schneller als gedacht)

Und Heiko Werning kommentiert im taz-Blog den “Klimahysterie-Dschihad der FAZ”. Mediengaukler unter sich, wunderbar zu lesen.

Ist doch fein, wenn Umweltwissen verbreitet und Ansichten diskutiert werden. Der erste Schritt zum Handeln.

1 Kommentar zu “Klimawandel-Debatte, Debatten-Klimawandel”

  1. Gmorrk schreibt:

    Diese ganzen Fnords sprechen für sich selbst…wem nützen entsprechende Interviews und von welcher Ideologie sind sie geleitet…wachsen, wachsen, wachsen… ;) Da fällt es mir nicht schwer, mich zu entscheiden.

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